WikiDer > Klangkunst

Sound art

Klangkunst ist eine Form von Kunst bei welchem Klang wird kombiniert mit bildende Kunst. Paul Panhuysen gehalten mit das Apollo-Haus aktiv daran arbeiten Kunstform, auch Michel Waisvisz mit STEIM.

Unterscheidung verwandter Begriffe

Das Konzept ist eng verwandt mit Klangskulptur und Soundsystem. In bestimmten Fällen spricht man von Klangkunst, zum Beispiel mit Computeroperationen, die auf eine Leinwand projiziert werden und nicht direkt eine 'Skulptur' sind.

Bei Gegenständen, die von Menschen bespielt werden können, spricht man von a experimentelles Musikinstrument. Die Arbeit von Harry Partcho ist ein markantes Beispiel dafür. Was genau ein experimentelles Musikinstrument oder eine Klangskulptur ist, lässt sich nicht in allen Fällen genau definieren. Das Bambuso sonoro von Hans van Koolwijk zum Beispiel ist ein experimentelles Musikinstrument, das er selbst live spielt, aber auch eine Skulptur wegen seiner exorbitanten Erscheinung. Tarlo Bedaux Productions Relly Tarlo und Jacoba Bedaux beginnen in den frühen 80ern mit der Tracks-Reihe. Eine Reihe von Aufführungen, in denen sie auf ihrem selbst entwickelten Instrument spielen. Das Instrument, bestehend aus verschiedenen Industrierohren, durch die Murmeln, Tischtennisbälle, Kugellager etc. rollen und die mittels Kontaktmikrofonen akustisch verstärkt werden. Später entstanden architektonische Klanginstallationen, die den Raum poetisch erkunden und ihm eine neue Dimension verleihen. Die Räume spielen. Es gibt auch Randunschärfen in Richtung Performance-Kunst, wie bei einigen Werken von Michel Waisvisz, wie seine 'The Hands', in die er sich mit elektronischen Musikinstrumenten erhängte und selbst zu einer lebenden Skulptur wurde. Auch die Arbeit von Ellen Fullman liegt zwischen all diesen Grenzgebieten.