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Justus Tal (Arnheim, 10. Dezember1881 - Amsterdam, 9. Dezember1954) war ein NiederländischOberrabbiner.[1]
Leben und Arbeiten
Tal war ein Sohn von Tobias Tal, Oberrabbiner von Gelderland und dann von Den Haag, und Karolina Wormser. 1917 heiratete er Angela Abrahams, aus dieser Ehe ging ein Sohn hervor.
Tal studierte in Amsterdam an der Niederländisches Israelitisches Seminar unten Joseph Hirsch Dunner und der Universität Amsterdam. 1909 legte er seine Kandidaturprüfung in der klassische Sprache und Literatur an der Uni. 1911 schloss er sein Studium am Priesterseminar ab und erhielt den Titel Moré. Von 1915 bis 1918 unterrichtete er klassische Sprachen am städtischen Gymnasium.
1918 wurde Tal zum Oberrabbiner der Provinzen Utrecht und Drenthe ernannt. Bei seiner Installation waren unter anderem anwesend BürgermeisterFockema Andreae und Der Kommissar der QueenGraf Van Lynden von Sandenburg. 1924 war er einer der Initiatoren der jüdischen Wochenzeitung Die Freitagnacht und einige Zeit Redakteur.
1935 wurde er in Drenthe von Abraham Salomon Levisson. Tal veröffentlichte zahlreiche Bücher und Broschüren, um einerseits die Juden stärker in ihre Religion einzubeziehen (er war gegen die Zionismus), andererseits die Nichtjuden über die about Judentum informieren und Vorurteile bekämpfen. 1921 Professor Gerard Bolland den Untergang der westlichen Zivilisation in einer akademischen Klasse ankündigte, sah er das "internationale Judentum" als einen der Anstifter. Tal veröffentlichte einen offenen Brief, in dem er antisemitisch bestritt die Vorwürfe und zeigte, dass Bolland seine Behauptungen von den antisemitischen Schriftstellern Theodor Fritsch und August Rohling kopiert hatte.
Tal überlebte die Zweiter Weltkrieg durch sich verstecken beim Amsterdamer Professor semitische Sprachen Cornelius van Gelderen. Er trat dem Oberrabbinat von Amsterdam bei und sprach im Mai 1945 im Portugiesische Synagoge die Juden, die den Krieg überlebt hatten. Nachdem er kurz nach der Befreiung amtierender Oberrabbiner war, wurde er 1951 zum Oberrabbiner von Amsterdam ernannt. Bis zu seinem Tod war er Vorsitzender des Oberrabbinats für die Niederlande. Er wurde ernannt Ritter im Orden des Niederländischen Löwen.
Tal starb einen Tag vor seinem 73. Geburtstag. Er wurde auf dem begraben Jüdischer Friedhof im Muiderberg.
Publikationen (Auswahl)
- 1917 Judentum und Judentum in einer christlichen Umgebung. Rotterdam: W. L. & J. Brusse
- 1921 Offener Brief an Prof. G.J.P.J. Bolland, Professor in Leiden. Amsterdam: Becht
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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