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Prozessphilosophie, oder Prozessdenken, ist eine philosophische Bewegung, die in den letzten dreißig Jahren an Boden gewonnen hat Geisteswissenschaften und besteht darin, dass alles (das Universum, die Welt, die Schöpfung, der Mensch, Gott) als kontinuierliches gedacht ist passieren oder Prozess. Unter der Annahme, dass nichts stillsteht, sondern sich alles entwickelt, entwickelt und bewegt, ist Prozessdenken eine dynamische Denkweise, die viele klassische und stabilisierte Ideen in ein neues und anderes Licht rückt. Prozessdenken hat neue Perspektiven eröffnet. Es hat auf viele Dinge ein neues Licht geworfen. Aber es ist keine Neuheit ohne Grundlage. Sie will auf soliden Fundamenten aufgebaut werden.
Warum der Erfolg des Prozessdenkens?
Das Interesse am Prozessdenken ist sicherlich darauf zurückzuführen, dass wir es mit einem Denkstil zu tun haben, der vielen Befindlichkeiten des heutigen Menschen entspricht. Diese Person befindet sich in einer Welt, die sich sehr schnell entwickelt. Diese Entwicklung wird auch während der gesamten Zeit beobachtet Kosmos. Auf was der Zeitgenosse Naturwissenschaften lehre uns, wir können nicht einfach vorbeigehen. Der Mensch befindet sich in einem fantastischen Universum, das ihn trägt und in gewisser Weise hervorgebracht hat. Wir leben in einem sich entwickelnden Universum. Alles scheint mit allem verbunden zu sein.
Welchen Platz nimmt der Mensch in diesem größeren Ganzen ein? Es ist die ewige Frage. Prozessdenken ist im Wesentlichen ein klassisch Metaphysik, wenn auch dynamisch. Man verspürt das Bedürfnis nach einem Geist, der alte Gegensätze zwischen Sein und Werden, dem Einen und den Vielen, Materie und Geist neu aufgreift.
Für bibeltreue Gläubige kann Prozessdenken auch für Konzepte wie „Gott', 'Schaffung und 'Auferstehung“ gut zu fassen. Das Bibel zeigt schließlich einen Gott, der in der gesamten Menschheitsgeschichte ständig gegenwärtig ist. Es ist kein einmaliges Ereignis in ferner Vergangenheit, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Dies wirft Fragen auf wie "Ist die Schöpfung nicht immer noch im Gange?" und "Wird unsere Welt nicht wie Gott selbst?".
Ursprung und Bausteine des Prozessdenkens
Auch wenn Prozessdenken nur in der 20. Jahrhundert entwickelt, hat es seine Wurzeln in einer tiefen Vergangenheit. Schließlich sind die gestellten Fragen so alt wie die Philosophie selbst. Die ältesten griechischen Philosophen - die vorsokratisch - schon den Ursprung von allem in Frage gestellt. Sie suchten eine Antwort auf die faszinierende Frage des "archeoder der Anfang. Thales von Milet (6. Jahrhundert v. Chr.) gilt als der älteste Philosoph. Ein Denker in seinen Spuren ist Heraklit von Ephesus.
Eine Stimme aus der Antike: Heraklit (540 v. Chr.)
Heraklit ist der erste, der behauptet, dass sich alles ständig ändert."panta rhei" (=alles fließt) ist sein Motto. Vorwissenschaftlich sagt er, dass ein großes Gesetz oder eine Formel alles bestimmt oder erklärt: die Gegensätze sind eins und jede Wirklichkeit ist ein Synthese von Gegensätzen. Damit meint Heraklit nicht, dass die Contrarien einfach miteinander identisch sind, sondern dass sie wesentlich aufeinander bezogen sind und gerade ihre Spannung der Wirklichkeit ihre eigene Struktur und Dynamik verleiht. Er denkt an Tag und Nacht, Sonne und Regen, Winter und Sommer. Auf diese Weise ist die Geburt seiner Meinung nach bereits der Anfang des Todes.Aus dieser dynamischen Vision der Einheit folgt alles volgt verhältnismäßig lautet: Es gibt kein zweimal die gleiche Bewegung. Alles ist wieder anders. Das ist ein Radikal Mobilismus. Der Rohstoff von allem ist nach Heratlit das Feuer, denn dort findet die größte Spannung statt. Ihm zufolge ist die menschliche Seele nichts als Feuer.
Mittelalter und Neuzeit
Auch in der Zeit nach Heraklit fesselte die Frage nach dem Ursprung und der Entwicklung von allem die Denker. die Weisen Plato und Aristoteles, die den größten Einfluss auf spätere Zeiten hatten, haben ein statisches Weltbild. Die Erde schien zentral und unveränderlich. Diese geozentrisch Weltanschauung wurde von den griechischen Denkern entwickelt und später in der Arbeit von Claudius Ptolemäus sein klassisches Bild. Das mittelalterliche Bild war eine seltsame Kombination aus griechisch-römischen Elementen und biblischen Daten.
Match mit dem Kopernikanische Revolution, gab es einen Wendepunkt. Das uralte Weltbild geriet in eine Krise. Die neue Vision, die Heliozentrismus war die Grundlage einer viel dynamischeren Weltanschauung. Das reale dynamische Weltbild, in dem die Welt als schöpferischer Prozess des Werdens gesehen wird, bricht entsprechend Max Wildiers erst in der heutigen Zeit. Dabei spielen zwei Entdeckungen eine wichtige Rolle: die Evolutionstheorie von Charles Darwin (19. Jahrhundert) einerseits und die and Relativitätstheorie von Albert Einstein (1915) andererseits. Die Evolutionstheorie hat uns gelehrt, das Leben als einen Strom von Ereignissen zu sehen, in dem ständig neue Formen auftauchen, die genetisch miteinander verbunden sind. Aufgrund der Relativitätstheorie und der Weiterentwicklung der Quantentheorie, haben wir die subatomare Realität als einen Energiefluss und ein Netzwerk wechselseitiger Beziehungen gesehen. Kreativität und Relativität bestimmen somit unseren Blick auf die Wirklichkeit.