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Netterden
netterden
Platzieren in Die NiederlandeFlagge der Niederlande
Wappen von Netterden
(Einzelheiten)
Netterden (Gelderland)
netterden
Ort
ProvinzFlagge GelderlandGelderland
GemeindeHinweis Region IJsselAlte IJssel-Region
Koordinaten51° 51′ N, 6° 19′ O
Allgemeines
Einwohner(2020-01-01)585[1]
Andere
Postleitzahl1583
Webseitehttp://www.netterden.net
Fotos
Center
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Portal  Portalsymbol  Die Niederlande
Grenzübergang bei Netterden

netterden ist ein Niederländisch ehemalige Gemeinde und Dorf in der Gelderland Region hintere Ecke, in der Gemeinschaft Alte IJssel-Region. Bis zur kommunalen Neuordnung gehörte es der ehemaligen Gemeinde Genringen. Netterden liegt direkt an der Landesgrenze mit Deutschland. Gleich auf der anderen Seite der Landesgrenze und die Netterdensch Kanal ist der Weiler Klein-Netterden, zur Stadt gehörend Eimer.

Geschichte

Römerzeit

Von großer Bedeutung für die Entstehung von Netterden war der Ostzweig der Rhein, die lief von Wesel, durch Megchelen und Netterden zu Elten. Das Römer bauten diesen Ostarm zu einer natürlichen befestigten Grenze und ließen dazu entlang dieses Ostrheins einen breiten Streifen undurchdringlichen Unterholzes anbauen, das an günstigen Stellen durch militärische Wachposten, die sog.regniten“ wurde verstärkt. Sie bauten diese Regniten unter anderem in: Dornick, Eimer, Netterden, Megchelen und Anholt, verbunden durch Verbindungsstraßen, die in späteren Jahrhunderten als Handelswege genutzt wurden. Auf diesen Straßen fanden sich Orte wie Dinxperlo, Praest und Vrasselt ihre Herkunft.

Da zwischen Ostrhein und Oude IJssel kein Naturschutz bestand, ließen die Römer zwischen Anholt und Megchelen einen Verbindungskanal graben, der Landwetter war inbegriffen. Von diesem Kanal ist nur noch ein Graben übrig. Das Regniet Netterdense befand sich am Ostrhein gegenüber dem heutigen Dorf Netterden, im Hetter. Nach dem Abzug der Römer um 375 n. Chr. verloren die Regniten und der Ostrhein ihre militärstrategische Bedeutung als Landwehr.

Mittelalter

Der Ostrhein behielt seine Bedeutung als Schifffahrtsroute. Auf beiden Seiten seines Beckens angesiedelt keltisch und germanisch Stämme wie die Chamaven, das Usipeti, das Tenktate und der Menapii. Nach 400 siedelten sich die Hattuarianer in diesen Regionen angesiedelt. Besucht im Jahr 697 Sankt Willibrord Emmerik als Missionar und ließ dort eine Kirche bauen. Von Emmerik aus wurde das Gebiet zum Christentum bekehrt.

Das Territorium der Hattuarianer wurde während der Herrschaft des Kaisers Karl der Große bis um Hettergouw erhaben. Im kirchlich-administrativen Sinne war dieses Hettergouw 837 in zwei teilen. Der nördliche Teil, einschließlich Emmerik und Netterden, fiel unter die Diözese Utrecht, die einen großen Einfluss auf die historische Entwicklung von Netterden in späteren Jahrhunderten haben sollte.

Der Name Hattuari wurde in den Namen korrumpiert Die Hetter. 1130 wird erstmals erwähnt eitern als Name für das Dorf Netterden. Die Verwendung von Tuff in der St. Walburgiskirche weist auf eine Baugeschichte aus dem 12. Jahrhundert hin.

1227 lag die Stadt Emmerik noch nicht am Rhein. Deshalb ließ die Stadtverwaltung von Emmerik einen Kanal in Richtung Tournai graben, um eine Verbindung mit dem Rhein zu erhalten. Aus wirtschaftlicher Sicht ein Volltreffer, aber eine Katastrophe für die Wasserwirtschaft. Im 1227 eine Flutwelle fegte über Emmerik hinweg und die halbe Stadt verschwand in den Wellen. Dieses verheerende Hochwasser veränderte den Lauf des Rheins. Der Ostrhein verlandete und die Hetter wurde zu Sumpfland (Hetter-Millinger Bruch). Um 1400 wurde zwischen der Netterdense Landweer und dem Rhein bei Emmerik ein Verbindungskanal zur Entwässerung der Hetter gegraben. Bis etwa 1650 diente dieser Kanal als Schifffahrtsverbindung zwischen Emmerik, Netterden und Anholt. Inzwischen war der Name des Ostrheins in Landweer oder Lander geändert worden.

neue Zeit

1344 ist bereits von einer Pfarrei in Netterden die Rede. Diese Kirche fiel wie so viele während der Reformation im reformiert Hände. Teilweise aus Mangel an Pfarrern gelang es nicht, die Bevölkerung von Netterden für die neue Religion zu gewinnen. Die Sint-Walburgiskerk wurde 1800 auf der römisch katholisch zurück und wurde dann gründlich restauriert.

Es ist erwähnenswert, dass per Dekret vom Kaiser Napoleon von 21. Oktober1811 Netterden zur selbstständigen Gemeinde (Seelsorge) erhoben wurde und dass dieser Admiral aus den Dörfern Megchelen und Netterden sowie den Nachbarschaften zusammengesetzt war Borghees, leerer See, Berg spielen, Walzer, Dochte und Milz. Nach dem Wiener Kongress 1816 bekam Preußen die Weiler Borghees, Leegmeer, Speelberg und Klein-Netterden. Am 1. Januar 1821 wurde die Gemeinde aufgelöst und mit den ebenfalls aufgehobenen Gemeinden zusammengelegt 's-Heerenberg und Zeddam zur neuen Gemeinde Bergh.

Ein wichtiger sozialer Binder in Netterden wurde seit dem Mittelalter durch die St. Walburgisgilde.

Siehe auch

Externe Links

Quellen

  • Der Kerspel und die Gemeinde Netterden.
  • Archiv St. Walburgisgilde