WikiDer > Stoppsignal
EIN Stoppsignal (STS) ist ein niederländischer Begriff für a Eisenbahnsignal das zu den Zugführer oder der Fahrer gibt an, dass er einen bestimmten Punkt nicht passieren darf. In Belgien spricht man von a geschlossenes Signal.
Das Stoppsignal kann rot sein Lichtsignal es kann aber auch ein Zeichen oder eine Flagge sein. Wenn jemand dem Zug zuwinkt, offenbar um den Fahrer vor Gefahren zu warnen, gilt das auch als Haltesignal.[1]
STS-Passage
EIN STS-Passage ist der formale Begriff für das unbefugte Passieren eines Stoppsignals oder eines geschlossenen Signals. Der gebräuchliche englische Begriff ist SPAD (Signal übergeben bei Gefahr). In einigen Fällen ist es erlaubt, ein Stoppsignal zu übergeben.
Regeln für Stoppsignale in den Niederlanden
Infolge einer Störung können ein oder mehrere aufeinanderfolgende Signale weiterhin rot leuchten. Um den Zugverkehr nicht zu sehr zu stören, gibt es Regeln, die Züge in solchen Fällen (langsam) fahren lassen. In den Niederlanden wird zwischen diesen Regeln unterschieden: freizügig Lichtsignale und andere Lichtsignale.
EIN Freigabesignal oder P-Signal ist mit einem Schild versehen, auf dem der Buchstabe P abgebildet ist. Ein Stoppsignal kann übergeben werden, wenn die Fahrdienstleiter der Fahrer die Erlaubnis dazu erteilt oder der Fahrer den Verkehrsleiter nicht erreichen kann. Der Fahrer darf dann auch alle nachfolgenden Stoppsignale "P-Signale" übergeben. Nach Passieren eines Haltesignals muss der Triebfahrzeugführer oder Triebfahrzeugführer jederzeit „auf Sicht“ fahren,[2] das heißt, er muss bei Hindernissen in Sichtweite des Gleises anhalten können und er muss berücksichtigen, dass bewachte Bahnübergänge nicht oder nicht ordnungsgemäß funktionieren.[3]
P-Signale werden nur verwendet mit Blocksysteme. Das Fahren auf Sicht nach einem P-Signal, das einen Halt anzeigt, ist erlaubt, da sich in der genannten Situation hinter dem Signal keine Gefahrenstellen wie Weichen, ein Bahnübergang mit einem anderen Gleis oder eine bewegliche Brücke befinden. Es ist grundsätzlich nicht möglich, dass ein entgegenkommender Zug auf demselben Gleis fährt.
Wenn ein Stoppsignal nicht zulässig ist, wird die Zugführer oder der Lokführer besteht nur, wenn er ein Anzeige Stoppsignal bekommt. Auch dann muss er „auf Sicht“ fahren. Nicht-permissive Signale sind in der Regel Signale, die vom Verkehrsleiter bedient werden und stellen Gefahrenstellen wie eine Weiche (Straße) oder eine bewegliche Brücke dar. Signalisiert, dass a Besondere Gefahrenstellen – zum Beispiel eine Überlaufweiche oder der Anschluss an die freie Fahrbahn – sind mit einem gesonderten Schild gekennzeichnet.
Regeln für Stoppsignale in Belgien
Im Belgien ein Signal, das angehalten werden muss, wird als „geschlossenes Signal“ bezeichnet. Das Überfahren eines roten Signals mit Erlaubnis der Verkehrskontrolle, zum Beispiel bei einem Signalausfall, wird im Fachjargon als „Signalüberquerung“ bezeichnet, ein unbefugtes Passieren als „Signalüberschreitung“.
Zulässige Signale
Auch in Belgien wird zwischen permissiven Signalen und anderen Signalen, auch Managed Signals genannt, unterschieden.
Ein Freigabesignal erkennt man an seinem Namen, der immer mit dem Buchstaben A, B, AX oder BX beginnt, gefolgt vom Kilometerpunkt, an dem sich das Signal befindet. Welche Maßnahmen ein Lokführer ergreifen muss, wenn er auf ein geschlossenes Freigabesignal trifft, hängt von der Situation vor Ort ab.
Krone überschreiten
Das permissive Signal hat eine 'überschreitende Krone' auf dem Semaphor. Das bedeutet, dass sich hinter dem Signal keine Bahnübergänge befinden bzw. dass die ordnungsgemäße Funktion dieser Bahnübergänge die Position des Signals nicht beeinflusst. Der Fahrer vermerkt die Kennzeichnung des geschlossenen Signals auf seinem Arbeitspapier, überquert das Signal und muss auf Sicht bis zum Fuß des nächsten Stoppsignals fahren.
