WikiDer > Polygonwald
Polygonwald | ||
| Naturschutzgebiet | ||
| Ort | ||
| Land | Belgien | |
| Koordinaten | 50° 51′ N, 2° 59′ O | |
| Information | ||
| Oberfläche | 0,68 km² | |
| Fotos | ||
Polygonwald mit Denkmal auf dem künstlichen Hügel | ||
Polygonwald Element von Westflämisches Heuvelland | ||
| Natura 2000-Gebiet | ||
| Ort | ||
| Ort | Westflandern | |
| Information | ||
| Anwendbare Richtlinie(n) | Habitatrichtlinie | |
| Verwaltung | Provinz Westflandern | |
| Standortcode (europäisch) | BE2500003 | |
Es Polygonwald, oder Zielwald oder Das Ziel ist ein Wald in dem Belgier Gemeinde Zonnebeke. Es ist danach Zonienwald der älteste Domänenwald in Belgien. Der Wald ist ca. 69 Hektar groß und liegt 1,6 km südlich des Dorfzentrums von Zonnebeke. Die Autobahn verläuft südwestlich des Waldes A19. Der Polygon Forest ist im Rahmen der Art 2000-Bereich 'Westflämisches Heuvelland'.
Der Wald besteht hauptsächlich aus Kiefern, die Korsische Kiefer oder sog Kökelarereden, aber auch Laubbäume wurden in den letzten Jahren gepflanzt.
Es gibt mehrere andere, kleinere Wälder in der Umgebung, wie z Reutelbos, Teichwald, Klosterwälder und etwas weiter die verschiedenen Wälder der of Pension Wälder.
Geschichte
Bis ins Mittelalter war die gesamte Region im Westen von Westflandern und Nordfrankreich ein dichtes, dünn besiedeltes Waldgebiet. Bis zum 11. Jahrhundert hatte sich das Waldgebiet in drei Bereiche aufgeteilt. Die rund 13.000 Hektar Dickebusch war die größte und umfasste die aktuelle Zonnebeke, Moorschlitten und der Osten von Ypern. Ab dem 12. Jahrhundert gehörte das Gelände über Jahrhunderte der Frauenabtei Nonnebossche. Das Land wurde zunehmend kultiviert und die Waldfläche nahm ab. Auf den Karten von Willem und Joan Blaeu von 1645 ist der "Nonnenbosch" erwähnt. Um 1775 umfasste der Besitz der Abtei noch 1775 ha.
Nach dem Französische Revolution viele kirchliche Güter wurden beschlagnahmt und viele ehemalige Abteigüter kamen nach dem Verkauf in private Hände. Nur die Wälder und weniger fruchtbaren Heideflächen blieben im Besitz der französischen Besatzer. Während der niederländischen Zeit in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts umfasste der Staatswald noch etwa 331 ha. Auch dieser Bereich wurde unterteilt und in fünf Lose verkauft. Viele 69 ha wurden nicht verkauft, das ist der aktuelle Wald. Die Niederländer nutzten es als Truppenübungsplatz für ihre Truppen aus Ypern. Nach der belgischen Unabhängigkeit kam der Wald in belgische Hände, und fortan praktizierte dort die belgische Armee. Aus Sorge um die Sicherheit der Anwohner wurde in der nordöstlichen Ecke des Geländes ein Erdhügel errichtet. Dieser Hügel, ein "Butte" oder "Target", sollte Kugeln im Schießtraining stoppen und war Das Ziel erwähnt.
Der Wald wurde während der Erster Weltkrieg komplett zerstört. Der Wald hatte eine strategische Lage an der Zentralwestflämischer Heuvelrug und lag vor dem Ypern hervorstechend. Bei der Erste Schlacht von Ypern waren Ende Oktober 1914 alle Deutschen wurden von der britischen Armee aus dem Wald vertrieben. Auf 3. Mai1915 die Briten übergaben den Wald wieder während der Zweite Schlacht von Ypern. Nur im September 1917 während der Dritte Schlacht von Ypern Australische Truppen eroberten den Wald zurück Schlacht im Polygone-Wald. Während der Deutschen Frühjahrsoffensive in 1918 der Wald wurde wieder übergeben, aber weiter 28. September 1918 wurde es schließlich von der 9. Schottischen Division eingenommen. Im Wald sind noch Spuren des Krieges zu finden, etwa Reste von Bunkern. Es gibt zwei britische Militärfriedhöfe im Wald. Nach dem Krieg wurde die Munition gerodet, die verbrannten Bäume gerodet und diverse militärische Überreste abgerissen. In den 1920er Jahren wurde das Gebiet wieder aufgeforstet. Auch in der Zweiter Weltkrieg es diente als Truppenübungsplatz und nach dem Krieg musste wieder aufgeforstet werden.
Schon seit 1972 Der Wald ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
Natur
Die Natur hat stark unter den Kriegshandlungen und der damit verbundenen Abholzung gelitten. Die Neubepflanzung erfolgte oft mit Nadelholz. Später wurden auch einheimische Laubbäume gepflanzt. Entlang des Reutelbeek findet man eine kleine Parzelle Erlenreithosen mit unter anderem Wald Schachtelhalm und Sumpfviolett. Die Wiederherstellung von nasser und trockener Heide hat stattgefunden, und dort findet man quälen, runder Sonnentau, liegende Flügelblume und Sumpftaukralle.
Viele Greifvögel brüten wie Bussard, Turmfalke, Sperber und Baumfalke. Amphibien sind: Bergmolch, kleiner Molch, grüner Frosch, brauner Frosch und Erdkröte.
Sehenswürdigkeiten
- Buttes Neuer britischer Friedhof, ein britischer Soldatenfriedhof neben dem künstlichen Hügel im Wald. Hier befindet sich auch ein neuseeländisches Denkmal.
- Polygon Holzfriedhof, ein britischer Soldatenfriedhof am nördlichen Waldrand.
Externe Links
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