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E-nummer
Ein Milchschokoladenriegel des polnischen Herstellers Baron für den Hongkonger Markt listet E476 (Polyglycerol polyricinoleate) als Emulgator.

EIN E-Nummer ist ein Code für einen Stoff innerhalb der Europäische Union (EU) ist erlaubt, da Lebensmittelzusatz die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind. Aus internationaler Sicht hat die EU die strengsten Zulassungsstandards aller Industrieländer und damit auch die geringste Anzahl zugelassener Zusatzstoffe. Die Zahl nach dem E bezieht sich auf die Nummer des Additivs im Codex Alimentarius, das internationale Nummerierungssystem für Lebensmittelzusatzstoffe. Viele ganz 'gewöhnliche' Stoffe wie Kurkuma (E100), Karamell (E150), Essigsäure (E260), Kohlensäure (E290), Vitamin C (E300), Johannisbrotgummi (E410), Gelatine (E441) und ve-tsin (E621) als zugelassener Zusatzstoff eine E-Nummer erhalten.

In der Europäischen Union müssen alle Lebensmittelzusatzstoffe in den Zutatenlisten aufgeführt werden, wobei sowohl der Name als auch die Funktion des Zusatzstoffes anzugeben sind. Hersteller können wählen, ob der Name des Stoffes oder seine E-Nummer auf der Zutatenliste angezeigt werden soll.[1]

Eintritt

Innerhalb der Europäischen Union müssen alle Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen werden, bevor sie in Lebensmitteln verwendet werden dürfen.[1] Dazu muss hinreichend plausibel gemacht werden, dass der Zusatzstoff technisch notwendig ist, dem Verbraucher bei bestimmungsgemäßer Verwendung keinen Schaden zufügt und Anwender nicht irregeführt werden.[2] In der Europäischen Union ist die Europäische Kommission, Parlament und Rat für seine Verordnung. Insbesondere legen die Kommission und die Mitgliedstaaten fest, welche Stoffe zugelassen werden und in welchem ​​Verhältnis sie zulässig sind.[1] Für die Beurteilung, ob ein Lebensmittelzusatzstoff zulässig ist, ist die Europäische Kommission verpflichtet, Wissenschaftlicher Ausschuss für Lebensmittel konsultieren. Dieser Ausschuss ist inzwischen in die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit. Es untersucht und berichtet über die Toxizität des Stoffes, die Hygiene während der Produktion und potenzielle Probleme der Lebensmittelsicherheit.[2]

Für jeden Stoff mit einer E-Nummer ist eine maximal verwendbare Menge angegeben, die nicht überschritten werden darf. Die Lebensmittelzusatzstoffe mit einer E-Nummer (ca. 350) sind eine begrenzte Auswahl aus der weltweit zugelassenen Liste der Zusatzstoffe. Beispielsweise enthält der Codex Alimentarius etwa 700 Zusatzstoffe.

Internationale Unterschiede

In den USA sind mehr Zusatzstoffe erlaubt als in der Europäischen Union. Umgekehrt ist der Farbstoff Amaranth in der Europäischen Union erlaubt, aber nicht in den USA. Auch die Europäische Union zögerte lange mit der Zulassung Steviolglycoside, die bereits in mehreren Ländern erlaubt sind.

Siehe auch

Externe Links