WikiDer > George Berkeley

George Berkeley
George Berkeley
Porträt von Berkeley von John Smybert, 1727
persönliche Daten
Geboren12. März1685, Kilkenny, Irland
Verstorben14. Januar1753, Oxford, England
BerufPhilosoph, Bischof
Leitdaten
StromIdealismus
Empirismus
Beeinflusst vonJohn Locke, Isaac Newton, Nicolas Malebranche
betroffenDavid Hume, Immanuel Kant, Thomas Reid, Arthur Schopenhauer, John Stuart Mill, Ernst Mach, Dora Marsden
Lebensphilosophie, Lebenseinstellunganglikanisch
UnterschriftUnterschrift
Portal  Portalsymbol  Philosophie

George Berkeley (Kilkenny, 12. März1685Oxford, 14. Januar1753) war ein irischPhilosoph von Englisch Abstieg und anglikanisch spirituell (Bischof). Er gilt als Begründer der spiritistisch oder subjektiver Idealismus. Die Grundlage der Berkeleyschen Philosophie liegt in der These, dass es ohne Subjekt kein Objekt geben kann. Das Objekt existiert immer ausschließlich in Bezug auf ein Subjekt und ist daher auch vom Subjekt abhängig, wobei es vom Subjekt bestimmt wird und als bloße Erscheinung an sich nicht unbedingt existiert.

Leben

Seine Familie hatte die Position des Empfängers von Hafengebühren und besaß Ländereien. Sie war mit englischen Familien gleichen Namens verbündet. Der Holländer Wilhelm III. von Oranien hielt sich nach der Schlacht am Boyne für kurze Zeit in Kilkenny auf. Mit 15 wurde Berkeley an der eingeschrieben Trinity College zu Dublin. Der Lehrplan umfasste sowohl klassische als auch zeitgenössische Philosophie, Mathematik und Sprachen. Er hat ein B. A.-Grad. 1707 wurde er 'Kollege' und erhielt so seinen thus M. A.-Grad. Berkeley war unter anderem befreundet mit Sir John Percival und Jonathan Swift. Er emigrierte im Zusammenhang mit einem Evangelisierungsprojekt in 1728 zu Newport (Rhode Island, in der Gegenwart USA), aber eingewandert nach London im 1731 mangels zugesagter Subventionen. Drei Jahre später wurde er Bischof von Cloyne ernannt, wo er für den Rest seines Lebens unter anderem eine Art von utopischer Sozialismus versucht in die Tat umzusetzen.

Philosophie

Berkeley ist vor allem für seinen Immaterialismus bekannt/berüchtigt. Es ist wahr, dass er in diesen Worten nicht den Widerspruch zwischen Materialismus und Idealismus postuliert, aber als das später (von der Marxismus) wurde er sehr oft als vermeintlicher Vertreter des Idealismus bezeichnet. Sein Immaterialismus ging so weit, dass wenige Jahre nach der Veröffentlichung seines Hauptwerks (Eine Abhandlung über die Prinzipien des menschlichen Wissens) von Vätern Jesuiten aus Paris in den "Mémoires de Trévoux" als Extremist beschrieben, der den Lehren von . folgte Nicolas Malebranchead absurdum und wer war der Anführer einer Sekte von Solipsisten, die nichts oder niemandem eine Existenz außerhalb ihres eigenen Egos gewährten.

Philosophisch gesehen gilt er am besten als Idealist Empiriker, wenngleich seine Philosophie auch als Versuch der Glaubensverkündigung zu verstehen ist. Außerhalb des Geistes hat das Material keinen wirklichen Charakter (daher seine Art Idealismus ebenfalls Spiritualismus heißt aus dem Lateinischen Spirituosen, Geist). Die Natur besteht nur aus Andeutungen des Höchsten Wesens, die der Mensch zu deuten versuchen muss. Das Wesen der materiellen Dinge existiert nur, weil sie auf eine bestimmte Weise wahrgenommen werden (esse est percipi, 'sein ist wahrzunehmen'). Das Sinnliche wird als die Sprache verstanden, in der Gott zu uns spricht. locke hatte zwischen primären und sekundären Eigenschaften der Dinge unterschieden, aber bei Berkeley haben alle sinnlich wahrnehmbaren Eigenschaften keinen Grund und sind nur Empfindungen. Er kombiniert Lockes Empirismus und Malebranches Idealismus.

In der Arbeit, die seinem Hauptwerk vorausgeht, argumentiert er, dass wir Sinne vertraue nicht zu sehr. Zum Beispiel verbringt er viel Zeit mit dem Argument, dass wir Augen Entfernungen direkt, und die implizite Schlussfolgerung ist, dass verschiedene Dinge außerhalb von uns nicht existieren müssen. Er arbeitet bereits an der Hauptthese seiner wichtigsten Arbeit: dem Natur wie wir es mit den Sinnen wahrnehmen, kann nur als eine Reihe von Zeichen oder Symbolen verstanden werden, die der Schöpfer dem Menschen zur Entzifferung präsentiert.

Eine bekannte Frage, die Berkeley stellte, lautete: „Wenn in einem öden Wald ein Baum fällt und niemand es hört, hat der Baum dann ein Geräusch gemacht? mein Verstand). Geistige Dinge hingegen haben eine eigene Existenz; die Seele des Menschen existiert einfach, ein bekanntes Sprichwort: "Alles was wir sehen ist das, was die Sonne scheint."

Die bekanntesten Werke

Berkeley und seine Ideen werden im Buch spielerisch behandelt covered Sophies Welt von Jostein Gaarder.