Schrank mit roten Riemen
Das Freigabesignal hat einen 'Kästchen mit roten Streifen' auf dem Semaphor. Das bedeutet, dass hinter dem Signal ein oder mehrere Bahnübergänge liegen. Werden ein oder mehrere Bahnübergänge gestört, bleibt das Signal nach der Durchfahrt des letzten Zuges geschlossen. Der Fahrer geht zum Schrank, der ein Heft mit Aufreißformularen S379 enthält. Alle von diesem Signal erfassten Bahnübergänge sind auf diesem Formular in der Reihenfolge ihres Zusammentreffens angegeben. Der Fahrer gibt auf seinem Arbeitsdokument die Kennung des Freigabesignals an und fügt das Formular S379 hinzu. Dann überquert er das Signal und muss auf Sicht bis zum Fuß des nächsten Stoppsignals fahren. An allen auf dem Formular S379 genannten Bahnübergängen muss er anhalten, pfeifen oder hupen und den Bahnübergang mit 5 km/h über die gesamte Länge seines Zuges überqueren.
Kreuzung Licht
Das Freigabesignal ist mit einem 'Kästchen mit roten Bändern' und einem 'Überlicht' versehen. Das bedeutet, dass hinter dem Signal ein oder mehrere Bahnübergänge liegen. Werden ein oder mehrere Bahnübergänge gestört, bleibt das Signal nach der Durchfahrt des letzten Zuges geschlossen. Die Überschreitungsanzeige erlischt. Der Fahrer muss sich wie unter 'Box mit roten Reifen' beschrieben verhalten. Wenn das Signal aus einem anderen Grund als einem gestörten Bahnübergang geschlossen wird, wird das Kreuzungslicht eingeschaltet. Der Fahrer kann wie unter „Überschreitungskrone“ beschrieben verfahren, das Kästchen mit den roten Bändern kann in diesem Fall ignoriert werden. Das Kreuzungslicht wird oft auf wichtigen Linien oder auf Genehmigungssignalen platziert, hinter denen sich eine große Anzahl von Bahnübergängen befindet, um ernsthafte Verzögerungen und Staus zu minimieren.
Verwaltete Stoppsignale
Gemanagte Signale sind Signale, die von einem Blockposten oder einem Stellwerk aus gesteuert werden. Dabei handelt es sich um Signale, die beispielsweise ein Schaltnetz überdecken oder die sich an einer Stelle befinden, an der der Einsatz freigebender Signale aus technischen oder betrieblichen Gründen nicht möglich oder erwünscht ist. Leitsignale erkennen Sie an ihrem Typenschild, das einen Kennbuchstaben oder eine Buchstabenkombination (alle Buchstaben außer A und B möglich) und die Nummer des Leitstellwerks, getrennt durch einen Punkt, enthält. Ein verwaltetes Signal darf von einem Fahrer nur nach ausdrücklicher Genehmigung der Verkehrskontrolle überquert werden.
Schrank mit rotem T
Auf dem Semaphor der bei weitem am stärksten kontrollierten Signale befindet sich ein 'Kästchen mit roten Bändern und rotem T'. Verzögert sich ein Fahrer am geschlossenen Signal länger oder wird er von der Verkehrskontrolle dazu aufgefordert, muss er sich an dieses Kästchen begeben. Der Schrank ist mit einem Signaltelefon ausgestattet, das in direkter Verbindung mit dem leitenden Signalmast steht. Je nach Anzahl möglicher Weichenstraßen und/oder Signalbegriffe gibt es auch ein oder mehrere nummerierte Hefte mit Aufreißformularen S422 (Signalverletzungsformular). Mit der Prozedur S422 teilt der Fluglotse dem Fahrer nach Vornahme der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen mit, aus welchem Heft er ein Formular entnehmen muss. Der Fluglotse und der Fahrer gehen das Formular durch, damit beide sicher sein können, dass die richtigen Sicherheitsmaßnahmen getroffen wurden und das richtige Formular verwendet wird. Der Vordruck S422 zum Überqueren eines Signals kann mit einem Vordruck S378 (Aufsichtsfahrt) und/oder S379 (Aufforderung zum Überqueren von Bahnübergängen mit 5 km/h) kombiniert werden. Auch ein Wechsel des Regimes (normal auf Gegenlauf und zurück) oder der Natur (von 'große Bewegung' auf 'kleine Bewegung' oder zurück) kann mit dem Verfahren S422 verhängt werden. In diesen Fällen fragt der Fluglotse den Fahrer nach seiner Depotnummer (Change of Regime) oder seiner Servicenummer (Change of Nature), um ihn darauf aufmerksam zu machen. Die Prozedur S422 muss über das Signaltelefon des zu kreuzenden Signals durchgeführt werden, um Verwechslungen zwischen verschiedenen Signalen zu vermeiden.
