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Lex Jasper | ||||
Lex Jasper im Jahr 2017 | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Lex Jasper | |||
| Geboren | 24. März1949 | |||
| Land | Die Niederlande | |||
| Arbeit | ||||
| aktive Jahre | 1964-heute | |||
| Genre(s) | Jazz, Bossa Nova, leichtes Zuhören | |||
| Beruf | Pianist | |||
| Instrumente) | Klavier | |||
| Einfluss(e) | Erroll Garner, Oscar Peterson, Bill Evans | |||
| (und) Allmusic-Profil | ||||
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Lex Jasper (Groningen, 24. März1949) ist ein NiederländischJazz-Pianist, Komponist, Arrangeur und Dirigent.
Bei der Entwicklung seines Spiels wurde er nicht nur von Garner beeinflusst, sondern auch von berühmten Amerikanern wie Oscar Peterson und Bill Evans. Er wurde regelmäßiger Pianist der VARA Tanzorchester und die KRO Hausorchester und Ersatz im Metropole Orchester. Im Jazzprogramm TROS Sesjun Auf Wunsch von Moderator Cees Schrama begleitete er große amerikanische Jazzmusiker.
Mitte der 1970er Jahre wurde Jasper ständiger Begleiter und musikalischer Leiter von Comedian Paul van Vliet. Zusammen nahmen sie das Album A Dutch Treat (1975) auf. Danach wurde er zu einem international gefragten Pianisten, Dirigenten und Arrangeur, der insgesamt etwa 800 Arrangements schrieb. Neben dem Metropole Orchestra arbeitete er auch mit dem BBC Bigband, die Radio Philharmonie Hannover und die NDR Bigband in Hamburg, oft für TV- und Hörfunkproduktionen. In den Jahren 1991-1993 fand eine Tournee mit dem Metropole Orkest statt, bei der das Orchester Jaspers Arrangements seiner Lieblingsstücke aus The Großes amerikanisches Liederbuch, unter anderem für den deutschen Sender Norddeutscher Rundfunk (NDR).
In den späten 1970er Jahren unternahm er Tourneen mit Toots Thielemans und Stephane Grappellic unter anderem von den Niederlanden, Belgien und Italien. Konzerte und CD-Aufnahmen folgten mit Joe PassHerb Geller, Bobby Shew, Clark Terry, Phil Woods, James Moody, Bob Brookmeyer und John Clayton. 1998 verbrachte er eine Woche in Ronnie Scotts in London mit Bassist Dave Green und Schlagzeuger Martin Drew. Als Solist und Komponist veröffentlichte er die Alben Out Of My Heart (1975, mit dem Lex Jasper Dreier), Lexpression (1986, mit dem Metropole Orkest), Les Jasper Solo (1988) und Lexcursions (1994, mit dem Lex Jasper Trio), Alben, die zu Sammlerstücken geworden sind.
Jasper wurde auch ein Begleiter für Sänger wie Cleo Laine, Ernestine Anderson, Greetje Kauffeld, Marjorie Barnes und Mark Murphy. Im Königliches Theater Carré 1995 spielte er mit Shirley Bassey. Und dann ist da noch die Zusammenarbeit mit Europas First Lady of Jazz Rita Reys, mit dem er bereits 1983 das Album Memories of You aufgenommen hatte. Nach dem Tod von Pim Jacobs bat Reys ihn, sein ständiger Vorgesetzter zu werden. Es folgten Hunderte von Konzerten und auf seine Initiative hin nahmen sie 1998 das Album Loss of Love – Rita Reys Sings auf Henry Mancinic auf, zusammen mit dem Radio Philharmonie Hannover.
2001 war Lex Jasper aufgrund von zwei Autounfällen fünfzehn Jahre lang behindert. Aufgrund eines Schleudertraumas konnte er keine langen Konzerte spielen. Sein Comeback feierte er 2016 mit einer neuen CD mit dem Titel Happy Days Are Here Again, aufgenommen mit Edwin Corzilius am Kontrabass und Frits Landesbergen am Schlagzeug, gefolgt von den Solo-CDs Make Someone Happy und I'm All Smiles. Es folgten auch Auftritte mit Marjorie Barnes, Greetje Kauffeld und der Nordpol Orchester.
Anlässlich seines 70. Geburtstages wurde Lex Jasper im März 2019 im Orden von Oranien-Nassau zum Ritter geschlagen. Die dazugehörigen Orden wurden ihm vom Bürgermeister von Groningen angeheftet, Peter der Ältere, während seines Geburtstagskonzerts im Theater de Oosterpoort in Groningen. Später in diesem Jahr erschien die neue CD des Lex Jasper Trios, Notes From The Netherlands, auf der er mit Frans van Geest am Kontrabass und Vincent Koning an der Gitarre zu hören ist.