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Periscoop
Prinzipskizze eines Periskops mit (a) Spiegeln und (b) Umlenkprismen
Periskope mit Linsensystem. (a) Objektivlinse, (b) Feldlinse, (c) Umkehrlinsen, (d) Okular, (e) Augenlinse), (f) Umlenkprisma, (g) Umlenkprisma.
Blick durch ein Periskop

EIN Periskop (Griechisch Zeitraum, "um" und skopein, "Looking") ist ein optisches Instrument, um die Umgebung aus einer versteckten Position auf einer höheren Ebene zu beobachten.

Anwendungen

Das Periskop wird hauptsächlich für militärische Anwendungen verwendet, um sicher Bunker, Gräben, Panzer und gepanzerte Fahrzeuge und U-Boote um sich umsehen zu können. Ein Vorteil gegenüber Radar, Sonar usw., ist das ein Periskop? passiv (d.h. nicht selbst sendend), während andere Systeme grundsätzlich ihre eigene Präsenz durch die übertragenen Signale verraten können. Deshalb eignet sich ein Periskop auch sehr gut, um über eine hohe Mauer zu schauen, ohne gefangen zu werden.

Ebenfalls Luftkissenfahrzeug verwenden Sie Periskope, da in größerer Höhe die Sicht nicht mehr durch Spritzwasser behindert wird.

Aufbau und Betrieb

Ein Periskop besteht im Wesentlichen aus einem vertikalen Rohr mit einer Öffnung mit einem Durchmesser an beiden Enden Spiegel oder ein Prisma. Diese Spiegel oder Prismen biegen resp. die horizontale ankommende Lichtstrahlen nach unten, und der nach unten gerichtete Strahl wieder waagerecht zum Okular. Ein Beobachter, der durch das Okular nach unten schaut, hat den Eindruck, dass er die Umgebung von oben betrachtet. Die Spiegel stehen in einem Winkel von 45°. Prismen haben gegenüber Spiegeln den Vorteil, dass aufgrund Totalreflexion Auf ihrer schrägen Oberfläche geht weniger Licht verloren als bei Spiegeln. Außerdem verschlechtert sich das Reflexionsvermögen eines metallisierten Spiegels mit der Zeit.

Beim Blick durch eine lange Röhre wird der Blickwinkel durch die Größe der am weitesten entfernten Öffnung begrenzt. Auch einfache Periskope haben dieses Problem. Der Bildwinkel kann mit sogenannten Feldlinsen auf zwei Arten deutlich vergrößert werden. Unten sind zwei Prinzipien.

Der erste Typ bezieht sich auf die Platzierung der Linsen vergleichbar mit Ferngläsern mit kleinem Vergrößerungsfaktor. Dabei wird das Bild jedoch um 180° gedreht. Um dies zu korrigieren, werden entweder Umkehrprismen (wie bei einem Fernglas) oder Umkehrlinsen verwendet.

Beim zweiten Typ werden zwei Umkehrlinsen verwendet, die so positioniert sind, dass der Lichtstrahl zwischen den Linsen parallel ist. Diese Ausführung hat den Vorteil, dass der Schlauch im Gebrauch einfach verlängert oder gekürzt werden kann.

Oft ein anderer Vergrößerungsfaktor von 1,5 eingebaut, denn das psychologisch Grund erweckt den Eindruck von echter Größe.

Ist die zweite Feldlinse (c3/b2) knapp über dem Zwischenbild platziert (so dass es einen Teil der Aufgabe der Umkehrlinsen übernimmt), ist am Ort des Zwischenbildes Platz für Fadenkreuze, die als Fadenkreuz scharf fokussiert werden. Zur nächtlichen Beobachtung können sie seitlich beleuchtet werden.

Varianten

unter einem Panorama Fernglas wird ein Periskop verstanden, dessen oberes Umlenkprisma gegenüber dem unteren um 360° drehbar ist. Damit sich das Bild beim Drehen nicht auf den Kopf stellt, ist zwischen den Umkehrlinsen ein zusätzliches Prismenarray (c1 und C2), um das Bild aufrecht zu halten.

Jetzt sofort Panoramabetrachter ist durch a Fischaugenlinse der gesamte Horizont rundum sichtbar. Das Bild wird stark verkleinert und ringförmig verzerrt. Dieser Viewer kann andere Viewer so ergänzen, dass der Horizontring um das eigentliche Bild sichtbar wird.

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