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Äther (griechisch: ᾿Αιθήρ) ist das griechischer Gott des Atmosphäre, die oberste Luftschicht, die die Götter atmen (im Gegensatz zur „gewöhnlichen“, erdgebundenen Luft, die Sterbliche atmen). Nach den alten Griechen war er die Substanz, aus der das Licht entstand. Äther ist die Seele der Welt, er umhüllt Berggipfel, Wolken, Sterne (das wären konzentrierte Ätherfeuer), Sonne und Mond. Er war auch bekannt als Zeus' Verteidigungslinie, weil er erde (Gaia) der Unterwelt (Tartarus) geschieden. Über Äther ist der Himmelskuppel von Ouranos.
Ursprung
gemäß Hesiodos war Äther der Sohn von Erebus (die Dunkelheit) und Nyx (die Nacht). Am Abend hängte Äthers Mutter Nyx einen Schleier der Dunkelheit zwischen ihm und aer (der erdgebundene Himmel) und so lass die Nacht fallen. Am Morgen zerstreuten Äthers Schwester und Ehefrau Hemera (der Tag) diesen Nebel und enthüllten wieder den klaren blauen Äther. Das Sonne für die alten Griechen spielte daher im Wechsel von Tag und Nacht keine große Rolle.
Äthers Vater Erebus wird auch als die dritte Art von Luft angesehen; der Himmel der dunklen Unterwelt. Äthers weibliches Gegenstück ist Aithre, Titan des klaren blauen Himmels und Mutter von Sonne und Mond.
Nachwuchs
In der griechischen Mythologie ist oft unklar, was die Familienbande genau sind, weil sich die Quellen widersprechen. Unten sind die Götter und andere Wesen, die zusammen mit ihren Müttern Äthers Kinder wären.
- Ouranos Himmel (von Gaia oder Hemera)
- gaea die Erde (von Hemera)
- Thalassa das Meer (Hemera)
- Viele Dämonen (Geister), wie Schmerz und Leid, Wut, Traurigkeit und Trauer.
| griechische Mythologie | ||||||||||
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