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Das August-Beernaert-Preis ist ein Literaturpreis der von 1912 bis 2002 alle zwei Jahre an ein Werk in niederländischer Sprache verliehen wurde. Es handelt sich um einen Anreizpreis, der der Förderung der flämischen Literatur dient. Ausgezeichnet wurden sowohl veröffentlichte als auch unveröffentlichte Arbeiten. Der Preis wurde gegründet von August Beernaert und wurde von der Königliche Akademie für niederländische Sprache und Literatur im Gent. Im Jahr 2003 wurden die Preise von KANTL neu geordnet und seither alle fünf Jahre neue Preise vergeben.
Preisträger
- 2002 - Piet Thomas und Ludo Verbeeck für Hölderlin. Die schönsten Gedichte
- 2000 - Joris Hinweis für Kinderlied
- 1996 - Marcel Van Maele für Rendezvous
- 1994 - Greta Seghers für Das eigensinnige Leben der Angèle Manteau
- 1992 - Koen Vermeiren für Schatten
- 1990 - Bert Vanheste Denn wer ist das für deinen Feind?
- 1988 - Ludo Simons für Geschichte des Verlagswesens in Flandern des 20. Jahrhunderts
- 1986 - Lieven Tavernier für Überwasser
- 1984 - Marleen de Cree-Roex für Briefe an Plinius
- 1982 - Gänseblümchen weit oben für Quartered
- 1980 - Paul de Wispelaere für Zwischen Garten und Welt
- 1978 - Willy Spillebeen für die Fuchsjagd
- 1976 - Willy Roggeman für Gnomone
- 1974 - Fernand Auwera für Selbstporträt mit geschlossenen Augen
- 1972 - Hugo Raes für Reisende in der Anti-Zeit
- 1970 - Dirk De Witte für die Lorentz-Formel
- 1968 - Marcel Janssens für den Schattenläufer
- 1966 - Ward Ruyslinck für die Pferdefleischfresser
- 1964 - Hugo Claus vor dem Das Staunen
- 1962 - Elmar Borg für Die magische andere Seite
- 1960 - Herman Uyttersprot für die Prosa von Paul van Ostaijen
- 1954 - René F. Lissens für flämische Literatur von 1780 bis heute
- 1952 - Ferdinand Joseph De Waele zur Pilgerreise durch Hellas
- 1950 - Johan Daisne für Der Mann, der sich die Haare kurz schneidet
- 1946 - André Demedts denn es ist egal
- 1944 - Bert Decorte für Chöre
- 1942 - Luc Indestege für Orpeus und Eurydike
- 1940 - Marcel Matthijs für Schatten über Brügge
- 1938 - Maurits Gilliams für Elias oder Die Schlacht der Nachtigallen
- 1936 - Maurits De Doncker für Oper
- 1934 - Piet Schepens für August Strindberg
- 1932 - Gery Helderenberg für den Schmelztiegel
- 1930 - Gerard Walschap für Adelaide
- 1928 - Achilles Musssche für Die zwei Heimatländer
- 1926 - Marnix Gijsen vor dem Haus
- 1924 - Karel Van den Oever für Die offene Luke und das Innenleben von Paul
- 1922 - Maurits Sabbe für Das Quartett der Jakobiner
- 1920 - Ernst Claes Cla für Bei uns in Deutschland
- 1920 - August Van Cauwelaert für Lieder von Traum und Tat
- 1916 - Virginie Loveling für Bina
- 1914 - Karl der Wüste für Zwischenspiele