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Cor Bute
Cor Bute
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Vollständiger NameCornelis Johan Bute
Geboren22. August1889
Verstorben27. Juli1979
GeburtslandFlagge der Niederlande Die Niederlande
Beruf(e)Organist, Glockenspieler
Portal  Portalsymbol  Klassische Musik

Cornelis Johan (Cor) Bute (Arnheim, 22. August1889Den Haag, 27. Juli1979) war ein Holländer Organist, Glockenspiel und Komponist.

Er wurde blind in die Familie des Lehrers Willem Bute und Sophia Johanna van Ewijk geboren. Er wurde begraben auf Alte Eiche und Dünen. Er war verheiratet mit C. A. van der Leede.

Seine musikalische Ausbildung erhielt er am Blindeninstitut in Amsterdam bei Frau E. Mozer (Gesang), Bernard (Jacobus Bernardus Wilhelmus) Ides und beim Organisten der Ronde Lutherse Kerk. Christian Frederik Hendriks, sondern war auch Autodidakt. Während dieser Ausbildung wurde er Organist der Niederländischen Reformierten Kirche in Amsterdam (1907). Ein Jahr später (November 1908) war er Organist der St. Walburgiskirche zu Zutphen, wo er ein Jahr später eine Festanstellung bekam. Erst 1928 erlangte er sein B-Diplom zum Organisten. Danach nahm er Unterricht bei Willem Creman. Er war auch Musiklehrer in Zutphen. Er gab weiterhin Kirchen- und Orgelkonzerte. 1950 wurde er zum Glockenspieler in Zutphen ernannt. 1968 ging er als Organist der Sint Walburgiskerk in den Ruhestand.[1] Als Bute seinen 50. Geburtstag feierte, wurde für ihn ein Konzert organisiert, bei dem Aafje Heynis und George Stam (Schüler von Bute) teilgenommen.

Als Organist spielte er Werke aus dem Deutschen und Französischen Romantik, spielte gelegentlich Werke niederländischer Komponisten, aber improvisiert auch oft. Er war Teil der Partei, als er 1938 in der Utrechtse Domturm ein Improvisationskonzert wurde gegeben, andere Organisten, die teilgenommen haben, waren Anthony van der Horst, Hendrik Andriessen und Jan Mul.

Aus seiner Hand erschien:

  • zwei Orgelsonaten
  • eine Suite für Streichorchester
  • eine Suite für Klavier
  • Lieder wie Das Wunder und die Heiligen Drei Könige und Ich liebe Holland
  • Albumblatt für Cello und Klavier (ausgezeichnet vom Nederlandse Blindenbond)
  • Kanon für Orgel
  • Abendgedanke für Orgel
  • Konzertouvertüre für Orgel

Am 13. Oktober 1989 fand in der Sint Walburgiskerk in Zutphen ein Gedenkkonzert für ihn statt. Obwohl er blind war, war Bute ein begeisterter Reisender und legte 1931 seine Prüfung ab Esperanto B. 1933 spielte er in einem Konzert für die Braille-Musikbibliothek für Organisten (Blinden Library) in Amsterdam.