WikiDer > Nussallergie
Nussallergie ist ziemlich verbreitet Allergie vor dem Nussfrüchte. Für Personen mit einer primären Nussallergie, Exposition gegenüber sehr geringen Mengen oder Spuren von Nussfragmenten (zum Beispiel durch Kreuzkontamination anderer (nussfreier) Produkte in einer Fabrik der Lebensmittelverarbeitung) ernst anaphylaktisch Reaktionen hervorrufen. Eine primäre Allergie bedeutet, dass man auf ein Protein allergisch ist, das für dieses bestimmte Lebensmittel sehr spezifisch ist. Menschen können auch eine Kreuzallergie gegen Nüsse entwickeln, weil sie gegen Birkenpollen allergisch sind. Man spricht in diesem Fall auch vom Paraberk-Syndrom oder dem oralen Allergiesyndrom. Diese Kreuzreaktionen basieren auf einem PR10-Protein, nämlich Bet v1. Bet v1 ist ein wichtiges Birkenpollenallergen. Ähnliche Proteine sind in Nüssen sowie in anderen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Bei einer Kreuzallergie macht das Immunsystem einen Fehler, weil die PR10-Proteine in Birkenpollen und Nüssen eine gewisse Homologie aufweisen. Kreuzallergien sind im Allgemeinen mild (Juckreiz im Mund und Rachen, Schwellung der Lippen), außer bei Haselnuss. Eine Kreuzallergie gegen Haselnuss kann sich in einer schweren allergischen Reaktion bis hin zur Anaphylaxie äußern, wenn sie in größeren Mengen verzehrt wird. [1]
Entgegen der landläufigen Meinung ist Erdnuss keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht. Eine Allergie gegen eine oder mehrere Nüsse bedeutet nicht unbedingt, dass man auch gegen Erdnüsse allergisch ist. Erdnuss enthält auch PR10-Proteine und es kann eine Kreuzallergie mit dem Birkenpollen entstehen. Die Allergie gegen ErdnussAm häufigsten ist etwa 1 von 50 Kleinkindern von irgendeiner Form der Erdnussallergie betroffen.[2] In der Vergangenheit rieten Allergologen, in jungen Jahren auf Erdnüsse zu verzichten, um eine Erdnussallergie zu vermeiden. 2015 erschien im NEJM eine wichtige Publikation, in der deutlich wurde, dass eine frühzeitige Aufnahme von Erdnüssen in die Ernährung tatsächlich präventiv wirkt. Kleinkinder, die in jungen Jahren Erdnuss ausgesetzt waren, entwickelten später im Leben seltener eine Erdnussallergie. [3]
In der australischen Forschung täglich (für anderthalb Jahre) Einnahme von a probiotisch mit Lactobacillus rhamnosus bei 82 % der behandelten Kinder bis zum Verschwinden der Erdnussallergie, verglichen mit 4 % in der Placebogruppe. Diese Kinder blieben während der vier Jahre, in denen sie beobachtet wurden, völlig symptomfrei und konnten wieder Erdnüsse essen. Von diesen bestanden 70 % einen Test zur Messung der Langzeitverträglichkeit gegenüber Erdnüssen.[4]
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|