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Jacob Marisplein | ||
Ostfassadenwand mit Neubau links (April 2019) | ||
| Geografische Informationen | ||
| Ort | Amsterdam | |
| Kreis | Amsterdam Süd | |
| Nachbarschaft | Hoofddorppleinbuurt | |
| Allgemeine Information | ||
| Eingebaut | frühes 20. Jahrhundert | |
| Benannt nach | Jacob Maris | |
| Name seit | 22. Juli 1922 | |
Es Jacob Marisplein ist ein Quadrat in dem Hoofddorppleinbuurt im Amsterdam Süd.
Geschichte und Standort
Seinen heutigen Namen erhielt der Platz am 22. Juli 1922. Früher war er Teil der Jacob Marisstraat, die am 29. November 1905 für die Öffentlichkeit eröffnet wurde. Gemeinde Sloten zum Maler Jacob Maris nannte sich. Die Straße wurde im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts von der Gemeinde Sloten als neues Wohngebiet für Pendler ins nahe Amsterdam gebaut.
1908 erhielt die Gemeinde Sloten ein Wasserversorgungsunternehmen, das Wasserturm in diesem Jahr auf dem späteren Jacob Marisplein, Nr. 24, an der Kreuzung mit Theophile de Bockstraat. Bereits 1913 übernahm Amsterdam das Unternehmen und die Amsterdamer Stadtwasserleitung versorgte Sloten mit Wasser, wodurch der Wasserturm seine Funktion verlor.
Von 1918 bis 1925 war die Straßenbahn nach Sloten auf seinem Weg von der Bosboomstraat (Andreas Schelfhoutstraat) zum Dorf Sloten den Platz, nach dem die Sloterkade mit einem Bogen über die Theophile de Bockstraat erreicht wurde.
Die Jacob Marisstraat behielt ihren Namen, als sie von Amsterdam annektiert wurde, aber der Park auf halber Strecke wurde am 22. Juli 1922 in Jacob Marisplein umbenannt. Der Wasserturm war zu diesem Zeitpunkt etwa acht Jahre lang verschwunden.
Gebäude
Die Häuser auf dem Platz stammen aus der Zeit der Gemeinde Sloten. An der Ostseite des Platzes befindet sich ein geschlossener Block, der eine Erweiterung der Gebäude an der Jacob Marisstraat darstellt und an die Gebäude an der Theophile de Bockstraat anschließt. An der Nordseite wurde ein Stück für eine Wohnungsbaugesellschaft gebaut (Jacob Marisplein 2-6, Jacob Marisstraat 74). Auf der Westseite stehen Häuser in allen möglichen Stilrichtungen, wobei Nr. 20 auffällt. Nördlich von Block 18 bis 30 ist ein leerer Platz. Die Südwand des Platzes ist ein Baustein, der mit der Theophile de Bockstraat und dem südlichen Teil der Jacob Marisstraat verbunden ist. Auf der Höhe der Nummern 7 bis 19 befindet sich der Neubau von 1976-1978. Die Nummern 1 bis 5 wurden umfassend renoviert; ein Gebäude der GGD Amsterdam von 1916 ging verloren.[1] An Nummer 16 steht ein Transformatorenhaus von 1965.
Jacob Marisplein
Als der Platz noch in der Gemeinde Sloten lag, war der Betreiber J.A. de Waal aus dem Zentrum von Amsterdam entwickelt das Gebiet. Dort ließ er Häuser bauen, von denen einige mehr als ein Jahrhundert später noch stehen. 1911 wurde das Haus Nr. 20 erheblich renoviert; es bekam ein neues Exterieur und Interieur. Das Gebäude hat drei Fensterachsen in einer asymmetrisch Struktur und drei Stockwerke. Die beiden linken Fensterachsen sind in einem kaum wahrnehmbaren Risiko; das risiko endet in a Stufengiebel sowohl in der Länge als auch in der Breite der Fassade; die rechte Achse endet in einer einfachen Gaube. Es gibt einen Wechsel von Ziegel, Naturstein (Sockel- und Putzschichten) und Sandstein (Eck- und Negativblöcke). Die Fenster unterscheiden sich in der Höhe pro Gebäudeschicht, sowohl in den Glasfenstern als auch in der Oberlichter im Buntglas. Alle Glasfenster können mit dunkelroten Rollläden geschlossen werden, natürlich in unterschiedlichen Höhen. Der Rundbogeneingang befindet sich unten auf der rechten Fensterachse. Es hat einen Sandsteinrahmen mit Pilastern, Konsolen und einem Giebel um ein einfaches Tympanon. Die geteilte Leistentür besteht aus Naturholz mit einem Metalltürklopfer und einem Guckloch mit Geländer. Über dem Giebel befindet sich ein weiteres Oberlicht, das mit dem Giebel verbunden ist, aber auch mit den beiden Fenstern neben diesem Eingang.
Im dritten Obergeschoss befindet sich ein mittig im Treppengiebel platziertes Dachfenster. Auch hier wurde die Trennung zwischen "normalem" Glas und Buntglas vorgenommen und vor dem unteren Teil Rollläden angebracht. Auf beiden Seiten der Oberlichter befinden sich zwei Kartuschen mit Anno und 1911. Von der Mittelachse des Fensters verläuft ein Pilaster von einer Feder bis zur Spitze des Stufengiebels. Neben der vorderen Fassade wurde auch die hintere Fassade mit allerlei Dekorationen geschmückt und das Innere wurde luxuriös im Neo-Stil ausgeführt. Das Gebäude und die Innenausstattung wurden am 13. September 2010 aufgrund der außergewöhnlich reichen Innenausstattung in der Tradition des wohlhabenden Bürgertums zum Nationaldenkmal. Charakteristisch ist auch, dass der 1911 angewandte Neorenaissance-Stil der Fassade bereits klassizistisch wirkte. Es wurde festgestellt, dass sich alles noch weitgehend im Originalzustand befindet. Es ist auch ein Beispiel für den dörflichen Charakter aus der Sloten-Ära, der durch die Stadterweiterung Amsterdams immer mehr in den Mittelpunkt der Stadt rückte.

Jacob Marisplein 20: Überblick über die Fassade.

Jacob Marisplein 20: Überblick über den Eingang in der Fassade.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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