WikiDer > Kor Kuiler

Kor Kuiler
Kor Kuiler
Um 1915
Allgemeine Information
Vollständiger NameKornelis Jacobus Kuiler
Geboren21. April1877
Verstorben1951
LandFlagge der Niederlande Die Niederlande
Arbeit
BerufPianist, Komponist, Dirigent
Portal  Portalsymbol  Musik

Kornelis Jacobus Kuiler (Alblasserdam, 21. April1877 - Groningen, 13. November1951) war ein NiederländischDirigent und Komponist.

Leben und Arbeiten

Kor Kuiler war der Sohn des Maschinisten Johannis Marinus Kuiler und Pieternella Gerritje Verschoor. Er ist in der . aufgewachsen Alblasserwaard und ab 1886 in Zwolle. Er studierte an der Amsterdamer Konservatorium Biene Bernard Zweers (Komposition) und Julius Röntgen (Klavier). Danach fungierte er einige Zeit als Begleiter der MezzosopranJulia Culp und der BaritonJohannes Messchaert. 1900 wurde er Klavierlehrer Groningen. 1902 heiratete er die Pianistin Margaretha Bokelmann (Dokkum, 31. Januar 1875 – Assen, 19. Oktober 1963), Tochter des Komponisten/Pädagogen Reinhard Frederik Bokelmann. Sie graduierte 1896 an der Königliche Musikschule in Den Haag. Manchmal begleitete sie Konzerte der Chöre ihres Mannes.

Ab 1904 leitete Kuiler die Mixed Zangvereeniging Bekker in der Stadt Groningen, die später die . genannt wurde musikalische kunstChor Bekker. 1907 kümmerte er sich um die Holländer Premiere von dem OratoriumLa Vita Nuova von Ermanno Wolf-Ferrari. 1908 bzw. 1909 führte er ein BachsWeihnachtsoratorium und Matthäus-Passion,[1] die noch nie zuvor in Groningen aufgeführt wurde.

1910 wurde er als Nachfolger von Peter van Anrooy Ernennung zum Dirigenten des Orchest der Vereeniging De Harmonie, das in KonzerthalleDie Harmonie in Groningen und wurde 1926 unter dem Namen Groninger Orchesterverband (GOV).[2] Als Dirigent von Chor und Orchester bündelte er seine Kräfte, was zu Aufführungen groß angelegter Werke führte wie La damnation de Faust (1914) und die Grand Messe des Morts (1916) von Berlioz, das Missa Solemnis von Beethoven und der OperBoris Godunov von Modest Mussorgsky.

Kuiler entwickelte sich zu einem beliebten Dirigenten, der jahrzehntelang eine zentrale Stellung im Groninger Konzertleben einnahm. Es klassisch und romantisch Repertoire war seine Vorliebe, aber er dirigierte auch viel spätere Musik wie van Debussy, Ravel, Roussel und Die Falla. Bei einem Partykonzert 1935 anlässlich seines 25. Geburtstages Jahrestag am GOV war er sowohl Solist als auch Dirigent in der Fünftes Klavierkonzert von Beethoven. Ein weiterer Höhepunkt seiner Karriere war die Aufführung seiner eigenen Oper 1939 Saskia (auf einem preisgekrönten Libretto von Herr A. T. Vos Über Saskia van Uylenburgh und Rembrandt) unten Richtung von Johan de Meester jr. in Groningen Stadttheater.

Während der Zweiter Weltkrieg 1942 nahm er einen Sitz im Regionalbeirat der Niederländischer Kulturraum,[3] der Körper, der Deutsche Besatzer gegründet, um die Ausübung der Kunst zu kontrollieren. Er leitete die GOV bei der Einrichtung dieses Rates im November 1942 Reinigung nach 1945 hatte dies für ihn und das Orchester keine Konsequenzen.[4] Nach dem Befreiung Kuiler, jetzt im Ruhestand, kehrte nicht als ständiger Dirigent zurück. Ihm folgte Jan van Epenhuysen, der bereits 1942 zum zweiten Dirigenten ernannt worden war. Kuiler stand immer noch regelmäßig vor der GOV, zuletzt wenige Wochen vor seinem Tod bei der eigenen Premiere Violinkonzert, mit Jo Juda als Solistin.

