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Dom van Utrecht
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Kathedrale von Utrecht
Der Domturm und die Kirche.
PlatzUtrecht, Die Niederlande
GewidmetSt. Martin (bis 1580)
Koordinaten52° 5′ N, 5° 7′ O
Eingebaut1254-1517
Restaurierung(en)1921-1938; 1979-1988; 2018-heute
Zerstört in1826 (Schiff, nach Einsturz 1674)[1]
Monumentaler StatusNationaldenkmal
Denkmalnummer35973, 36075, 36077
Die Architektur
BaumaterialBackstein und Naturstein
Stilperiodegotisch
Größevor 1674 119 m lang;
Langhausgewölbe 31,50 m hoch
Turm112,32 m hoch
Schiffnie fertiggestellt, 1674 eingestürzt
Innere
MehrereTüren von Theo van de Vathorst, 1988
Detailkarte
Dom van Utrecht (Binnenstad)
Dom van Utrecht
Portal  Portaalicoon  Christentum

Das Kathedrale von Utrecht (Historisch Martinsdom) ist auffällig gotisch Kirche mitten im Niederländisch Stadt Utrecht. Die Kirche war 1254 gebaut als Fortsetzung der Romanik Kathedrale der römisch-katholischen Diözese Utrecht und war gewidmet St. Martin. Seit 1580 ist die Kirche evangelisch. Die 112,32 Meter hohe Domturm ist am höchsten Kirchturm der Niederlande und der höchstes Gebäude in Utrecht.

Karte

Unten ist die Karte der Kathedrale mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Karte der Kathedrale

Plattegrond Domkerk
Erklärung der Zahlen:

  1. Domturm
  2. Standort des vermissten Schiffes
  3. Feier
  4. Querschiff
  5. Chor
  6. Akkordverschluss
  7. Chorgang Nord
  8. Chorgang Süd
  9. Chor
  10. Kapelle von Dionysius und Bartholomäus
  11. Kapelle von Andreas und Pontian
  12. Kapelle des Heiligen Kreuzes
  13. Peter-und-Paul-Kapelle
  14. Kapelle von Simon und Judas
  15. Kapelle von Veen
  16. Kapelle von Montfoort
  17. Domroos-Kapelle
  18. Kapelle von Diepholt
  19. Kapelle von Avesnes
  20. Kapelle von Arkel
  21. Südostportal
  22. Kapelle von Uterlo
  23. Blasiuskapelle
  24. Sierck-Kapelle
  25. Sakristei und Bibliotheken
  26. Kapelle der Elftausend Jungfrauen
  27. Pandhof
  28. Großer Kapitelsaal

Beschreibung

Bis zur kirchlichen Neuordnung im Jahr 1559 war der Dom die einzige Kathedrale in den nördlichen Niederlanden, einem Gebiet, das ungefähr mit den heutigen Niederlanden übereinstimmt. Bis zur Inbetriebnahme der St.-Bavo-Kathedrale im Haarlem 1898 war der Dom die einzige Kirche in den Niederlanden, die als Kathedrale gebaut wurde.

Heute die Überreste des Kirchengebäudes Chor, es Querschiff und der Turm. Es Schiff, dessen Bau nie vollendet wurde, stürzte 1674 infolge von Naturkatastrophen ein. Dadurch wurden der Domturm und der übrige Teil der Domkirche voneinander getrennt. Der Dom-Komplex umfasst auch a Kloster und der große Kapitelsaal (jetzt das Auditorium der Universität Utrecht) wo 1579 die79 Utrechter Union wurde unterschrieben. Das kleine Kapitelsaal der an der Westseite des Klosters errichteten Domanlage wurde im 19. Jahrhundert abgerissen.

Trotz des fehlenden Schiffes und der schweren Zerstörungen, die den Übergang zur Utrechter Kathedrale verursachten, ist die Utrechter Dom Protestantismus um 1578-1580, eines der bedeutendsten gotischen Denkmäler der Niederlande. Es war auch eines der frühesten Beispiele der Gotik in den Niederlanden und als einziges Gebäude in diesem Land steht es im Stil der klassischen französischen Gotik nahe. Eine Kathedrale ging in die aktuelle Dom romanischer Stil vor.

