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Ziauddin Sardar (Dipalpur, NordPakistan, 31. Oktober1951) ist einer der bekanntesten islamischIntellektuelle von Großbritannien und veröffentlichte mehr als vierzig Bücher über Wissenschaft, Religion und Kultur.
Als kleiner Junge wanderte Sardar nach Großbritannien aus. Später hat er dort studiert Physik und Informatik an der Stadtuniversität in London. 1975 entwickelte er im Auftrag des Hajj Research Centers der King Abdul Aziz University in Jedda ein Simulationsmodell für die Pilgerfahrt. Er arbeitete auch als Journalist (ua für Nature und New Scientist) als Fernsehreporter. Sardar ist derzeit Redakteur des Magazins Futures, veröffentlicht regelmäßig im New Statesman und ist Gastdozent für Postcolonial Studies an der City University in London.
In seinem Buch Alle unsere Zukunft retten er kritisiert das einseitige Western Vision der Weltentwicklung und ermutigt den Rest der Welt, sich aktiv für eine Zukunft einzusetzen, die nicht-westliche Werte berücksichtigt.
In seinem autobiografischen Roman Paradies dringend gesucht Sardar beschreibt seine Suche nach dem Ideal des Islam. Nach einem Treffen in Pakistan mit Osama Bin Laden Sardar begann immer mehr an den schlüsselfertigen Lösungen von Fundamentalisten die die Rettung eines islamischen Staates auf der Grundlage der Scharia. „Es ist an der Zeit, die Prinzipien des Islam zu überdenken. Ich habe die Veränderungen gesehen konservativ Denker, das Licht beginnt zu leuchten."
Veröffentlichungen
- Paradies dringend gesucht, Byblos, 288 S., 19,90 Euro, ISBN 9058471136
- Warum hassen die Leute Amerika?, (mit Merryl Wyn Davies), Icon Books Ltd, 2003, 240 S., ISBN 1840465255
- Einführung in den Islam, Icon Books Ltd Edition, 2004, 176 S., ISBN 1840465824
- Barbaric Others - A Manifesto on Western Racism, (mit Merryl Wyn Davies und Claude Alvarez), Pluto Press Ltd, 1993, 128 S., ISBN 0745307434
- Rettung aller unserer Zukunft - Die Zukunft der Zukunftsstudien, 258 Seiten, ISBN 0275965597
- Postmodernism and the Other: New Imperialism of Western Culture, Pluto Press 1997