Zwei von ihm komponierte Lieder wurden in die beliebte Liedersammlung aufgenommen Kannst du noch singen und dann mitsingen. Es ist ein Text von Katze. Leopold („Hey, schön im Freien, es ist eiskalt“) und A.E. Dudok van Heel ("Schettert, Signalhörner").

Kuiler war Offizier in der Orden von Oranien-Nassau. Die Gemeinden Hengelo und Schiedam benannten Straßen nach ihm.

Arbeiten (Auswahl)[5]

  • Violinsonate (g-Moll-Terz) (1898)
  • Der Sturm für gemischten Chor und Orchester (1903)
  • Ein Wintertag: Kinderkantate, Wörter von Katze. Leopold
  • Saskia, Oper (1939)
  • Lieder im Volkston (1943)
  • Kinderlieder (1945)
  • 17 Wissenswertes für die Tastatur
  • Klaviersonate (d-moll-Terz)
  • Klavierkonzert (1948)
  • Violinkonzert (1950)

Übersicht der Ausgaben von A. A. noske (Middelburg) und Breitkopf & Härtel (Leipzig)

  • 3 Keyboardstücke
Gavotte
Luft
Menuett
  • Sonate für Klavier (d-moll) (v. 1909)
  • 12 Wissenswertes für Klavier
  • Sonate für Klavier und Violine (g-Moll) (1898)
  • De Liereman (Lovendaal) - Lied für Alt
  • Am Fenster (Marie Boddaert) - Lied für Sopran
  • Osterlied für Baryton mit Piano- oder Orgel-(Harmonium-)begleitung
  • Zyn Dood (Hélène Swarth) - Lied für Mezzosopran
  • Zwei Lieder aus "Frühlingsliebe" von Else van Brabant
  • Zwei Lieder für eine Singtime
1. Volksreim (Evers)
2. Also halt ich endlich dich umfangen (Geibel)
  • opus 14 - Schneewittchen (Anna Ritter) - Lied für eine mittlere Singstimme
  • opus 15 - Zwei klavierstücke
1. Zweifel
2. Rücktritt
  • opus 18 - Legende für Klavier und Violine
  • opus 20 - Deux Morceaux caracteristiques
1. Pierrot
2. Pierrette
  • opus 21 - Boerenschlacht (Anna Ritter) - Lied für eine mittlere Singstimme
  • opus 22 - Zwei Lieder für eine mittlere Singstimme (Text von Anna Ritter)
1. In Verschwiegener Nacht
2. Ich glaub', lieber Schatz
  • opus 23 - Špela - Fragment aus Zlatarog, eine Alpensage von Rudolf Baumbach
  • opus 24 - Sturmlied (Anna Ritter) für gemischten Chor und großes Orchester
  • opus 25 no.1 - June-Night (Epple) - Lied für eine mittlere Singstimme
  • opus 26 - Für die Jugend - Lieder und Klavierstücke
1. Bundle, 6 Kinderlieder mit Klavierbegleitung
2. Bundle, 6 Klavierstücke
  • opus 27 - Drei Klavierstücke
1. Berceuse
2. Falsche Traurigkeit
3. Hymne

Literatur

  • J. H. Letzer: Musikalische Niederlande 1850-1910. Biobibliographisches Wörterbuch niederländischer Musikkünstler und Musikkünstler - sowie von Schriftstellern und Schriftstellern im Bereich der Musikliteratur, 2. Auflage mit Ergänzungen und Korrekturen. Utrecht: J.L. Beijers, 1913, 99
  • Unsere Musiker (1911), Nijgh & Van Ditmar
  • Illustriertes Musiklexikon, herausgegeben von Hr. G. Keller und Philip Kruseman, Zusammenarbeit von Sem Dresden, Wouter Hutschenruijter (1859-1943), Willem Landre, Alexander Voormolen und Henri Zagwijn; herausgegeben 1932/1949 von J. Philips Kruseman, Den Haag; Seite 365
  • Joseph Robijns und Miep Zijlstra, Allgemeine Musiklexikon Teil 5, Unionsbuch 1980, Seite 303