In dem Mittelalter war ein Kapitel von Kanonen, die an die Kathedrale angeschlossen sind, die eine eigene hat Immunität besaß ein Stück Land, auf dem die weltliche Macht nichts zu sagen hatte. Neben dem Dom selbst sind die Residenzen der Woningen Kanonen und von 1040 bis 1253 auch der Palast Lofen des Kaisers der Heiliges Römisches Reich. Die Immunität der Kathedrale grenzte an die Südseite der Immunität des Kirche des Heiligen Salvators oder Oud-Munsterkerk und das Gebiet der Bischofauf dem sein Palast gebaut wurde. Zwischen den beiden Kirchen, auf dem Territorium von St. Salvator, stand eine dritte Kirche eingekeilt, die Kapelle des Heiligen Kreuzes.

Ehemalige Gebäude

Erste Kirchen

Der Dom wurde an der Stelle der ehemaligen Römer errichtet KastellTraektum. Damals stand in der Mitte des römischen Kastells ein Steingebäude von etwa 8 mal 7 Metern. Die Reste davon liegen heute unter dem Kirchenschiff der Domkirche, die durch den Tornado verschwand. Dieses Gebäude war vielleicht ein kleiner Tempel.[2]

Die alte römische Festung wuchs im frühen Mittelalter zur Burg Trecht. Dieser besondere Teil von Utrecht kann als Wiege des Christentum in den nördlichen Niederlanden betrachtet. Es begann mit fränkisch Missionare, die um 630 vom König beauftragt wurden Dagobert I baute innerhalb der Überreste des Kastells eine Holzkirche, die möglicherweise bereits ihren Schutzpatronin St. Martin.[3] Später in diesem Jahrhundert wurde der Schrein von den Heiden gebaut Friesen zerstört.

Über 695 wurde angeführt von dem Angelsächsisch Mönch Willibrord, bereitgestellt von der Papst von Rom bis um Erzbischof der Friesen ernannt wurde, baute in Utrecht eine dem Heiligen Martin geweihte Steinkirche. Außerdem gründete Willibrord neben der St. Martinskirche eine zweite Kirche, St. Salvator. Wahrscheinlich wurden beide Kirchen von einer Geistlichengemeinschaft betreut. Willibrord machte diesen Komplex zum Zentrum, von dem aus er de Christentum der nördlichen Niederlande. Auch nach seinem Tod blieb Utrecht das kirchliche Zentrum dieser Region, dank der Verwaltung von Gregor von Utrecht und die endgültige Möblierung der Diözese Utrecht um das Jahr 777. Die Klostergemeinschaft bildete auch die damals bekannte Domschule wo angehende Geistliche aus dem In- und Ausland ausgebildet wurden.

Der genaue Standort der Martinskirche in Willibrord ist noch immer Gegenstand vieler Diskussionen; Ausgrabungen auf der Domplatz 1929, 1936 und 1993 haben noch keine endgültige Antwort gegeben. Sowohl der Standort der heutigen Kathedrale als auch der der verschwundenen Kapelle des Heiligen Kreuzes sind förderfähig. Unklar ist auch die Frage, ob die St.-Martins-Kirche von Anfang an die Hauptkirche des noch jungen Bistums war: Immerhin hieß die St.-Salvator-Kirche später auch Oud-Münster.[4]

Balderik-Kathedrale

Das Normannen zerstörte 857 die Kirchen und Bischof Hunger geflogen. Für die Utrechter Bischöfe folgte eine lange Zeit des Exils Deventer. Erst nach 922, als Bischof balderik nach Utrecht zurückgekehrt, konnten die Kirchengebäude restauriert werden. Balderik baute oder restaurierte die St.-Martins-Kirche an ihrem heutigen Standort und war möglicherweise derjenige, der das Utrechter Kapitel und die damit verbundene Immunität in zwei Teile spaltete und St. Martin zur Hauptkirche von Utrecht machte. Für den Bau der gotischen Kathedrale würde die Anwesenheit der Immunität des Heiligen Salvators später mehrere Probleme aufwerfen.

