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Pi-backbonding

Das pi backbonding (auch beschrieben als π-Rückbindung oder pπ-dπ-Bindung) ist ein Konzept, das einen besonderen Typ darstellt chemische Bindung beschreibt. In einer solchen Bindung Elektronen von einem bestimmten orbital in der Lage, in das antibindende Orbital eines anderen (normalerweise benachbarten) Atoms zu gelangen. Dadurch entsteht eine Orbitalüberlappung zwischen einem gefüllten p-Orbital und ein leeres d-Orbital.

Dieses Bindungskonzept wird hauptsächlich in der Koordinationschemie verwendet, um bestimmte Bindungen zwischen dem Metallion und dem Liganden zu beschreiben. So binden Sie Kohlenmonoxid, Ethylen und der Nitrosonium-Ion durch eine solche Pi-Rückbindung. Meist Carbonylkomplexe (Komplexe mit Kohlenmonoxid als Ligand) scheinen aufgrund dieser elektronischen Wechselwirkung sehr stabil zu sein. Darüber hinaus dient es auch zur Bestimmung des Bindungsabstandes P=O in u.a. Phosphorsäure zu beschreiben: sie scheint kürzer zu sein als die normale P-O-Bindung. Der kürzere Bindungsabstand kann hier erklärt werden, da ein gefüllter p-Orbital von Sauerstoff gibt seine Elektronen zurück (daher der Begriff Rückenverklebung) zu einem leeren dOrbital von Phosphor. Andere Verbindungen, in denen eine pi-Rückbindung auftritt, sind Schwefelsäure und Perchlorsäure.

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