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EIN Gelenkbus (ebenfalls Mundharmonika-Bus oder Akkordeonbus genannt) ist ein Bus mit Scharnier. Gelenkbusse bestehen aus zwei Teilen und haben mindestens drei Achsen. Zwischen den beiden Hälften ist a Balg. Ein Gelenkbus kann bei gleichem Personal (d. h. a Busfahrer), wodurch die Betriebskosten pro Passagier gesenkt werden können.
Gelenkbusse haben den Motor auf halber Höhe im vorderen Teil (Antrieb der zentralen, festen Achse im vorderen Teil des Busses; ein sogenannter 'Puller', der den 'Anhänger' zieht) oder hinten im hinteren Teil (Antrieb der Hinterachse, die Achse im 'Anhänger'; ein sogenannter 'Pusher', der den ganzen Bus schiebt).
In den Niederlanden und Belgien reicht der Führerschein D zum Führen eines Gelenkbusses, da der hintere Teil nicht als Anhänger gilt. Das Fahren funktioniert genauso wie mit einem Anhänger.
Die Hinterachse kann manchmal unabhängig von den anderen Achsen (gegen)gelenkt werden. Dies ist nützlich in engen Kurven und beim Rangieren auf dem Busbahnsteig. Dies ist natürlich nur mit einem Abzieherantrieb möglich. Beim Pusher-Antrieb können die Räder der Hinterachse nicht (gegen-)lenken. Seit 2004 werden bei APTS in Helmond einige Einzel- und Doppelgelenkbusse hergestellt, bei denen die angetriebenen Hinterachsen mit einem „Pusher“-Antrieb unabhängig lenken. Dies sind die Phileas-Busse zehn davon werden in Eindhoven im Stadtverkehr eingesetzt.
Geschichte des Gelenkbusses in den Niederlanden
Überland-Gelenkbusse
Nachdem zwischen 1956 und 1971 bereits Regionalgelenkbusse auf dem GTW (zehn Einheiten), dem RTM (sechs) und dem BBA (vier) verkehrten, kamen die ersten 1976 in Betrieb genommenen Regionalgelenkbusse ursprünglich auf der Strecke Zoetermeer-Den Haag zum Einsatz. . 1980 wurden dann Gelenkbusse auf der Strecke Lelystad-Amsterdam eingeführt, da zu dieser Zeit noch keine Züge von Lelystad nach Amsterdam fuhren. Da es sich in der Regel um ein hohes Fahrgastaufkommen handelte, entschied man sich, den Prototyp MB(G) (G-Gelenkwagen) weiterzuführen und auf dieser Strecke in Betrieb zu nehmen.
Die ersten Gelenkbusse, nachdem sich die GTW 1971 von ihnen verabschiedet hatte, kamen an Westniederlande angestellt und waren von Mercedes mit einem Körper von Die Ältesten. Diese hatten vier Servicetüren und keine abgeschrägte Rückseite. Die Busse für die Strecke nach Lelystad (Flevodienst) basierten auf einem Aufbau des belgischen Karosseriebauers VDL Jonckheere. Der Motor wurde geliefert von Volvo. Der Bus wurde nach den Vorgaben gebaut Standard Regionalbus Standard, so dass eventuelle Ersatzteile leicht zu beschaffen waren und im Vergleich zu den späteren Bussen keine Probleme bereiten würden. Der vordere Teil wich daher nicht von einem gewöhnlichen 'Kurzbus' der damaligen Zeit ab. Das Interieur und Layout des Busses war genau gleich. Der Anhänger (Mundharmonika) wurde vom deutschen Chassisbauer Schenck hergestellt. Der Gangwechsel (automatisch) kam vom englischen Hersteller Allison. Die Busse verkehrten bis etwa 1996, danach wurden sie für den privaten Gebrauch verkauft, 1980 kam eine weitere Baureihe von Gelenkbussen bei West Nederland in Betrieb, ebenfalls von Mercedes, aber jetzt mit deutschem Aufbau.
Ab 1982 wurden Gelenkbusse in großem Umfang eingesetzt SWN, NZH, BBA, CN und VAD. Es ging um DAF/Die Ältesten Autos mit Standardkarosserie und auf verschiedenen Linien südlich von Amsterdam (Linien 67, 170, 171/172, 174) und die meisten Linien nach Waterland und Flevoland und östlich von Rotterdam (93, 96 und 98) wurden dann voll gelenkig gefahren (mit Open-Entry-Regelung, mit Ausnahme des VAD).
Eine Reihe von Volvo-Jonckheere-Knickgelenken wurde auch zum VAD und Mercedes 0405G-Knickgelenke zum WN und ZWN hinzugefügt. Später gab es auch große Serien von Volvo/Berkhof Duvedec mit Gelenken. Neben den WN-Linien Capelse und Krimpense wurden seit 1989 die Stanzmaschinen abgebaut und das Open Boarding-Regime abgeschafft.
Seit dem Aufkommen der 15-Meter-Busse ohne Gelenk wurden deutlich weniger Gelenkbusse eingesetzt. Außer der Südtangente, Tallinie und Q-Link auf Regionallinien werden fast keine Linien ausschließlich mit Gelenkbussen gefahren, sie werden aber hauptsächlich auf stark frequentierten Fahrten eingesetzt. So verkehrten auf den Linien südlich von Amsterdam, bis auf wenige Ausnahmen bei stark frequentierten Fahrten, seit dem Fahrplan 2018 keine Gelenkbusse mehr. Auch die Linien 97/98 von Rotterdam nach Krimpen aan den IJssel, die seit 1980 dort fahrenden Gelenkbusse, sind seit 2008 verschwunden. Auch seit der Ankunft von EBS in Waterland im Dezember 2011 ist die Zahl der Gelenkbusse dort deutlich zurückgegangen und werden nur noch auf stark befahrenen Strecken eingesetzt.
