WikiDer > Edith Alice Müller
Edith Müller | ||
| Persönliche Informationen | ||
| Vollständiger Name | Edith Alice Müller | |
| Geburtsdatum | 5. Februar 1918 | |
| Geburtsort | Madrid | |
| Sterbedatum | 24. Juli 1995 | |
| Ort des Todes | Spanien | |
| Staatsangehörigkeit | schweizerisch | |
| Wissenschaftliche Arbeit | ||
| Disziplin | Mathematik, Astronomie | |
| Alma Mater | ETH Zürich, Universität Zürich | |
| Institute | Sternwarte Zürich, Basler Sternwarte, Universität von Michigan, Universität Neuchâtel Universität Genf | |
Edith Alice Müller (Madrid, 5. Februar 1918 - Spanien, 24. Juli 1995)[1] war ein Schweizer Mathematiker und Astronom spezialisiert auf Sonnenphysik.[2] Sie wurde zur Professorin an der Universität Genf 1976 wurde sie zur Generalsekretärin der Internationale Astronomische Union (IAU); Müller war die erste Frau, die dieses Amt bekleidete.
Müller wurde in Madrid wurde geboren und besuchte ihre Schule an der Deutsche Schule in Madrid. In der Schweiz studierte sie Mathematik an der ETH Zürich.[3] 1943 promovierte sie in Mathematik an der Universität Zürich mit einer Dissertation mit dem Titel "Gruppentheoretische und strukturanalytische Untersuchungen der maurischen Ornamente aus der Alhambra in Granada", in der sie Gruppentheorie und Strukturanalyse angewendet auf die maurischen Dekorationen der Alhambra im Granada, Spanien.[2] Dies war eine bahnbrechende Veröffentlichung in der Studie von islamische geometrische muster zu einer Zeit, als westliche Historiker allgemein davon ausgingen, dass die islamische Designkunst keine wissenschaftliche, sondern eine handwerkliche Grundlage habe; ihre Forschung wurde schließlich in den 1980er Jahren im kunsthistorisch Fachliteratur enthalten.[4]
Edith Müller war Forscherin an den Sternwarten in Zürich (1946–1951), die–19 Universität von Michigan (1952–1954 und 1955–1962) und Basel (1954–1955). 1963 wurde sie außerordentliche Professorin an der Universität Neuchâtel 1972 wurde sie als Professorin an die Universität Genf.[3] Ihre wissenschaftliche Arbeit konzentrierte sich hauptsächlich auf Sonnenphysik, insbesondere die Struktur und chemische Zusammensetzung der Sonnenatmosphäre.[3] Müller war die erste Frau, die zur Generalsekretärin der Internationale Astronomische Union (IAU), eine Position, die sie von 1976 bis 1979 innehatte.[5]
Edith Müller ging 1983 in den Ruhestand; sie starb 1995 während eines Urlaubs in Spanien an einem Herzinfarkt.[3] 1997 wurde die Asteroid(7265) Edithmüller nach ihr benannt.[6]
Verweise
Dieser Artikel oder eine frühere Version ist eine (Teil-)Übersetzung des Artikels Edith Alice Müller auf der englischsprachigen Wikipedia, die unter der Creative Commons Namensnennung/Weitergabe unter gleichen Bedingungen Stürze. Siehe die Verlauf bearbeiten Dort. |