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Das Pendelachse (ebenfalls Englisch "Schwingachse" genannt) ist eine einfache Konstruktion unabhängiger Suspension an Fahrzeugen und Flugzeugen[1].
Anwendung
Pendelachsen wurden oft verwendet bei Kraftfahrzeuge, mit Heckmotor, gebaut zwischen den die Dreißiger und sechziger Jahre.[2] Heutzutage[3] diese Achskonstruktion findet man nur bei Lkw, die speziell für das unbefestigte Gelände gedacht sind Haflinger, pinzgauer und Tatra.
Beispiele
Heckmotor
- Porsche 356
- Volkswagen Käfer, (außer Modelle 1302/1303 und alle anderen Modelle mit Automatikgetriebe)
- Fiat 126,
- goggomobil, (auch auf der nicht angetriebenen Front)
- Renault 4CV,
- Chevrolet Corvair,
- Tatra
Frontmotor
- Triumph, (Triumph Vitesse, Triumph-Herold und Triumph Spitfire)
- Borgward Isabella
- Mercedes-Benz 300SL
- DAF 600
- DAF 750
- DAF Narzisse 30
- DAF Narzisse 31
- DAF Narzisse 32
- DAF 33
- DAF 44
- DAF 55
- Mercedes W108, "S-Klasse" ab 1965[4]
Leistungen
- Bei angetriebenen Pendelachsen ist es Differential starr mit dem Chassis verbunden und ist im Gegensatz zu einer Starrachse nicht Bestandteil der ungefedertes Gewicht, was den Radbewegungen relativ zur Fahrbahn zugute kommt. Diese neigen weniger zum Springen oder "Dribbeln".
- Groß Bodenfreiheit möglich, da das Differential hoch montiert werden kann.
Nachteile
- Die Achsen sind differenzialseitig gelenkig mit dem Differenzialgehäuse verbunden, die Achszapfen sind radseitig starr verbunden. Dadurch wird beim Einfedern des Rades die Sturz und damit auch die Spurbreite.
- In schnellen Kurven, wenn sich das Fahrzeug neigt, nimmt das innere Rad eine positive Position ein und das äußere Rad ist negativ. Bei schnell aufeinanderfolgenden Richtungswechseln führt dies zu einem instabilen Fahrverhalten. Dies kann durch den Einsatz einer von Mercedes-Benz verwendeten Ausgleichsfeder oberhalb des Differenzials, die beide Achshälften verbindet, reduziert werden.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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