WikiDer > Scharfe Taschenlampe
Das Scharfschütze war ein Stadttor und war Teil der zwischen 1171 und 1175 erbauten Innenstadt Stadtmauern des Deutsche Stadt Aachen. Das Stadttor existiert nicht mehr.
Ort
Innerhalb Ringwand Das Scherptor stand im Südwesten zwischen den Marschiermitteltor (im Südosten) und die Jakobsmitteltor (nach Nordwesten). Sie befand sich dort, wo jetzt die Annastraße und der Frère-Roger-Straße liegen. Zwischen dem Scherptor und dem Jakobsmitteltor waren zwei Wettertürme.
Das Scherptor hatte kein direktes Äquivalent in der äußeren Stadtmauer, aber das nächste Stadttor war das Rostor.
Geschichte
Das Tor war Teil der innerstädtischen Mauern, die von Friedrich I. von Staufen wurden zwischen 1171 und 1175 gebaut. Lateinische Dokumente erwähnen das Tor im 13. Jahrhundert unter dem Namen akute porta. Auch Stadtrechnungen aus dem 14. Jahrhundert erwähnen diesen Namen. Der Name Scherptor kommt von den ehemaligen Straßennamen Plateau akut in ca. 1262/63, auch scharfer Platz oder scharfe Straße, scharfer Strohhalm (um 1373), Scarpstraße (um 1423), scharfe Straße (um 1460) oder Scharfstraße (ca. 1777)[1], heute bekannt als Annastraße ist bekannt. Es wird vermutet, dass der Name scharfe Straße auch aus dem sogenannten Spitzgasschen kommt daher, dass in der Verlängerung des Stroms Annastraße in Richtung der Aachener Dom findet sich und wurde bereits im 15. Jahrhundert in den Mietregistern des Aachener Marienstifts erwähnt. Der Scherptor selbst ist auch unter dem Namen bekannt Scherpthor, scharporz (um 1338) oder Scharportz (um 1469) und wird in die Stauferzeit eingeordnet.
Das Tor wurde im Rahmen einer Instandsetzung abgerissen, die im Wirtschaftsjahr 1334/35 in der Spesenrechnung der Stadt verbucht wird.
In der Kanalisation 2009 in der Annastraße die Fundamente des Scherptors freigelegt.
Konfiguration
Das Scherptor hatte als einziges Tor der inneren Stadtmauer zwei das Torhaus flankierende Rundtürme, wie z Höllentor von Maastricht, das durch einen zentralen Bau verbunden war und daher stärker und größer war als die anderen Stadttore. Es wird vermutet, dass sich vor dem Tor zwei Fronttürme anschlossen, die durch eine Zugbrücke verbunden waren.
Wie alle anderen Stadttore umfasste auch das Scherptor ein Wachhaus. 1469 wurde erstmals ein Wächter des Scherptors namentlich bekannt. Am 10. Mai desselben Jahres legte Wilhelm von Eys seinen Eid ab. Der letzte bekannte Wächter des Scherptors war Joseph Krümmel.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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