Hand-zu-Hand
Befindet sich ein gemanagtes Signal in einer begrenzten Entfernung von einem Signalmast (in der Regel 100 Meter oder weniger) oder ist dies technisch nicht möglich (Signale hängen an einer Signalbrücke oder Signalalge, Signale befinden sich auf einem Bahnsteig), kann es entschieden werden, keinen 'Schrank mit rotem T' zu platzieren. In diesem Fall meldet sich der Fahrer per GSM oder GSM-R bei der Signalisierungsstelle oder geht zu Fuß dorthin. Nach Ergreifen der erforderlichen Maßnahmen übergibt der Fluglotse dem Fahrer ein Formular „S422 von Hand zu Hand“. Dieses Formular darf erst nach Vornahme aller Sicherheitsmaßnahmen und nach Aushändigung sonstiger Formulare (zB S379 für Bahnübergänge) abgegeben werden. Das Formular listet alle Maßnahmen auf, die der Fahrer im Hinblick auf Signalverstöße ergreifen muss, wie zum Beispiel die zu befolgende Art oder das zu befolgende Regime, die Begrenzung einer außer Betrieb befindlichen Strecke oder andere Details. Da die Konzentration der belgischen Stellwerke stetig voranschreitet und die Entfernung zu einem Stellwerk in vielen Fällen zunimmt, werden Signale ohne Signaltelefon immer seltener. In einigen Fällen, wie zum Beispiel beim Überqueren eines „roten Mobilfunksignals“ (rote Flagge, rote Lampe oder rotes Schild) oder bei einer „unsignierten Fahrt“, ist ein Hand-zu-Hand-Formular der einzig legitime Weg.
Kreuzung Licht
An modernen, computergesteuerten Stellwerken gibt es nun mehr Möglichkeiten, verschiedene Fehler voneinander zu unterscheiden, was mit der alten Relaistechnik noch nicht möglich war. Da bei vielen Störungen (zB defekten Signallampen) ein Zugbetrieb durchaus möglich ist, werden einige Signale, wenn es der Betrieb zulässt, mit einer Überschreitungsleuchte ausgestattet. In bestimmten Fällen hat der Verkehrsleiter die Möglichkeit, das Kreuzungslicht einzuschalten. In diesem Fall verhält sich der Fahrer wie bei einem Freigabesignal mit Überfahrkrone.
Schilder, die unter Lichtsignalen platziert werden dürfen
.svg/58px-AanduidingPSein(291c).svg.png)
Zeichen mit P. Dieses Zeichen zeigt an, dass das Lichtsignal ein Freisignal ist und daher bei rotem Licht langsam passiert werden kann. Weitere Erläuterungen finden Sie im obigen Text. Wird in den Niederlanden verwendet.

Dieser belgische Teller wird manchmal als „Krone übersteigen“ oder „Kokarde“ bezeichnet. Es hat eine ähnliche Bedeutung wie das niederländische Zeichen mit einem P.
.svg/58px-AanduidingBijzonderGevaarpunt(251).svg.png)
Hinweisschild, dass sich hinter diesem Lichtsignal eine besondere Gefahrenstelle befindet, zum Beispiel ein Schalter. Wird in den Niederlanden verwendet.
Siehe auch
- Eisenbahnsignal
- Signalanlage
- Scharfsignal
- Sicherheit blockieren
- Straßensicherheit
- Hinweis
- Zugeinfluss
- Automatischer Zugeinfluss in den Niederlanden
Verweise
- ↑Alle niederländischen Eisenbahnsignale sind in Anlage 4 der Eisenbahnverkehrsordnung. Siehe Kapitel 6 für eine Beschreibung der Zeichen, die Stoppbefehle geben. Die Kapitel 8 und 13 enthalten auch einige Signale, die Stoppbefehle geben.
- ↑Eisenbahnverkehrsordnung, Artikel 33.
- ↑Eine solche Regelung gilt in vielen anderen Ländern, einschließlich Belgien. In den Vereinigten Staaten, wo die Bedeutung von Signalen je nach Eisenbahngesellschaft unterschiedlich ist, wird die Bedeutung eines roten Signals oft als „Stop and Progress“ bezeichnet. Auch hierzulande muss man auf Sicht fahren.