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Bakelit | ||||
| Strukturformel und Molekülmodell | ||||
Teil der dreidimensionalen Struktur von Bakelit | ||||
| Allgemeines | ||||
| Molekularformel | (C6-H6-O.C-H2-Ochse | |||
| Andere Namen | Philite | |||
| Molmasse | 134,133 G/Maulwurf | |||
| CAS-Nummer | 9003-35-4 | |||
| Physikalische Eigenschaften | ||||
| Farbe | braun | |||
| Dichte | 1,28 g/cm² | |||
| Wenn nicht anders angegeben normale Bedingungen gebraucht (298.15k oder 25 °C, 1 Bar). | ||||
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Bakelit (eingetragener Markenname für Phenolharz) gilt als das allererste vollsynthetische Plastik.[1] Es war hauptsächlich um die Mitte des zwanzigstes Jahrhundert weit verbreitet und ist nach dem Gentenaar . benannt Leo Baekeland (1863 - 1944).
Entdeckung
Bakelit verdankt seinen Namen Leo Baekeland, ein amerikanischer Chemiker belgischer Herkunft. Anfang des 20. Jahrhunderts experimentierte er mit Mischungen von Phenol und Formaldehyd. Das Ergebnis war der Kunststoff Bakelit (Über 1907). Die Marke Bakelit wurde am 22. Mai 1909 erstmals in Deutschland zugelassen. Op 7. Dezember1909 auf Bakelit wurde ein Patent erteilt. Phenolharz wurde zuerst kommerziell unter der Marke Bakelite von der deutschen Firma Bakelite GmbH, später Bakelite AG, die von Leo Baekeland in gegründet wurde, hergestellt Erkner in der Nähe von Berlin.
Eigenschaften
Die schematische Zeichnung des Molekülmodells zeigt, dass Bakelit ein Netzwerk bildet. Diese Konstruktion macht Bakelit zu einem Duroplast. Ein Duroplast ist ein Kunststoff, der bei Temperaturerhöhung eher zerfällt als erweicht. Als Ergebnis kann ein Duroplast nicht gebogen oder anderweitig verformt werden; ein Produkt muss direkt in seine endgültige Form gebracht werden.
Bakelit ist ein Kunstharzprodukt und können während des Produktionsprozesses unter hohem Druck in alle möglichen Formen gepresst werden. Der so gebildete Bakelit-Gegenstand besitzt eine hohe mechanische Festigkeit und ein hohes Maß an Stabilität elektrisches Isolationsvermögen. Aufgrund dieser letzten Eigenschaft wurde Bakelit zunächst in großem Umfang in den USA verwendet Elektrotechnik. Es wurde auch zur Herstellung von Türklinken, Funkschränken und Telefonen verwendet. Mit dem Aufkommen neuerer Kunststoffe verlor Bakelit an Bedeutung.
Zu einigen Bakelit-Arten gehören Asbestfasern hinzugefügt, zum Beispiel für WC-Spülkästen, WC-Sitze, Schaltanlagen und Fensterbänke.
Technische Daten
- Duroplast
- Dichte 1,28 g/cm²
- Sehr guter Isolator:
- Niedrig elektrische Leitfähigkeit
- hoch Die Spannung unterbrechen (in der Größenordnung von 20 kV/mm)
- Temperaturbeständig bis 300 °C
- Praktisch nicht brennbar
Fertigungsprozess
Bakelit wird aus den Monomeren Phenol (1) und Formaldehyd (2) untereinander reagieren, mit a Acid wenn Katalysator:
Phenol ist a Benzolderivat (ein aromatischAlkohol) und Formaldehyd besitzt a Carbonylgruppe. Dieses heteroatomare Doppelbindung enthält mehr Energie als ein einzelner und ist daher reaktiver. Bei der Kombination dieser beiden Stoffe bricht die Doppelbindung des Formaldehyds auf. Das O-Atom reagiert mit zwei H-Atomen des Benzolmoleküls zu Wasser. Der verbleibende Teil des Formaldehydmoleküls - formal a - CH2-Einheit - wird zwischen zwei Phenolmolekülen über die beiden freien Valenzelektronen am Kohlenstoffatom gebunden.
Dieser Prozess ist ein Polykondensation denn ein Polymer entsteht durch die Vereinigung zweier kleinerer Moleküle unter Abspaltung eines anderen (hier Wasser).
Anwendungen
Bakelit hat zahlreiche Anwendungen, wie zum Beispiel:
- Zwischenlage in Leitern als elektrische Isolierungz.B. an den Stromleitungen über den Bahngleisen
- Hitzebeständige Griffe, zum Beispiel bei Pfannen bij
- Verschlüsse und Deckel vieler verschiedener Lebensmittel- und Chemikalienbehälter und Medizinflaschen
- Griffe von Utensilien wie Rasierer und Rasierboxen
- Gehäuse für Elektrogeräte wie Telefone, Sicherungskästen, Radios und Haartrockner
Wissenswertes
- Da "Bakelite" eine eingetragene Marke war, Philips der Name "Philite" als Handelsname für dieses Produkt.
Externer Link
- Amsterdamer Sammlung überwiegend amerikanischer und europäischer Objekte
- Bakelit, das Material von 1001 Anwendungen
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
| Siehe die Kategorie Bakelit von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |