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Geduld
pacientia (Die Geduld), Gravur durch Hans Sebald Beham, 1540

die Geduld ist die Fähigkeit, schwierige Umstände mit Gelassenheit zu ertragen. Geduld kann sich unter anderem in einem ruhigen Durchhaltevermögen bei Verzögerungen äußern; Toleranz gegenüber Provokation, ohne verächtlich zu reagieren oder Zorn; oder Nachsicht bei anhaltenden Schwierigkeiten. Geduld zählt als Tugend; ihr Gegenteil ist Ungeduld.

Als Patient wird eine Person bezeichnet, die mit Unzufriedenen leben kann Wünsche oder unerfüllte Wünsche zu verschieben oder deren Erfüllung bewusst oder unbewusst aufzuschieben. Diese Eigenschaft steht in engem Zusammenhang mit dem Konzept von hoffen. Geduld ist auch die Fähigkeit, eine als negativ empfundene Situation, wie langes Warten auf etwas oder Provokation, zu tolerieren, ohne wütend zu werden oder sonstiges unerwünschtes Verhalten zu zeigen.[1] Ein Patient, der geduldig ist, bleibt in der negativen Situation normalerweise ruhig und vernünftig. Wie lange eine Person Patient bleiben kann, ist je nach Person oder Situation unterschiedlich.

In dem Evolutionspsychologie und kognitive Neurowissenschaften Geduld ist gefragt Entscheidungsproblem. Geduld wird in diesen Wissenschaften oft mit einem Experiment getestet, bei dem eine Person zwischen einer kleinen Belohnung kurzfristig oder einer wertvolleren längerfristig wählen muss. Die Erfahrung zeigt, dass alle Fächer, Personen und Tiere, lieber kurzfristig die kleine Belohnung.

Geduld spielt in mehreren Religionen eine rolle, wie sie Judentum und der Christentum. Im Christentum gilt Geduld als eine der wichtigsten Qualitäten im Leben. Auch der Islam vertritt diese Auffassung von Geduld. Muslime glauben, dass man durch Geduld näher an Allah kann kommen und Frieden finden.

Gedicht auf der Unterseite einer Zugbrücke darüber Wilhelmina-Kanal im Tilburg:
Hier plätschert das Wasser von jetzt auf später
Die offene Brücke ist ein Stopp am Bach
Eine Stille durchquert deinen Traum