Balderik gelang es, das Prestige seines neuen Doms durch den Erwerb wichtiger Relikte der Heiligen Pontian und Agnes. Ihre Festtage, der 14. und 21. Januar, wurden im mittelalterlichen Utrecht ausgelassen gefeiert. Balderik war auch der erste Bischof, der in der Martinskirche begraben wurde; seine Vorgänger wurden in der St.-Salvator-Kirche beigesetzt. Wie der „Dom van Balderik“ aussah, ist übrigens nicht bekannt.

Adelbold-Kathedrale

Der Dom mit dem zwischen Domturm und gotischem Chor RomantikSchiff der Adelbold-Kathedrale. Fragment eines Gemäldes eines anonymen Utrechter Malers aus der Zeit um 1460 (Zentralmuseum, Utrecht).

Im Jahr 1017 wurde der Balderik-Dom von Feuer zerstört. Danach entstand an gleicher Stelle in kurzer Zeit eine große romanische Kathedrale, die am 26. Juli 1023 im Beisein von Kaiser Heinrich II und zwölf Bischöfe wurden geweiht. Dieses Gebäude ist als Adelbold Cathedral bekannt, nach Bischof Adelbold IIder den Bau in Auftrag gegeben hat.

Über diesen direkten Vorgänger der heutigen Domkirche sind mehr Informationen bekannt als über den Balderikdom. Auf der Grundlage von Ausgrabungen und schriftlichen Quellen wurden verschiedene Rekonstruktionsversuche unternommen, die jedoch auf einem eher hypothetischen Niveau bleiben.[5] Es wird angenommen, dass die Kathedrale von Adelbold ein Westwerk besessen mit a Atrium, geschlossen durch einen Vorbau auf dem Gelände des heutigen Domturms. Im Garten des ehemaligen Bisschopshofs direkt südlich des heutigen Domturms wurde das Fundament eines der beiden Treppentürme dieses Vorderhauses sichtbar gemacht. Diese romanische Kathedrale muss auch einen Maartenstoren gehabt haben, der als Vorläufer des heutigen Domtoren angesehen werden kann.

Im Jahr 2008 traf Archäologen südwestlich des Domturms die Fundamente des Bischofspalastes aus dem 11. Jahrhundert. Sie wurde vermutlich nach dem Brand von 1017 unter Bischof Adelbold errichtet. Es konnte auch nachgewiesen werden, dass die Westmauer des römischKastell musste dem Schloss weichen.[6]

Adelbolds Nachfolger, Bischof Bernold, machte den Dom zum Zentrum einer um 1040 Kirchenkreuz: Zu diesem Zweck ließ er um das bestehende Gebäude herum vier neue Kirchen bauen: die Peterskirche im Osten, die Janskerk im Norden die Kirche der Abtei Paul im Süden und die St. Mary `s Kirche im Westen (die Mariakerk kam nur unter Bischof conrad etabliert). Die Eingeweide zweier deutscher Könige, die in Utrecht starben, wurden in der Adelbold-Kathedrale selbst beigesetzt: Konseil II, starb 1039, und Kaiser Heinrich V, starb 1125. Ihre Leichen wurden in die Speyerer Dom (Niederländisch: Spiers) übertragen.

Die Kathedrale von Adelbold wurde 1131 und 31 erbaut 1148 Biene Stadtbrände geschlagen. Beim zweiten Brand war der Schaden offenbar beträchtlich, denn die Kirche wurde erst am 22. Juli 1173, dem Fest der Maria Magdalena, umgewidmet. Dieser Tag wäre bis zum Reformation galt weiterhin als offizieller Weihetag und sorgte alljährlich für große Feste innerhalb und außerhalb des Doms. Die Reliquien von Pontinus und Agnes waren Prozession herumgetragen und dort einen zwanzigtägigen geschlossen Messe an dem Tag.

