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Kees Becht
Für den Politiker und Bürgermeister mit fast gleichem Namen siehe Cees Becht (1910-1982).
Kees Becht (1998).
1951 existierte B3 fünf Jahre lang. Dies wurde in De Korenbeurs (Bergen op Zoom) gefeiert. Kees Becht steht in der zweiten Reihe von unten in der Mitte.

Cornelis Jacques Gerardus (Kees) Becht (Bergen op Zoom, 15. Juni1917 - Breda, 25. November2016) war ein Niederländisch Unternehmer in der alkoholfreie Getränke- und Fruchtsaftindustrie, Widerstandskämpfer und Politiker für die Arbeiterpartei.

Bildung, Widerstand und Politik

Becht wurde als Sohn eines Herstellers von Spirituosen, Fruchtweinen und Erfrischungsgetränken in Bergen op Zoom geboren.[1] Er hat promoviert Rechte zum Universität Leiden im September 1941. Wegen Hilfe für die Widerstand er wurde im märz 1944 verhaftet. Durch Lager Vught er landete im Konzentrationslager Sachsenhausen (September 1944). Er überlebte das Lager und die Todesmarsch ab April 1945. Zwischen 1946 und 1950 machte Becht eine politische Karriere als Alderman und verrückter Bürgermeister aus Bergen op Zoom. Er war auch Mitglied der Provinzstaaten von Nordbrabant für die Arbeiterpartei.[2]

Unternehmer

1946 gründete Becht in Bergen op Zoom seine eigene Firma, einen Hersteller von Apfelsaft unter dem Markennamen B3.[3] Von 1950 bis 1953 war Becht maßgeblich am Aufbau eines Softdrink-Herstellers beteiligt Vrumona N.V. im Bunnik. Unter der Führung von Becht baute das Unternehmen ein Markenportfolio auf, bestehend unter anderem aus: pepsi, 7 BIS, SiSi und Königlicher Club. Das Unternehmen wurde eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Heineken.[4][5][6] Von 1943 bis 1973 war Becht Vorstandsmitglied des Allgemeinen Niederländischen Verbandes der Bierhändler und Mineralwasserhersteller (BBM); von 1956 bis 1963 war er Vorsitzender dieses Berufsverbandes.[7]

Von 1958 bis 1973 war Becht Miteigentümer des fastRestaurant am Straßenrand und Motel Motoresto N.V. in Bunnik (später Teil der Mercure-Kette). 1964 gründete er die Yachthafen Delta Marina in Kurzgene zum Veerse Meer.[8]

Bergen op Zoom

Kees Becht als Prinz Nilles I. (1950).

Becht war Mitinitiator der Stiftung Vastenavend, die seit 1946 den Karneval in Bergen op Zoom organisiert. Als Prinz Nilles I. war Becht zwischen 1946 und 1958 das Aushängeschild des Karnevals in 'crabbegat'. Er war einer der Begründer einiger Traditionen und Bräuche, die bis heute bei der Feier dieses Volksfestes gepflegt werden.[9]

1992 veröffentlichte Becht eine etwas romantisierte Biographie von Josina Peereboom (1762-1823), einer 1789 wegen Kindesmords verurteilten Frau aus Bergen op Zoom, die eine lebenslange Haftstrafe verbüßt ​​hatte.[10] Diese Biografie wurde später von Jacques de Groot in das Stück adaptiert Schade um Sanne dass im Rahmen der sogenannten Zoomer Games mehrmals in und um die Markenhof wurde (2003-2005) von einer Partnerschaft von Laientheaterkompanien aufgeführt, die in der Stiftung vereint sind Die vier Scheren.

Becht wurde im Jahr 2000 Ehrenbürger von Bergen op Zoom. Er starb im Alter von 99 Jahren an den Folgen eines Unfalls.

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