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Ornette Coleman
Ornette Coleman
Ornette Coleman in Den Haag, 1994
Allgemeine Information
Geboren9. März1930
Verstorben11. Juni2015
LandFlagge der Vereinigten Staaten Vereinigte Staaten
Arbeit
aktive Jahre1958-
Genre(s)Free-Jazz, Avantgarde-Jazz
Offizielle Website
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(und) Last.fm-Profil
Portal  Portalsymbol  Musik
Ornette Coleman in Ludwigshafen, 2005

Randolph Denard Ornette Coleman (Fort Worth, 9. März1930New York, 11. Juni2015)[1] war ein amerikanischJazzmusiker und Komponist wer als einer der Gründer der Free-Jazz aus den 50er und 60er Jahren. Er spielte hauptsächlich Altsaxophon, aber auch Tenorsaxophon, Violine und Trompete.

Biografie

Coleman brachte sich im Alter von 14 Jahren selbst das Notenlesen und das Saxophonspielen bei. Seit seinem neunzehnten Lebensjahr spielte Coleman in verschiedenen Rhythmus- und Bluesbands mit denen er durch Amerika tourte. 1950 kam er nach einigen Wanderungen mit der Band von band Pee Wee Crayton gleich rein Los Angeles. Dort arbeitete er, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, unter anderem als Aufzugsführer.[Quelle?]

Colemans musikalische Ansichten waren für diese Zeit unorthodox. Er war weniger daran interessiert, strukturiert zu spielen Harmonie und Akkordprogression und mehr im dissonanten Solospiel. Zu dieser Zeit verstanden Bandleader Colemans Ansichten manchmal nicht und er wurde daher ständig gefeuert. Er hatte Schwierigkeiten, gleichgesinnte Musiker zu finden, arbeitete aber für kurze Zeit mit Pianisten zusammen Paul Bley.[Quelle?]

Er gründete das "Ornette Coleman Quartet" mit Don Cherry (Trompete), Billy Higgins (Schlagzeug) und Charlie Haden (Bass) und nahm 1958 sein erstes Album, Etwas anderes!!!!. Coleman meinte einfach "Free Jazz" als Titel seines Albums von 1961, aber sein wachsender Ruf brachte ihn an die Spitze der Jazz-Innovation. Free Jazz galt daher schnell als neues Genre, auch wenn Coleman mit dem neuen Begriff nicht ganz zufrieden war. Colemans improvisierte Alben ohne vorgegebene Tonart und Melodie provozierten viele Diskussionen und in dieser Zeit entwickelte er sich zum führenden und am meisten kritisierten Free Jazz-Musiker. Sein Stil beeinflusste Künstler wie John Coltrane und Albert Ayler.

In seiner späteren Karriere begann er sich auf elektrische Instrumente zu konzentrieren. 1976 gründete er die Gruppe Prime Time, in der er Avantgarde-Jazz mit Funk kombiniert.

2007 wurde Coleman a Grammy für sein Lebenswerk verliehen. Sein Album Laute Grammatik gewann im selben Jahr einen Pulitzer-Preis für Musik.

2010 war Coleman Artist in Residence an der Nordsee-Jazzfestival in Rotterdam und spielte drei Konzerte, unter anderem mit Charlie Haden. Am 12. Juni 2011 erschien Coleman unangekündigt am Moerser Fest in der deutschen Stadt mos. Es entpuppte sich als Geschenk der Organisation und Coleman an die Besucher im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums des Free Jazz Festivals.

Diskografie

  • Etwas anderes!!!! (1958)
  • Coleman-Klassiker Vol. 1 (1958)
  • Morgen ist die Frage! (1959)
  • Die Form des kommenden Jazz (1959)
  • Wandel des Jahrhunderts (1959)
  • Das ist unsere Musik (1960)
  • Freier Jazz (1960)
  • Ornette! (1961)
  • Ornette auf Tenor (1961)
  • Die Kunst der Improvisatoren (1961)
  • Zwillinge (1961)
  • Schönheit ist eine Seltenheit (1961)
  • Rathaus (1962)
  • Chappaqua-Suite (1965)
  • Ein Abend mit Ornette Coleman (1965)
  • Wer ist verrückt Vol. 1 & 2 (1965)
  • Das Pariser Konzert (1965)
  • Live im Tivoli (1965)
  • Beim "Golden Circle" Vol. 1 & 2 (1965)
  • Ornette Coleman: Das leere Fuchsloch (1966)
  • Die Musik von Ornette Coleman - Formen & Klänge (1967)
  • Die beispiellose Musik von Ornette Coleman (1968)
  • Lebe in Mailand (1968)
  • New York ist jetzt (1968)
  • Liebesruf (1968)
  • Ornette bei 12 (1968)
  • Krise (1969)
  • Mann auf dem Mond/Erwachsen werden (1969)
  • Gebrochene Schatten (1969)
  • Freunde und Nachbarn (1970)
  • Science-Fiction (1971)
  • Europäisches Konzert (1971)
  • Das Belgrader Konzert (1971)
  • Himmel von Amerika (1972)
  • J wie Jazz präsentiert O.C. Sendungen (1972)
  • An wen, der Aufzeichnungen führt (1975)
  • Tanzen im Kopf (1976)
  • Körper Meta (1976)
  • Seifenlauge, Seifenlauge (1977)
  • Von menschlichen Gefühlen (1979)
  • Öffnen der Karawane der Träume (1983)
  • Prime Time/Time-Design (1983)
  • Lied X (1985)
  • In allen Sprachen (1987)
  • Live auf der Jazzbühne Berlin (1988)
  • Jungfrau Schönheit (1988)
  • Nacktes Mittagessen (1991)
  • Tonwahl (1995)
  • Klangmuseum - Versteckter Mann & Drei Frauen (1996)
  • Farben: Live aus Leipzig (1997)
  • Laute Grammatik (2006)

Externer Link