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Hugo Wolf | ||||
Hugo Wolf | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Hugo Philipp Jakob Wolf | |||
| Geboren | 13. März1860 | |||
| Verstorben | 22. Februar1903 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Genre(s) | Lied, Oper | |||
| Beruf | Komponist | |||
| Einfluss(e) | Richard Wagner | |||
| (und) Allmusic-Profil | ||||
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Hugo Philipp Jakob Wolf (Windischgrätz, Steiermark, jetzt Slowenien), 13. März1860 – Wien, 22. Februar1903) war ein österreichischKomponist.
Biografie
Sein Vater hat ihn mit vier Jahren gegründet Klavier- und Geigenunterricht geben. Inspiriert von Beethoven er begann schon in jungen Jahren zu komponieren.
Er studierte von 1875 bis 1877 an der Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien bei Robert Fuchs. Dort unterrichtete er seinen Kommilitonen Gustav Mahler und freundete sich mit ihm an. Die Musik von Wagner zog ihn sehr an; das von Brahms er verabscheute. Wolf gilt zu Recht als der Komponist, der als erster Wagner-Einfluss ins Deutsche integriert hat Lied. Wolf hat es geschafft, seinen Vorgänger nicht nachzuahmen, sondern seine ganz persönliche Sprache zu entwickeln. Zwischen 1888 und 1891 komponierte er in Rekordzeit mehr als 200 Lieder, die seine Bedeutung als Komponist bestimmt haben.
Er hat auch geschrieben beiläufige Musik, Chor- und Orchesterwerke und Kammermusik, aber viele von ihnen wurden nicht abgeschlossen. Sein OperDer Corregidor 1896 erfolgreich eingetragen Premiere im Mannheim, ist aber in Vergessenheit geraten. Dieses Werk ist zwar reich an Enthusiasmus und Originalität, aber es ist dramaturgisch weniger stark.
Er hatte eine schwache Hellseher Gesundheit und konnte wenig Widrigkeiten ertragen. Phasen fieberhafter Kreativität wechselten sich mit schweren Depression. Er musste 1898 in die Landesirrenanstalt in Wien, wo er schließlich wahnsinnig wurde und starb.
posthum
Wolf gilt heute als einer der wichtigsten Vertreter des deutsch-österreichischen Musicals späte Romanze.
Vor allem die Soprane Elisabeth Schwarzkopf und Jo Vincent, Bariton Dietrich Fischer-Dieskau und die Pianisten Erik Werba und Gerald Moore haben sich um Wolfs Oeuvre besonders bemüht.
Arbeiten (Auswahl)
Lieder
- Liederstraße (1878) über Gedichte von Heinrich Heine
- Eichendorff-Lieder (1887-88)
- morike-Lieder (1888)
- Goethe-Lieder (1888-89)
- Spanisches Liederbuch (1889-90) über Gedichte von Paul Heyse und Emanuel Geibel
- Italienisches Liederbuch (1890-96) nach Gedichten von Paul Heyse
Chorwerke
- Sechs geistliche Lieder (1860-1903) nach Text von Joseph von Eichendorff
- Christ Nacht (1886-89) nach Text von August von Platen
- Märchenlied (1889-91) nach Text von August Wilhelm Schlegel
- Morgenlied (1897) auf Text von Robert Reinick
- Dem Vaterland (1898) nach Text von Robert Reinick
Oper
- Der Corrigedor (1895) auf a Libretto von Rosa Mayreder
- Manuel Venegas (1897, unvollendet)
Bühnenmusik
- Das Fest auf Solhaug (1890-91) für die abspielen von Henrik Ibsen
Kammermusik
- Streichquartett in d-Moll (1879-84)
- Italienische Serenade (1887), Fassung für Streichquartett
Orchestermusik
- Penthesilea (1883-85), symphonische Dichtung zu Heinrich von Kleist
- Italienische Serenade (1892), Streichorchesterfassung
Literatur
- Ernst Neumann: Hugo Wolf. Methuen, London, 1907.
- Hennie Schouten: Hugo Wolf, Mensch und Komponist. Paris, Amsterdam, 1935.
- Frank Walker: Hugo Wolf. Eine Biographie. Knopf, New York, 1951/1968. Princeton University Press, Princeton NJ, 1992. ISBN 0 691 02720 X
- Magda von Hattingberg: Hugo Wolf. Eduard Wancura, Wien, 1953.
- Eric Sams: Die Lieder von Hugo Wolf. Faber & Faber, London, 1961 / 1983 / 1992. ISBN 0 57116476 5
- Norbert Löser: Hugo Wolf. Gottmer, Haarlem-Antwerpen, 1955.
- Erik Werba: Hugo Wolf oder Der zornige Romantiker. Molden, Wien-München-Zürich, 1971 / 1978. ISBN 3217050991
- Mosco Carner: Hugo Wolf Lieder. BBC Publications, London, 1982. ISBN 0 563 17877 9
- Erik Werba: Hugo Wolf und Seine Lieder. Österreichischer Bundesverlag, Wien, 1984. ISBN 978 3 21505 536 2
- Kurt Honolka: Hugo Wolf. Signalleben, Signalarbeit, Signalzeit. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart, 1988/1996. ISBN 3 421 06477 6
- Heinrich Poos: Hugo Wolf. Musik-Konzepte Band 75, München, 1992, ISBN 3 88377 4111
- Andreas Dorschel: Hugo Wolf. Rowohlt, Reinbek, 1998. ISBN 978 34 9950 3443
- Amanda Glauert: Hugo Wolf und das Wagnersche Erbe. Cambridge University Press, Cambridge UK, 1999. ISBN 0 521 49637 3
- Margaret Jestremski: Hugo Wolf, Skizzen und Fragmente. Untersuchungen zur Arbeitsweise. Olms, Hildesheim-Zürich-New York, 2002. ISBN 978 3 48711 633 4
- Dietrich Fischer-Dieskau: Hugo Wolf. Leben und Werk. Henschel, Berlin, 2003. ISBN 978 3 89487 4322
- Leopold Spitzer: Hugo Wolf. Signalarbeit - Signallebensdauer. Holzhausen, Wien, 2003. ISBN 978 3 85493 081 5
- Ernst Hilmar: Hugo Wolf Enzyklopädie. Schneider, Tutzing, 2007. ISBN 978 3 79521 241 4
- Margaret Jestremski: Hugo-Wolf-Werkverzeichnis (HWW). Bärenreiter, Kassel, 2010. ISBN 978 3 76181 989 0
Externer Link
- Noten von Hugo Wolf auf der Website der Internationales Bibliotheksprojekt für Musiknoten
| Mediendateien zu diesem Thema finden Sie auf der Seite Hugo Wolf auf Wikimedia Commons. |