WikiDer > Wolfspreis
Das Wolfspreis (Englisch: Wolfspreis, hebräisch: פרס וולף) ist ein prominentes israelischwissenschaftlich und Kunstpreis. Er wird seit 1978 jährlich an lebende Gelehrte und Künstler/Künstler verliehen, die auf ihrem Gebiet bedeutende Leistungen erbracht haben und zu einer guten Völkerverständigung beigetragen haben. Der Wolfprijs gilt als sehr prestigeträchtig und kommt dem Niveau des Nobelpreis.[1]
Der Wolf-Preis wird verliehen von der Wolf-Stiftung ausgezeichnet. Dies wurde 1975 von der ins Leben gerufen Kuba Ursprung DiplomatRicardo Wolf etabliert.
Der Wolf-Preis besteht aus sechs Kategorien: Landwirtschaft, Chemie, Mathematik, Medizin, Physik und Künste (letzter ist unterteilt in die Architektur, Musik-, Maler- und Skulptur; alle vier Jahre wird ein Genre besprochen).
Für jede Kategorie ein Betrag von einhunderttausend Dollar verfügbar. Jedes Jahr die Wolfspreise mit Begleitung Zertifikate bis zum Präsident von Israel an die Preisträger im Knesset übergeben. Wenn mehrere Personen einen Wolf-Preis gewonnen haben, wird der Geldbetrag geteilt.
israelische Preisträger
- Leo Sachs - Medizin 1980
- Josef Tal - Musik 1982
- Meir Wilchek - Medizin 1987
- Joshua Jörtner - Chemie 1988
- Raphael David Levine - Chemie 1988
- Ilya Pyatetskii-Shapiroz - Mathematik 1990
- Yakir Aharonov - Physik 1998
- Ruth Arnon - Medizin 1998
- Ilan Chet - Landwirtschaft 1998
- Michael Selac - Medizin 1998
- Daniel Shechtmann - Physik 1999
- Avram Hershko - Medizin 2001
- Sarahon Shelah - Mathematik 2001
- Daniel Barenboim - Musik 2004
- Alexander Levitzki - Medizin 2004
- Hillel Fürstenberg - Mathematik 2006/2007
- Ada Yonath - Chemie 2006/2007
- Howard Zeder - Medizin 2008
- Aharon Rasina - Medizin 2008
- Jacob Bekenstein - Physik 2012
- Nahum Sonenberg - Medizin 2014
belgische Preisträger
- Henri Hers - Medizin 1988
- Jeff Schell - Landwirtschaft 1990
- Jacques Titten - Mathematik 1993
- Elias Stein - Mathe 1999
- Robert Brout - Physik 2004
- François Englert - Physik 2004
- Michel Georges - Landwirtschaft 2006/2007
- Pierre Deligne - Mathematik 2008
Niederländische Preisträger
- Jon Red - Medizin 1978
- Georg Uhlenbeck - Physik 1979
- Gerard 't Hooft - Physik 1981
- Kees de Wit - Landwirtschaft 1983/1984
- Aldo van Eyck - Architektur 1996/1997
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|