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Ignitron
(1) Anode, (2) Kathode, (3) Zündelektrode, (4) Quecksilber, (5) Keramikisolatoren, (6) Kühlmittel

Das ignitron ist einstellbar Quecksilberdampfgleichrichter geeignet zum Einschalten groß elektrische Ströme. Es wurde in den 1930er Jahren von erfunden Joseph Slepian, Techniker bei Westinghouse Electric Company. Das ignitron ist der Vorläufer der Moderne Thyristor.

Konstruktion

Das Ignitron besteht aus einem Stahlfass mit einer Flüssigkeitsschicht auf dem Boden Merkur wenn Kathode (Minuspol). Über dem Quecksilber befindet sich eine blockförmige isolierte Elektrode aus Graphit beworben, um zu dienen Anode (Pluspol). Eine Zündelektrode (die "Zünder"), das aus hitzebeständigem Halbleitermaterial besteht (normalerweise Borcarbid) einen elektrischen Kontakt mit der Quecksilberkathode herstellt. Die Außenwand des Gefäßes ist mit einem Mantel versehen, durch den Kühlwasser strömt, um die Wärme abzuführen.

Operation

Durch Anlegen eines kurzen Stromimpulses an die Zündelektrode kommt es an der Stelle, an der die Elektrode das Quecksilber berührt, zu einem starken Temperaturanstieg und es entsteht ein Quecksilberplasma. Dieses Plasma überbrückt dann sehr schnell die Distanz zwischen Kathode und Anode und wird zu einem Bogen der den elektrischen Strom liefert.

Der Zünder ist nun gezündet und leitet weiter, bis der Strom unterbrochen oder die Spannung zwischen Kathode und Anode umgekehrt wird. Bei Wechselstrom wird das Ignitron (oft antiparallel geschaltet) werden daher jede halbe Periode neu gezündet.

Anwendung

Ignitrons werden seit langem zur Gleichrichtung sehr hoher Leistungen in großen Industrieanlagen verwendet, z. B. aus AluminiumSchmelzöfen, um die erforderlichen Tausenden von Ampere zu erhalten Wechselstrom (AC) umzuwandeln in die DC (DC).

Ebenfalls Elektromotoren wurden mit Ignitrons drehzahlgeregelt, ähnlich wie Thyristoren und Triacs mach das jetzt. Diese Halbleiterbauelemente haben das Ignitron weitgehend verdrängt, nur noch in ganz besonderen Fällen werden Ignitrons verwendet.