Am 29. April 1253 brach wieder zusammen ein Feuer die neun Tage lang wütete und den größten Teil der Stadt zu Asche verbrannte. Das Ausmaß der Schäden am Dom lässt sich nicht bestimmen, auf jeden Fall entschied man sich jedoch für den Bau eines komplett neuen Doms im neugotischen Stil. Teile der Kathedrale von Adelbold blieben jedoch bis zum Ende des 15. Jahrhunderts in Gebrauch.

Gotischer Dom: Baugeschichte

1254–1320: Chorgang und südlicher Chorraum

Zustimmung von Papst Clemens IV 1265 für den Ablasshandel für den Dombau. (Quelle: Das Utrechter Archiv)
Chor von Südosten gesehen.
Der Abschluss der Chorlaterne senkrecht nach oben gesehen.
Der Dom von Norden 1660 vor dem Einsturz des Kirchenschiffs. Radierung von Steven van Lamsweerde.
Innenraum des Doms 1636, vor dem Einsturz des Langhauses. Zeichnung von Pieter Saenredam im Utrechter Archiv.

Es ist möglich, dass Bischof Heinrich von Vianden initiierte den Neubau selbst. Dieser Bischof war vorher dummer toastpro im Köln wo 1248 mit dem Bau einer neuen gotischen Kathedrale begonnen wurde. 1254 legte er den Grundstein für die ambulant der neuen Kathedrale von Utrecht.[7]

Es blieb vorerst ein zögerlicher Start, da zunächst genügend Geld gesammelt werden musste. So gewährt Papst Clemens IV im Jahr 1265 a Genuss für den Bau, gefolgt von der gleichen Geste von Bischof Gerard van Münster 1267. Sammlungen wurden in mehr als achthundert eight Gemeinden der Diözese Utrecht und mit den Reliquien des Doms reisten sie durch die Diözese, um Einnahmen zu erzielen. Versuche, die Attraktivität des Doms als Wallfahrtsort zu steigern, blieben erfolglos. Nur wenn die wählenJohannes von Nassau 1288 eine Reihe von Maßnahmen zur Sicherung der Finanzierung ergriff, kam der Bau richtig in Fahrt.

Der Plan des Ambulatoriums mit dem seichten strahlende Kapellen kann auf das zurückgehen Kathedrale Unserer Lieben Frau im Tournai oder der Kathedrale von Soissons, aber die Rebellion zeigt eher Affinität zu den Kölner Dom. Aus letzterem Grund wird vermutet, dass Baumeister Gerhard van Keulen am Bau beteiligt war.

Der Ambulatorium wurde um 1295 fertiggestellt. Anschließend wird die südliche Chorgang mit den Grabkapellen der Bischöfe Jan van Arkel und Kerl von Avesnes nach einem etwas anderen Plan gebaut. Dies zeigt sich an einer kleinen Verbreiterung des Chores und an einer der ältesten bekannten Nutzungen von Bündelsäulen ohne profitieren. Dieser Teil der Kathedrale wurde um 1320 fertiggestellt.

1320–1400: Nordchorschiff, Turm und Chorlaterne

Von ca. 1320 bis 1350 das nördliche Chorschiff mit Verbindungskapellen und dem Sakristei etwas nüchterner gebaut als das südliche Seitenschiff. Das Hauptaugenmerk lag zu dieser Zeit jedoch auf dem imposanten Turm, der 1321 bis 1382 errichtet wurde. Warum dem Turm in dieser Phase Vorrang eingeräumt wurde, ist unbekannt. Die Theorie, dass Bischof Friedrich II. von Sierck einen starken Wehrturm brauchte, auf den er sich in Notzeiten zurückziehen konnte, wird nicht von allen Gelehrten akzeptiert. Dass ein kolossaler Turm gewählt wurde und nicht eine zweitürmige Front, wie es bei Kathedralen üblich war, liegt vermutlich an Platzmangel: Der Platz an der Westseite des Doms war weitgehend bereits bebaut.

