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Primusbrander
Werbeplakat für den Primus Brenner

Das Primus-Brenner oder primus war der erste tragbarer Brenner, wodurch Petroleum vor dem Verbrennen unter Druck vergast. Der Primus wurde zum Kochen verwendet. Es wurde 1892 von . erfunden Frans Wilhelm Lindqvist, ein Fabrikmechaniker in Stockholm. Der Brenner basierte auf dem Design eines Handgeräts Farbbrenner; Das Patent von Lindqvist basierte auf einem Brenner, der nach oben statt seitlich gerichtet war, wie beim Farbbrenner.[1] Im selben Jahr gründete Lindqvist zusammen mit Johan Viktor Svenson das J.V.. Svenson's Kerosine Stove Factory zur Herstellung der neuen Brenner, die unter dem Namen verkauft wurden Primus.[2] Das erste Modell war der Brenner Nr.1, dem schnell eine Reihe vergleichbarer Brenner unterschiedlicher Bauart und Größe folgten.[3] 1889 gründete der Werkzeughersteller B.A. Hjörth & Co.[4] aus Stockholm das exklusive Vertriebsrecht des Primus-Brenners.[5]

Konstruktion

Der Primus Nr. 1 Brenner, aus Messing-, besteht aus einem Kraftstofftank mit Pumpe, auf dem sich ein Steigrohr mit dem Brenner befindet. Am Tank befindet sich eine Entlüftungsschraube. Vor dem Steigrohr steht ein Behälter Spirituosen, die beim Zünden für eine Vorwärmung sorgt. Eine Pfanne oder ein Wasserkocher kann auf einem oberen Stahlring platziert werden, der von drei Beinen getragen wird. Das Nein. 1 Brenner wiegt ca. 1 Kilogramm, ist 21,5 cm hoch und hat einen Durchmesser von knapp 18 cm. Der ca. 9 cm hohe Tank hat ein Fassungsvermögen von fast einem Liter, gut für 4 Stunden Brenndauer.[6] Andere Primus-Brenner sind kleiner oder größer, haben aber das gleiche Design.

Operation

A: Anschluss an Erdölreservoir; B: Aufsteigendes Rohr; C: Tatsächlicher Brennerkopf; D: Fallendes Rohr; E: Sprühöffnung für Petroleumdampf. Die Rohre D stehen in Wirklichkeit senkrecht zur Zeichenebene
Primus Brenner Teile

Der Brenner muss mit etwas Spiritus im Spiritusbehälter um das Steigrohr direkt unter dem Brenner vorgewärmt werden. Beim Vorheizen des Brenners wird der Petroleumtank mit der Handpumpe unter Druck gesetzt, so dass das Petroleum zum Brenner gepresst wird. Das Petroleum wird zunächst über zwei Rohre durch den Brennerkopf nach oben geleitet. Der Brennerkopf ist heiß, wodurch das Petroleum weit darüber steht Siedepunkt ist erhitzt. Das noch heiße Petroleum gelangt durch zwei absteigende Kanäle zur Düse. Das Petroleumgas vermischt sich dann mit Luft in der Mitte des Brenners und verbrennt bläulich Flamme die den Brennerkopf wieder aufheizt und neues Petroleum auf die richtige Temperatur bringt. Erhöhen des Drucks im Tank erhöht die Flamme. Um die Flamme zu reduzieren, muss der Druck im Tank durch Lösen einer Entlüftungsschraube abgebaut werden.[7]

Modelle

Ein weiterer Modellprimus, die blaue Flamme ist deutlich sichtbar.

Wie das Werbeplakat und die Fotos zeigen, sind im Laufe der Zeit verschiedene Modelle entstanden. Das Brennerprinzip war jedoch immer das gleiche.

Ab etwa 1965 wurde einer der Hauptnachteile des Primus durch eine andere Konstruktion des Brennerkopfes überwunden. Die Flamme des Original-Primus macht viel Lärm. Die Flamme befindet sich im Brennerkopfdiagramm direkt unter und neben "C". Der heiße Petroleumdampf aus der Düse vermischt sich mit Luft, ist aber noch nicht heiß genug, um sich zu entzünden. Erst wenn dieser Gasstrom ausreichend aufgefächert ist, wodurch die Drehzahl geringer geworden ist, kann die Drehzahl des Flammenfront mit der Ausströmgeschwindigkeit des Kerosin-Luft-Gemisches ins Gleichgewicht kommen. Die Flammenfront ist daher praktisch stationär, aber nicht absolut stabil. Die ständig wechselnde Position der Flamme führt zu viel "Lärm".
Die Verbesserung bestand darin, den ursprünglichen Ring um "C" durch eine Kappe mit Löchern zu ersetzen. Das Kerosin-Luft-Gemisch wird nun gegen die Unterseite der Haube gesprüht und kann dann durch die Löcher entweichen. Erst nachdem das Gemisch die Löcher passiert hat, kann sich die Flammenfrontgeschwindigkeit mit der Gasgeschwindigkeit ausgleichen. Es entstehen viele kleine Flammen, die viel weniger Lärm machen.

Das Werbeplakat und das Foto des Primus direkt daneben zeigen das gleiche Modell des Panzers, aber das Plakat zeigt deutlich eine große Flamme, während das Foto eine viel kleinere Flamme zeigt.

Beleuchtung

Das Prinzip des Erdölvergasers findet auch Anwendung in Gasbeleuchtung in Form Petroleumlampen jetzt sofort Mantel.

Externe Links

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