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EIN Pentaprisma oder Fünfeckprisma ist im Allgemeinen eine fünfseitige Prisma (aus dem Griechischen pente = fünf). Es zeichnet sich durch fünf Ebenen parallel zu einer Linie aus.
In dem geometrische Optik Pentaprismen werden häufig verwendet, insbesondere in SLRs und bestimmten Vermessungsinstrumenten.
Die Basisebene und die Topebene (entsprechend den dunkelbraunen Flächen im oberen Bild rechts) sind meist parallel und spielen optisch keine Rolle. Von den anderen fünf Flächen, denen das Pentaprisma seinen Namen verdankt, werden vier optisch genutzt, zwei als Ein- und Austrittsflächen und zwei als Reflexionsflächen. Eintritts- und Austrittsebene stehen normalerweise senkrecht aufeinander. Die reflektierenden Oberflächen sind gespiegelt weil die Einfallswinkel des Lichts für Totalreflexion zu steil sind.
Diese Pentaprismen wandeln ein Bild in ein Bild in einer Ebene senkrecht zur ersten Ebene um. Bei einer Kamera bildet das Objektiv ein um 180° gedrehtes Bild, sodass oben und unten sowie links und rechts vertauscht sind. Der 45°-Spiegel in einer Spiegelreflexkamera legt die Ober- und Unterseite wieder richtig auf die Mattscheibe, aber links und rechts sind noch vertauscht. Würde im Sucher ein einfacher 45°-Spiegel verwendet, stünde das Bild wieder auf dem Kopf. Wird anstelle dieses zweiten 45°-Spiegels ein Pentaprisma verwendet, ist das Bild wieder das gleiche wie auf der Mattscheibe: Oben und unten stimmen. Denn bei jeder Spiegelung werden oben und unten vertauscht. Es wird einfach einmal vom 45°-Spiegel und zweimal vom Pentaprisma reflektiert. Da das Objektiv das Bild um 180° gedreht hatte, ist das Bild seltsam Anzahl der Reflexionen steht jetzt. Nur links und rechts sind noch vertauscht. Letzteres wird korrigiert, indem das Pentaprisma mit einem Dach versehen wird (siehe Dachprisma Unten).
In dem Vermessung ein Doppel-Pentaprisma dient zur Erweiterung gerade Ecken auf einen Messleitung. Das Doppelprisma ist in einem Halter untergebracht, bei dem a Senklot die mit der freien Hand über dem Scheitelpunkt der abzusteckenden Ecke gehalten wird. Durch Blick in ein Prisma auf ein auf der Messlinie platziertes jalon und Anordnen einer anderen Gantry auf einer Linie rechtwinklig zur Messlinie, so dass die Reflexion dieses Rasters in dem anderen Prisma mit dem Jalon auf der Messlinie ausgerichtet ist, der rechte Winkel ist fixiert.
Dachprisma
Strahlengang in einem gewöhnlichen Pentaprisma. Im ausgefallenen Bild sind links und rechts noch vertauscht. | Strahlengang in einem Dachpentagon-Pentaprisma. Hier hat es zweite Spiegelfläche in Dachform. Hier werden links und rechts nicht mehr vertauscht. |
Die sogenannte Dach-Pentaprisma oder kurz Dachprisma ist eine Variante des Pentaprismas. Dabei wird eine reflektierende Fläche (normalerweise die der Eintrittsebene gegenüberliegende) durch zwei senkrecht zueinander stehende Spiegelflächen ersetzt. Dadurch wird links und rechts getauscht. Streng mathematisch ist das Dachkanten-Pentaprisma eigentlich kein Prisma mehr.
Diese Art von Prisma ist am besten bekannt für die Sucher von Spiegelreflexkameras. Hier wird das Licht des horizontal angeordneten Milchglases auf die Okular führte, dass man das Bild aufrecht sieht und nicht falsch gespiegelt. Das Aufrechthalten des Bildes (genau wie beim Milchglas) wird durch das Pentaprisma selbst erreicht, während die Korrektur der Links- und Rechtsverwechslung durch den Dachabschnitt erfolgt.
Die Prismen liegen in diesen Bildern auf der Seite; Boden und Deckfläche (die optisch keine Rolle spielen) sind vertikal.
Der Kamerahersteller Asahi führte dieses Dachkantprisma in den 1950er Jahren ein und hieß dann "Asahi Pentax" und später "Pentax", was sich von dem Begriff ableitet PentaPrisma.