WikiDer > Heinsen
| Ort | |||
| Zustand | |||
| Landbezirk | Holzminden | ||
| Samtgemeinde | Bodenwerder-Polle | ||
| Koordinaten | 51° 54′ N, 9° 24′ O | ||
| Allgemeines | |||
| Oberfläche | 18,63 km² | ||
| Einwohner(31-12-2018[1]) | 767 (41 Einwohner/km²) | ||
| Höhe | 90 m | ||
| Bürgermeister | Reiner Wolk (SPD) (SPD) | ||
| Wirtschaft | |||
| GewSt Hebesatz | % ([2]) | ||
| Andere | |||
| Postleitzahl | 37649 | ||
| Vorwahl | 05535 | ||
| Nummernschild | HOL | ||
| Gemeindenummer | 03 2 55 019 | ||
Standort Heinsen in Holzminden | |||
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Heinsen ist ein Dorf und Namensgeber Gemeinde in dem Deutsche Zustand Niedersachsen. Die Gemeinde ist Teil der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle in dem Kreis Holzminden. Heinsen hat 767 Einwohner.[1] Heinsen liegt an der Weser in dem Weserbergland über die Heinsener Klippen. Auf Heinsener Seite liegen der Wilmeröder Berg und der Stollen als bedeutende Höhen im Heinsener Dorfgebiet. Die Berge und Felsen rund um Heinsen bestehen aus Muschelkalk.
Am Westrand von Heinsen befinden sich Reste einer Siedlung aus dem Junge Steinzeit fand es. Die älteste Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahr 832 as Higenhusen, 1031 wurde das Dorf Hegenhusen erwähnt. Eine wichtige Einnahmequelle war früher die Schifffahrt auf der Weser. Der Anker im Gemeindewappen verweist darauf. Diese Schiffe transportierten den Kalk aus den Hügeln westlich von Heinsen, wo mehrere Kalköfen wo der lokal abgebaute Kalk verbrannt wurde. 1788 schlossen sich die Heinsener Schiffer zu einem Kalkhandelsunternehmen zusammen. Von den Kalköfen ist nur noch einer übrig. Diese liegt im Tal des Hagensgrundes und wurde 2002 restauriert[3]. Für den Holztransport ist die Floßtechnik.
Heinsen bestand früher aus einem flussaufwärts gelegenen Oberdorf und einem flussabwärts gelegenen Unterdorf. Das Oberdorf entstand später und die Bevölkerung bestand aus sogenannten Grüne-Sitzer die ihre Ländereien größtenteils auf der anderen Weserseite hatten. Der Transport über den Fluss erfolgte mit Hilfe eines sogenannten "Latteschiff". Unmittelbar nach dem Zweiter Weltkrieg dieser Bootstyp erlebte seine letzte Blütezeit in Heinsen und es waren 12 im Dorf. Das letzte Exemplar, das 1991 für einen Flussfischer gebaut wurde, wurde diesem Schiffstyp 2003 an der Weserpromenade unweit der Heimatmuseum[4].
Im 20. Jahrhundert gab es eine Fahrradfährverbindung über die Weser. Diese wurde Ende des 20. Jahrhunderts abgeschafft. Seit 2005 ist wieder eine Fahrrad- und Personenfähre mit Motorantrieb in Betrieb, die ehrenamtlich betreut wird.
Das Liborius-Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert und wird von den Einheimischen genutzt Evangelisch lutherisch Gemeinde. Für die Kirche war ein traditioneller Status von Gemeinde (nach der Reformation: Kirchengemeinde), die 1031/1036 erstmals urkundlich erwähnt wurde[5] und wurde im frühen 21. Jahrhundert aufgehoben. Der Turm ist aus Holz und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche selbst wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaut. Die Uhr im Turm schlägt jede Viertelstunde. Im Dorf gibt es mehrere Fachwerkhäuser.
Mitten im Dorf liegt der Teich de grundlos die von einem Brunnen gespeist wird, der nährstoffarmes Wasser mit gleichmäßiger Temperatur liefert. Über diese Quelle sind eine Reihe von alten Legenden, inklusive der Geschichte, dass die Quelle bodenlos wäre und niemand es jemals schaffen würde, ihre Tiefe zu bestimmen. Der Campingplatz liegt direkt neben dem Dorf am Rande des Sportplatzes Weserbergland.
Die führt durch das Dorf Bundesstraße 83.

Latteschiff als Denkmal an der Weserpromenade

Letzter Kalkofen am Hagensgrund bei Heinsen

Auf dem Wilmeröder Berg

Heinsen von der anderen Weserseite gesehen mit der Liboriuskerk links, dem Backofen in der Mitte und der Fähre rechts auf der Weser
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Heinsen, St.-Liborius-Kirche (erbaut um 1300)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Bibliographische Informationen |
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Gemeinsame Normdatei:1038204-5 |
| Städte und Gemeinden in der Kreis Holzminden | |
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