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Das Regionalliga ist die vierthöchste Fußballklasse in Deutschland, die unter der Schirmherrschaft der Deutscher Fußball-Bund wird organisiert. Die Regionalliga kann als eine Art Übergangsklasse zwischen Amateurfußball (de Oberliga's) und Profifußball, obwohl diese Trennung in der Praxis etwas künstlich ist. Das liegt nicht nur an den vielen Reservemannschaften, die in der Regionalliga (aber auch in der Oberliga) aktiv sind, sondern auch an der Präsenz gescheiterter Spitzenklubs oder sehr ambitionierter (neuer) Vereine, die in den Profifußball aufsteigen wollen. Ein bekanntes Beispiel dafür ist TSG Hoffenheim das hat sich auf den gedampft 1. Bundesliga. Die Regionalliga ist daher nicht mit den Niederländern zu vergleichen Spitzenklasse, das durch die KNVB zum Amateurfußball gehört und in dem nur Amateurvereine spielen.
Geschichte
Nach dem Start der Bundesliga 1963 war die Regionalliga die zweite Liga in Deutschland bis 1974, als die 2. Bundesliga wurde gegründet. Danach gab es 20 Jahre lang keine Regionalliga. 1994 wurde die Regionalliga neu gegründet und wurde eine Klasse zwischen der 2. Oberliga. Durch die Neustrukturierung nach der Wiedervereinigung beider Deutschland wurden vier Klassen in der Regionalliga etabliert. Im Jahr 2000 wurden die vier Klassen auf zwei reduziert, die Regionalliga Nord und Regionalliga Süd.
- Reform 2008
Seit der Saison 2008/2009 gibt es eine dritte Profiliga (3. Liga). Ab dieser Saison ist die Regionalliga die vierte Ebene und die verschiedenen Oberligaes ist die fünfte ebene. Maximal vier Reservemannschaften der Vereine aus der 1. Bundesliga und 2. Bundesliga darf in dieser neuen dritten Klasse spielen. Bis dahin war die Regionalliga die höchste Spielklasse, auf der diese Mannschaften spielen durften. Die neue Regionalliga wurde aus drei Klassen (statt zwei) gebildet, nämlich der Regionalliga Nord, Regionalliga West und Regionalliga Süd.
- Reform 2012
Ab der Saison 2012/2013 besteht die Regionalliga aus den folgenden fünf Regionalligen:
In jeder der fünf Regionalligen dürfen maximal sieben zweite Mannschaften aus den Deutscher Fußball-Bund angeschlossenen Verbände. Zweite Mannschaften der Vereine in der 3. Liga Spiele sind nicht erlaubt. Wie bisher gehen drei Mannschaften aus den Regionalligas in die 3. Liga befördern. Dies kann die maximale Anzahl der erlaubten zweiten Mannschaften auf der dritten Ebene berücksichtigen. Am Ende der Saison wird eine Aufstiegsrunde gespielt, an der die Meister aus den fünf Regionalligas teilnehmen, sowie der Zweitplatzierte in der starken Regionalliga Südwest. Drei Spiele mit einem Heim- und einem Auswärtsspiel werden durch das Los ermittelt. Die drei Gewinner werden in die dritte Stufe befördert. Der Meister und der Vizemeister der Regionalliga Südwest können nicht gegeneinander remisen.
