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Flirsch
Flirsch
Gemeinde in ÖsterreichFlagge von Österreich
Wappen bei flirsch.png
Flirsch (Österreich)
Flirsch
Ort
ZustandTirol
KreisLandeck
Koordinaten47° 8′ N, 10° 24′ O
Allgemeines
Oberfläche31,05 km²
Einwohner(01-01-2020)994
(31,2 Einwohner/km²)
Höhe1154 m.ü.A.
BürgermeisterRoland Wechner
Andere
Postleitzahl6572
Vorwahl05447
NummernschildLA
Gemeindenummer7 06 05
Webseitewww.flirsch.tirol.gv.at
Portal  Portalsymbol  Zentraleuropa

Flirsch ist eine Gemeinde im Kreis Landeck in dem österreichisch Zustand Tirol.

Das Hauptdorf befindet sich in der Stanzertal zwischen Landeck und der Arlberg. Eine große Anzahl kleinerer Kerne liegt auf beiden Seiten des Rosanna, nämlich Bach, Permen, Bichl, Bahnhofviertel, Flirschegg, Gampernun, Ganatsch, Grissen, Grube, Kolpen (Außer- und Innerkolpen), Lache, Mairhof, Mayrenbichl, Nadling, Pardöll, Prozenegg, Rammle, Schneggenbach, Schöpfen, Tanne, Waidach und Wölfen.

Geschichte

Archäologische Funde haben das Gebiet lange vor seiner ersten offiziellen Erwähnung Mitte des Jahrhunderts bewiesen 14. Jahrhundert bewohnt war. In der Vergangenheit war die Gegend hauptsächlich Rätoromanisch gesprochen. Der Dorfteil persir, das heutige Zentrum, wurde 1275 erstmals urkundlich erwähnt. Rhetorische Einflüsse sind noch heute in den Orts- und Hausnamen zu erkennen. In einem starkeberger Besitzbescheinigung von 1358 wird der Name fluten erstmals erwähnt. Dies würde abstammen von floris, Frühlingsblume. Basierend auf dieser Aussage, 23. Juli1974 im Gemeindewappen sechs gelb Krokusse auf blauem Hintergrund enthalten. Nach einer anderen Erklärung leitet sich Flirsch vom Indo-Europäischen ab Flur, was so viel bedeutet wie "Land, das überflutet wird".

Im 1385 wird erstmals über einen Pfarrer in Flirsch berichtet. Wann die erste Kirche in Flirsch gebaut wurde, ist jedoch nicht ganz klar. Der aktuelle Heilige BartholomäusKirche wurde größtenteils in der Zeit zwischen gebaut 1740 und 1751 gebaut, unter Einbeziehung zentraler Elemente des gotischen Vorgängers. Die neueste Erweiterung von 1811 und 1812 wurde von den Baumeistern Johann Josef Senn und Augustin Wolf entworfen.

Im 1813 Flirsch wurde eine selbständige Gemeinde.

Wirtschaft und Infrastruktur

Heute konzentriert sich Flirsch hauptsächlich auf den Skitourismus. Flirsch hat eine Station an der Arlbergbahn, aber es ist nicht mehr für den Personenverkehr geöffnet. Der öffentliche Nahverkehr wird mit Bussen organisiert. Das Dorf ist seit der Eröffnung der Arlberg Schnellstraße im 1978 auch mit dem Auto gut erreichbar. Das Flirschertunnel leitet den Verkehr am Dorf vorbei.