Seit dem 12. Dezember 2010 ist die Veluwelijn Gelenkbusse. Diese laufen seit der neuen Konzession von Syntus Gelderland, die in der Veluwe tätig ist. Im Vergleich zum Veolia-Fahrplan verkehren hier aufgrund der stark frequentierten Verkehrsanbindung extra lange Gelenkbusse, da zwischen diesen beiden Orten keine direkte Bahnverbindung besteht. Diese Busse verkehren derzeit auf den Veluwe-Linien 201 bis 204 und werden auch auf den Vallei-Linien 84 und 88 eingesetzt.
Seit dem Fahrplan 2018 nutzt Connexxion 21 Meter lange Mercedes-Benz CapaCity Busse auf der Linie 300 in der Konzession Amstelland-Meerlanden eingesetzt. Darüber hinaus sind noch weitere Regionallinien gegliedert: die Linien 342, 356, 397 und die Bündel 347/348 und 357/358 in dieser Konzession sind ebenfalls gelenkig.
Am 25. August 2019 haben sich zehn neue Mercedes-Benz Citaro C2 G NGT Hybrid an der neuen Ausschreibung für die Konzession der Region Haaglanden beteiligt, die EBS gewonnen hat. Vier Busse in der Farbe R-NET sind für die Buslinie 456 und sechs Busse für andere stark frequentierte (Rush-)Linien vorgesehen.
Gelenkbusse der Stadt
Von 1957 bis 1975 hatte die GVBA zwei Gelenkbusse im Einsatz. Nachdem diese entfernt wurden, nahm die GVB Amsterdam ab 1977 eine Reihe von 25 Mercedes/Hainje-Gelenkbussen mit Schenk-Anhänger in Dienst. Ab 1987 gab es diverse Nachfolgeserien, jetzt aber von Volvo/Hainje (Berkhof) oder Den Oudsten. Der RET folgte 1988 als zweites Stadtverkehrsunternehmen und erhielt 1989 den Zuschlag GVU Gelenkbusse. 1997 folgte Den Haag. Auch in verschiedenen anderen Städten wurden Gelenkbusse eingesetzt.
Derzeit wird der Stadtverkehr nur in Amsterdam, Utrecht, Groningen, Eindhoven, Nijmegen und Arnheim (gemeinsam) genutzt. Trolleybusse) werden noch immer viele Gelenkbusse eingesetzt. In Rotterdam und Den Haag sind sie verschwunden, mit Ausnahme von zwei Hybrid-Testbussen von Mercedes/Citaro, die seit 2010 versuchsweise in Rotterdam im Einsatz sind. In mehreren anderen Städten verkehren Stadtgelenkbusse hauptsächlich auf stark befahrenen Strecken.
In Eindhoven, Hermes die artikulierte Phileas-Busse auf den Linien 400 (schneller Service) und 401 (Eindhoven - Meerhoven - Flughafen Eindhoven) eingesetzt. Die Phileas wurde am 5. September 2004 auf beiden Linien in Dienst gestellt. Zum Fahrplan 2017 wurden die Phileas-Busse außer Betrieb genommen und durch neue 18-Meter-Elektrobusse von VDL-SLFA ersetzt.
Doppelgelenkbus
1985 stellte Renault Heuliez den Mégabus vor, einen Doppelgelenkbus mit einer Kapazität von 200 Personen. Eine Demo fuhr bei der NZH in Haarlem und machte eine Probefahrt zwischen Purmerend und Amsterdam.
In der brasilianischen Stadt Curitiba Doppelgelenkbusse werden in großem Umfang eingesetzt. Im Bordeaux haben Doppelgelenkbusse gefahren.[1] In Hamburg werden sie in einer Linie eingesetzt.
In Utrecht das Transportunternehmen GVU seit 2002 Doppelgelenkbusse auf den Linien 11, 12, 12s, 31 bis Der Uithof und abends auf Linie 28. Dieses Van Hool AGG300Busse bestanden aus drei Teilen (Anzahl der Achsen zwei, eins, eins, insgesamt vier) und sind knapp 25 Meter lang (24.785 m). Diese Busse der GVU aus der Baureihe 4901-4927 waren die ersten und damals einzigen Doppelgelenkbusse, die in den Niederlanden im Linienverkehr verkehrten. Qbuzz setzt seit dem Fahrplan 2020 Doppelgelenkbusse auf der U-Strecke 28 und der Linie 35 ein.
In Groningen put Qbuzz seit August 2014 Doppelgelenkbusse des Typs Hess lightTram auf Linie 11 zwischen Hauptbahnhof über Zernike nach Zuidhorn. Diese Busse zogen später nach Utrecht, wo sie die anderen Doppelgelenkbusse verstärken.
Des Phileas, die auch in Eindhoven eingesetzt wurde, gab es auch eine Doppelgelenkversion. Es gab zwei (Demo-)Fahrzeuge dieses Typs, von denen eines im gewerblichen Dienst in Israel eingesetzt wurde.
Doppelgelenkbusse fahren mit einer gesonderten Genehmigung: Sie sind offiziell nicht auf öffentlichen Straßen zugelassen und dürfen daher ihre Strecke oder ihr Transportgebiet nicht verlassen.
Die AutoTram Extra Grand hat fünf Achsen (jeweils zwei, zwei, eine pro Abschnitt) und ist 30 Meter lang.[2]
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