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Peter Gay

Peter Joachim Gay, Nachname ursprünglich Fröhlich aber später geändert zu Fröhlich, (Berlin, 20. Juni1923ManhattanNew York City, 12. Mai2015) war Amerikaner Historiker. Er spezialisierte sich auf die Ideen- und Mentalitätsgeschichte.

Die von jüdisch Abstammung Gay floh in 1939 raus mit seinen eltern Nazi Deutschland und kam durch Kuba in dem Vereinigte Staaten mit Recht. Er lebt seit 1941 in New York. Von 1959 bis zu ihrem Tod im Jahr 2006 war er mit der Kunsthistorikerin Ruth Slotkin verheiratet.

Gay war Professor bei professor Universität von Columbia zwischen 1948 und 1969. Danach war er in 1993 Professor bei Yale Universität. 1983-1984 war er Stipendiat an der Wissenschaftskolleg zu Berlin.

Er schrieb unter anderem über Voltaire, das Beleuchtung, das Weimarer Republik, Sigmund Freud und Mozart. 1990 erhielt er den Dr. A. H. Heineken-Preis für Geschichte.

Arbeiten

  • Das Dilemma des demokratischen Sozialismus: Eduard Bernsteins Herausforderung an Marx, 1952.
  • Voltaires Politik: Der Dichter als Realist, 1959.
  • Die Partei der Menschheit: Essays zur französischen Aufklärung En, 1964.
  • Die Aufklärung: Eine Interpretation: Der Aufstieg des modernen Heidentums, 1966.
  • Der Verlust der Meisterschaft: Puritanische Historiker im kolonialen Amerika, 1966.
  • Weimarer Kultur: Der Außenseiter als Insider, 1968.
  • Die Aufklärung: Eine Interpretation: Die Wissenschaft der Freiheit, 1969.
  • Die Brücke der Kritik: Dialoge zur Aufklärung, 1970.
  • Historiker bei der Arbeit, 1972.
  • Modernes Europa, 1973 - mit R.K. webb.
  • Die Erleuchtung; Eine umfassende Anthologie, 1973.
  • Stil in der Geschichte, 1974.
  • Kunst und Akt: Über geschichtliche Ursachen – Manet, Gropius, Mondrian, 1976.
  • Freud, Juden und andere Deutsche: Meister und Opfer der modernistischen Kultur, 1978.
  • Die bürgerliche Erfahrung: Von Victoria bis Freud - 5 Bände, 1984-1998 (einschließlich Die Erziehung der Sinne (1984) und Die Kultivierung von Hass)
  • Freud für Historiker, 1985.
  • Die zarte Leidenschaft, 1986.
  • Ein gottloser Jude: Freud, Atheismus und die Entstehung der Psychoanalyse, 1987.
  • Freud: Ein Leben für unsere Zeit, 1988.
  • „Das deutsch-jüdische Erbe – und ich: Einige persönliche Überlegungen“, Amerikanisches jüdisches Archiv 40 (1988) 203-210.
  • Ein Freud-Leser, 1989 (Herausgeber).
  • Freud lesen: Erkundungen und Unterhaltungen, 1990.
  • Sigmund Freud und die Kunst: Seine persönliche Antikensammlung, 1993.
  • Die Kultivierung von Hass, 1993.
  • Das nackte Herz, 1995.
  • Die Aufklärung und der Aufstieg des modernen Heidentums, überarbeitete Auflage, 1995.
  • Freudenkriege, 1998.
  • Meine deutsche Frage: Aufwachsen im Nazi-Berlin, 1998 (Autobiographie).
  • Mozart, 1999.
  • Schnitzlers Jahrhundert, 2002.
  • Moderne: Die Verlockung der Häresie, 2007
Niederländische Übersetzungen
  • Freud für Historiker (Amsterdam, Das Weltfenster, 1987)
  • Ein böser Jude: Freud, Atheismus und der Ursprung der Psychoanalyse (Holz, De Haan, 1988)
  • Sigmund Freud: sein Leben und Werk (Baarn, Tirion, 1989, ff.)
  • Der tragbare Freud (ausgewählt und eingeführt von Gay. 1. Auflage, Amsterdam, Prometheus, 1991)
  • Mozart (Amsterdam, Bilanz, 2001)
  • Das Zeitalter Schnitzlers: Eine neue Geschichte des 19. Jahrhunderts (Amsterdam, Die fleißige Biene, 2002)
  • Moderne: Innovationsschock (Amsterdam, Ambo, 2007)