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Rostor
Der Rostor, Holzschnitt von K. J. Gollrad

Das Rostor war mal Stadttor zwischen 1300 und 1350 erbaut und war Teil der äußeren Stadtmauern des Deutsche Stadt Aachen. Das Torhaus existiert nicht mehr.

Ort

Überblick über die Befestigungsanlagen in Aachen. Nummer 58 ist der Rostor

Das Rostor stand im Süd-Südwesten der äußeren Stadtmauer zwischen den Märzentor (östlicher) und die Jakobstor (nördlicher). Heute ist die Seite Hubertusplatz. Zwischen Rostor und Marschiertor waren die Karlsturm, Großer Pounellenturm und Kleiner Pounellenturm. Zwischen Rostor und Jakobstor war nur die Lavenstein. Direkt neben dem Rostor in Richtung Karlsturm war einer der Wachhäuser der Aachener Stadtmauer.

In unmittelbarer Nähe des Rostors (Westseite) befindet sich das pau Innenstadt. Der Bach könnte durch a . fließen Wehr über die Stadtkanäle gestaut oder umgeleitet werden. Das hier aufgestaute Wasser reichte bis zum Großen Pounellenturm. Der Name der Stadtkanäle war busengraben oder Bösengraben (heute Boxgraben), das ist das heutige deutsche Wort Binsen oder Rohricht meint. Dies gibt eine Vorstellung vom Zustand des Grabens.

Der Rostor hatte kein direktes Äquivalent in der inneren Stadtmauer, aber das nächste Stadttor war das Scharfschütze und auch die Jakobsmitteltor.

Geschichte

Das Rostor wurde 1346 erstmals urkundlich erwähnt. Da damals schon von Geschützen im Turm die Rede war, ist es wahrscheinlich, dass der Bau zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen war.

Als ein Resultat aus NapoleonAnweisung, die militärische Bedeutung Aachens zu minimieren, wurden die Stadtmauern und viele Tore im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts abgerissen. Unter ihnen war das völlig zerstörte Rostor.

Beschreibung

Der Rostor spielte nur eine untergeordnete Rolle, da das Tor nur aus einer Seitenstraße von einem kleinen Feldweg führte und keinen Zugang zu einer ziemlich gut ausgebauten Straße bot. Daher wurde das Stadttor kleiner gebaut als andere Tore.

Das Hauptgebäude war ein quadratischer Bau mit einer Breite von 11,6 m und einer Länge von 6,7 m, unter dem Dach befand sich ein Holzeingang, durch den man den Angreifer durch Bodenluken mit Steinen bewerfen konnte.

Das Barbakane hatte auch ein quadratisches Gebäude mit einem runden Turm auf der rechten Seite. In diesem Turm führte eine Treppe zum obersten Stockwerk.