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Jan Näzer (Tandjong Morawa, Sumatra, 22. Juli1951) ist ein NiederländischKünstler.
Naezer wurde an der Akademie in Den Haag und ist spezialisiert auf die Radierung- und Aquarelltechnik. Er macht lyrische abstrakte Blätter, arbeitet auf Papier. Naezer hat seine Ateliers in Nieuwegein und Den Haag.
Methode
Die Radierungen bildeten über Jahre den Kern seines Schaffens. Später wurden Maltechniken ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit. Die Radierungen zeichnen sich durch einen satten Farbton grafischer Kontraste aus, die natürlich miteinander ausbalanciert sind. Während seine früheren Drucke rein schwarz-weiß waren, lernte er bei einem Aufenthalt in der grafischen Werkstatt in Berlin die Chine-Collé-Technik kennen. Bei dieser Technik wird beim Drucken ein dünnes Stück farbiges Papier in der Auflage aufgeklebt, um mehr Details zu drucken. Die Drucke werden vom Künstler in kleiner Auflage von Hand gedruckt und anschließend mit Blattgold versehen.
Naezer ist kein traditioneller Maler. Wie bei der grafischen Arbeit stehen Kontraste und Farbflecken selbstverständlich in Beziehung zueinander. Die abstrakte Bildsprache seiner Grafiken setzt sich in den Gemälden nahtlos fort. Naezers Werke sind jeder literarischen Referenz entkleidet. Die Werke sind in sich geschlossen und verweisen lediglich auf sich selbst oder das Werk des Künstlers. Die Werke haben daher keine Titel, sondern eine fortlaufende Nummerierung.
Neben seiner Arbeit als bildender Künstler gibt er in seinem Atelier Unterricht in verschiedenen Techniken. Für den Primarbereich entwickelte er eine Reihe von Projekten im Bereich der visuellen Bildung. Er kümmert sich um die Schüler bibliophile Ausgaben. In Buchform veröffentlicht, die Der trojanische Krieg, es Gilgamesch Epos, Herakles, der Mythos von Osiris, der Flug von Ikarus, Orpheus und Euridike, der Mythos von Europa, Prometheus und Demeter.
Naezer arbeitete in den Niederlanden, Frankreich (Paris) und Deutschland (Berlin).
Ausstellungen (Auswahl)
- Stadtmuseum Den Haag
- Le Genie de la Bastille, Paris
- Hotel de Ville, Ottawa
- Frankfurter Grafikmesse
- Galerie Wind
- KunstRai, Amsterdam
- Pulchri Studio, Den Haag
- Grafik Shop Tinte
- Galerie Broutta, Paris
- Multiple Art, Düsseldorf
- Sänger, Laren (Niederlande)
- Galerie Itinérante, Château-Gontier (Frankreich)
Preise
- Karel-Klinkenberg-Preis
- Van Ommeren der Wächter-Preis
- Purmarijn-Chartpreis
- Ritter in dem Orden von Oranien-Nassau (2020)[1]
Anerkennungen
- Internationaler Grafikpreis, Belgien
- Jacob Hartog-Preis
Drucke von Naezer sind in den Sammlungen der Kunstmuseum Den Haag, das Städtische Museum Berlin, das Städtisches Museum der Prinzenhof in Delft und den Rijksmuseum Twente, sowie in verschiedenen Unternehmens- und Privatsammlungen, darunter die Privatsammlung von Prinzessin Beatrix.
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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