WikiDer > Delta-Anleihe

Delta-binding
Bildung einer Delta-Bindung durch Überlappung von 2 d-Orbitalen.

EIN Delta-Anleihe oder δ-Bindung ist eine relativ seltene Form von kovalente Bindung zwischen zwei Atome. Die Deltabindung wird gebildet durch die Orbitalüberlappung von zwei d-Orbitale zu einer Molekülorbital, 4 Lappen bildend.[1] Als Ergebnis gibt es 2 Knotenebenen vorhanden: Sie stehen senkrecht aufeinander und schneiden sich in der Bindungsachse.

Diese Form der Bindung zwischen Atomen findet sich in der Anorganische Chemie, insbesondere in Bindungen zwischen zwei Übergangsmetalle und in metallorganische Verbindungen. Voraussetzung für die Bildung einer solchen kovalenten Bindung ist, dass die Energie der überlappenden (besetzten) d-Orbitale niedrig genug ist. Die Verbindung zwischen den beiden MolybdänAtome in Mo2 wird auf diese Weise aufgebaut. Die Bindung ist a Vierfachbindung, bestehend aus 1 Sigma-Anleihe, 2 Pi-Anleihen und 1 Delta-Anleihe. Das Molekülorbital der Deltabindung lässt sich wie folgt darstellen:

Molekülorbital der Deltabindung