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Marsi
Für den germanischen Stamm siehe Marsi (germanischer Stamm).
Völker in Latium (5. Jahrhundert v. Chr.)

Das Marsic (Altgriechisch:Μάρσοι) waren ein alter Stamm der Sabelli[1] an der Grenze zu Latein, auf einer Hochebene zwischen den Apenninen, um den See herum Fucinus, zwischen den liris und Aternus.

Hauptstadt

Ihr Kapital Marruvium (die jetzige San Benedetto dei Marsic) lag am Ostufer des Fucinussees.

Geschichte

Mit den anderen Stämmen der Sabelli (pelignisch, vestini, Marrucini u.a.[2]) waren sie normalerweise zusammen mit dem Samniten gegen die Römer im KriegSamnitische Kriege, ab 308 v. Chr.),[3] bis 304 v. u. Z. wurden zu einem Bündnis mit Rom gezwungen (Gesellschaft).[4]

91 v. jedoch stellten sie sich im sogenannten Alliiertenkrieg wieder an die Spitze des Bündnisses gegen Rom (bellum soziorum oder Marsicum bellum).

Kultur

Die Marsi waren dafür bekannt, sehr tapfer zu sein. Sie waren auch berühmt für ihr Wissen um die Heilkraft der Pflanzen und Kräuter ihrer Berge und galten als gute Wundheiler.

Außerdem waren sie bekannt als Schlangenbeschwörer und auch als Zauberer (daher Marsa naenia bedeutet auch "Zauberspruch").[5] Daher wurde gesagt, dass als Zauberer von (ein Sohn von) Circe herabgestiegen und in ihrer Kunst weitergeführt Medea gelehrt wurden.

Sprache

Sie sprachen als Oskanisch-Umbrische Sprache, was auch Marsic wird genannt.

Siehe auch

Nüsse

  1. Horaz, Epodae 17, 28.
  2. Livius, Ab Urbe Zustand VIII 29. Vgl. livius, Ab Urbe Zustand VIII6, Polybios, II 24.12.
  3. livius, Ab Urbe Zustand IX 41.
  4. livius, Ab Urbe Zustand IX 45.
  5. Horace, Satiren Ich 9, 29, Epodae 17, 28 usw.

Verweise

  • Kunst. Marsi, Μάρσοι (1), in F. Lübker - trad. Hrsg. J.D. Van Hoevell, Klassisches Wörterbuch der Künste und Wissenschaften, Rotterdam, 1857, p. 584.
  • Kunst. Marsi, Μάρσοι (1), in J. G. Schlimmer - Z.C. Der Bauer, Wörterbuch der griechischen und römischen Antike, Haarlem, 19203, s. 392.