WikiDer > Freistil
Freistil ist eine der Formen von Snowboarden, Ski laufen, Skateboarden, BMX und Kajakfahren. Auch andere Sportarten haben manchmal eine Freestyle-Disziplin.
Snowboard- und Ski-Freestyle
Beim Freestyle-Boarding geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um Stunt-Arbeit. Dieser besteht hauptsächlich aus Sprüngen, die mit einer anderen Aktion kombiniert werden. Eine solche Aktion kann sein: das Brett greifen (ein "Graben"), es ein-, zwei- oder dreimal um seine Längsachse drehen oder sogar ein Salto (Rückschlag, Salto). Freestyle-Snowboarding umfasst auch Wettkämpfe, zum Beispiel in a Halfpipe von Schnee, aber auch über eine Rampe, mit Schienen oder den beiden letzteren kombiniert.
Beim Snowboarden wird ein breites Snowboard verwendet, bei dem sowohl die Vorderseite (Nose) als auch die Rückseite (Tail) angehoben sind. Außerdem verwendet der Snowboarder "Softboots" und nicht "Hardboots" wie bei den Alpinboarden. Skifahrer benutzen a Twin-Tip-Skifahren.
Skateboard-Freestyle
Seltsamerweise hat Freestyle es in sich Skateboarden eine ganz andere Bedeutung. Dort gilt es als eine Disziplin, die auf dem flachen Boden geübt wird, in der allerlei Tricks vorgeführt werden.
Das Freestyle-Skateboard ist normalerweise ziemlich schmal und kurz, etwa 32 x 8,5 Zoll (etwa 65 x 22 cm), wobei die Rollen mit einer Härte von etwa 86-92 sehr klein sind. Ein typisches Freestyle-Board hat Räder, die bis an die Kante laufen, sodass Tricks auch seitlich ausgeführt werden können.
Der Skating-Begriff Eiskunstlauf deckt die Last dieses Stils überhaupt nicht ab, denn ab den Achtzigern sind es hauptsächlich sehr technische Tricks, einschließlich schieben, Flips, Pogos, Caspers und 50/50s (Rotationen und Positionen des Boards, wobei der Skater oben bleibt und darauf landet).
BMX-Freestyle
BMX bedeutet Fahrrad Motocross, was wiederum für möglichst schnelle kleine Fahrräder auf einer asphaltierten Motocross-Strecke stand. Später kamen weitere Disziplinen hinzu, obwohl der Begriff BMX bestand weiter. BMX kennt auch Freestyle, obwohl es dort meist genannt wird Flachland, es gibt auch BMX Cross und BMX Halfpipe. BMX-Freestyle wird wie Skateboarding auf ebenem Boden geübt und führt alle Arten von Tricks aus. 2008 wurde BMX Teil der part Olympische Sommerspiele 2008 in Beijing.
Kajakfahrenfreestyle
Freestyle-Kajakfahren wird in einer speziellen kurzen Weite praktiziert Kajak. Bei diesem Kajak werden Bewegungen auf einer (Fluss-)Welle oder Rolle ausgeführt, ähnlich wie Wellenreiten. Diese Bewegungen können "Loops" (Salto), "Donkey Flips" (Drehen um 360 Grad in der Luft um die Längsachse) und "Cartwheels" (Wagenräder). Auch in dieser Disziplin werden Wettkämpfe veranstaltet, bei denen die Teilnehmer immer 45 Sekunden Zeit haben, um zu zeigen, was sie können. Pro Bewegung wird eine bestimmte Punktzahl von einer Jury vergeben. In den Niederlanden kann der Sport nur in den Brandungswellen und in begrenztem Umfang auf den Wildwasserkurs in Zoetermeer.
Freestyle in Musik und Tanz
So wie es im Sport verschiedene Freestyle-Disziplinen gibt, existiert Freestyle auch als Stilform in Musik und Tanz. Die bekannteste Form ist die Freestyle-rappen. Das Rapper fängt an zu rappen, während er alles auf der Stelle ausrichtet. Oft werden "Freestyle-Battles" zwischen zwei Rappern ausgetragen, um zu sehen, wer der Beste ist (im Freestyle). Auch in der Jazz Musik existiert die Freestyle-Jazz. Dieser Begriff ist jedoch etwas multiinterpretierbar und kann sich auf eine Kombination verschiedener Fusionsstile oder auf dem Free-Jazz, ein avantgardistischer Musikstil aus den fünfziger Jahren. Auch in der Jazz Tanz der Begriff "Freestyle-Jazz" wird verwendet. Dieser Tanzstil, eingeführt von Matt Mattox, besteht aus einer Kombination verschiedener Tanzstile. Freestyle war in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre populär. Eine erfolgreiche Gruppe in diesem Genre war Lisa Lisa & Kult Jam.