- Reform 2019
Aufgrund der fünf Regionalligen der Regionalliga ist ein direkter Aufstieg in die 3. Liga als Meister nicht möglich. Im Laufe der Jahre wurde viel über die nicht-direkte Förderung diskutiert. Nach Verhandlungen wurde beschlossen, die Regionalliga Nord, Nordost und Bayern zu zwei Regionalligen zusammenzulegen, so dass nur noch vier Spielklassen übrig bleiben und somit jeder Meister direkt in die 3. Liga aufsteigen kann. Auch wurde eine 3. Liga mit zweimal 20 Mannschaften in einer Nord- und Südgruppe vorgeschlagen (Zweigleisige 3. Liga) und es wurde für die Einführung einer 4. Liga plädiert, in der 20 Mannschaften zweimal spielen. Beide Varianten konnten sowohl bei den Regionalliga- als auch bei den 3. Liga-Klubs nicht mit viel Sympathie rechnen. Im September wird über die Reform der 3. Liga und der Regionalligen entschieden.[1]
Meister
1963-1974
| Jahr | Norden | Westen | Südwesten | sud | Berlin |
|---|---|---|---|---|---|
| 1964 | FC St. Paulic | Alemannia Aachen | Borussia Neunkirchen | Hessen Kassel | Tasmanien Berlin |
| 1965 | Holstein Kiel | Borussia Mönchengladbach | 1.FC Saarbrücken | Bayern München | Tennis Borussia Berlin |
| 1966 | FC St. Paulic | Fortuna Düsseldorf | FC Pirmasens | FC Schweinfurt 05 | Hertha Berlin Berlin |
| 1967 | Arminia Hannover | Alemannia Aachen | Borussia Neunkirchen | Kickers Offenbach | Hertha Berlin Berlin |
| 1968 | Arminia Hannover | Bayer Leverkusen | SV Alsenborn | Bayern Hof | Hertha Berlin Berlin |
| 1969 | VfL Osnabrück | Rot-Weiß Oberhausen | SV Alsenborn | Karlsruher SC | Hertha Zehlendorf |
| 1970 | VfL Osnabrück | VfL Bochum | SV Alsenborn | Kickers Offenbach | Hertha Zehlendorf |
| 1971 | VfL Osnabrück | VfL Bochum | Borussia Neunkirchen | 1. FC Nürnberg | Tasmanien Berlin |
| 1972 | FC St. Paulic | Wuppertaler SV | Borussia Neunkirchen | Kickers Offenbach | Wacker 04 Berlin |
| 1973 | FC St. Paulic | Rot-Weiß Essen | FSV Mainz 05 | SV Darmstadt 98 | SpVgg Blau-Weiß 90 Berlin |
| 1974 | Eintracht Braunschweig | SG Wattenscheid 09 | Borussia Neunkirchen | FC Augsburg | Tennis Borussia Berlin |
1995-2000
| Jahr | Norden | Westen/Südwesten | sud | Nordost |
|---|---|---|---|---|
| 1995 | VfB Lübeck | Arminia Bielefeld | SpVgg Unterhaching | FC Carl Zeiss Jena |
| 1996 | VfB Oldenburg | FC Gütersloh | Stuttgarter Kicker | Tennis Borussia Berlin |
| 1997 | Hannover 96 | SG Wattenscheid 09 | 1. FC Nürnberg | Energie Cottbus |
| 1998 | Hannover 96 | Rot-Weiß Oberhausen | SSV Ulm 1846 | Tennis Borussia Berlin |
| 1999 | VfL Osnabrück | Alemannia Aachen | Waldhof Mannheim | Chemnitzer FC |
| 2000 | VfL Osnabrück | 1. FC Saarbrücken | SSV Reutlingen | 1. FC Union Berlin |
2001-2008
2009-2012
2013-heute
Statistik 1963-1974
Regionalliga Nord
- /11 = Anzahl der Spielzeiten in der 2. Liga
Regionalliga West
- Duisburg 48/99 und Duisburger SV fusionierten nach der ersten Saison zu Eintracht Duisburg Formen.
Regionalliga Südwest
Regionalliga Süd
Regionalliga Berlin
Externer Link
- Ergebnisdienst des DFB (Ergebnisse online einsehen)
Verweise
| Jahreszeiten Regionalliga | ||
|---|---|---|
Als zweite Klasse:1963/64 · 1964/65 · 1965/66 · 1966/67 · 1967/68 · 1968/69 · 1969/70 · 1970/71 · 1971/72 · 1972/73 · 1973/74 | ||