Der erste Baumeister des Turms war ein Jan aus Henegouwen, dem Godijn van Dormael aus folgte Lüttich und Jan van den Doem, der die achteckige Laterne gebaut haben wird. Es ist möglich, dass der Turm der Münster im Freiburg im Breisgau diente als Inspirationsquelle für die Laterne, auf der vielleicht wie in Freiburg eine hohe durchbrochene Steinspitze hätte platziert werden sollen.

Die ursprünglichen Pläne für den neuen gotischen Dom basierten auf einem Querschiff mit Seitenschiffen. Diese Idee wurde jedoch aufgegeben, als sich zu Beginn des Turmbaus abzeichnete, dass die Kirche nicht so weit nach Westen wie geplant verlängert werden konnte: Das Salvatorkapitel verlangte, dass zwischen Kirche und Turm ein Durchgang gelassen werden sollte um die Zugänglichkeit seiner Besitztümer nördlich des Doms zu verbessern. Durch diese Veränderung wurde der Chor auch ein Bucht kürzer als erwartet.

Erst nach der Fertigstellung des Turms konnte in den letzten Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts endlich die Chorlaterne gebaut werden, wenn auch wohl weniger hoch als ursprünglich vorgesehen. Der Stil entspricht dem der Turmlaterne. Auch das Südostportal, der östliche und südliche Kreuzgangsarm südlich des Chores und der große Kapitelsaal sind nun errichtet. Der Bau wurde nacheinander von den Baumeistern Jan van den Doem und Aernt Bruun geleitet. Um 1420 kamen die Arbeiten größtenteils zum Erliegen.

1440–1517: Querschiff und Langhaus

Unter den Bischöfen Rudolf van Diepholt und das schöne David von Burgund Bau erhielt einen neuen, kraftvollen Impuls. Es Querschiff, die Grabkapelle von Rudolf van Diepholt, der Westarm des Klosters mit dem heute verschwundenen kleinen Kapitelsaal und die Domschule wurden von ca. 1440 bis 1479 von Baumeistern errichtet built Jacob van der Borch. Die Situation um 1460 wurde im Hintergrund eines anonymen Triptychons im Zentralmuseum in Utrecht, dass die Kreuzigung repräsentiert (siehe Bild). Ein neuer Bischofspalast war inzwischen 1447 südwestlich des Domturms eingeweiht worden.

Das bis dahin in Betrieb befindliche romanische Langhaus der Kathedrale von Adelbold wurde nun abgerissen und ab 1485 der Bau des grandiosen fünfschiffigen Schiff mit einer Reihe von Kapellen. Der neue Baumeister, Cornelis de Wael, ein modifizierter, extravagant Stil. Der Turm blieb vier Meter vom neuen Kirchenschiff entfernt, weil die oben erwähnten Wegerechten des Sankt-Salvator-Kapitels eine Verbindung der beiden Teile im Erdgeschoss verhinderten. Stattdessen wurde zwischen den beiden Teilen eine kurze Skybridge mit Kapelle, Brückenkapelle oder Bischofsloge gebaut.

Gleichzeitig mit dem Bau des Langhauses wurden einige Anpassungen an zuvor gebauten Teilen der Kirche vorgenommen. 1495 wurde der große Kapitelsaal renoviert, wobei der Boden aufgegeben wurde, so dass ein monumentaler Raum entstand. 1496 wurde die Sakristei mit dem Bibliothek und 1498 wurde die Domproostkapelle an das Südseitengebäude angebaut.

Die Arbeiten am Schiff wurden 1517 eingestellt, weil die Geldflüsse versiegten. Die Opferbereitschaft der Gläubigen war stark gesunken und die Beiträge der Pfarreien blieben aus. 1519 gelang es dem Kapitel noch, ein Stück Armbein von Sankt Martin zu erwerben, aber auch die Anziehungskraft der Reliquien hatte weitgehend nachgelassen.

Bei Baustillstand waren Lang- und Querschiff (noch) nicht in Stein gewölbt, sondern lediglich mit einer Holzdecke versehen, die in Saenredams Zeichnung zu sehen ist (siehe Bild). Darüber hinaus ist die Unterstützung Strebepfeiler zurück gelassen. Lediglich die drei östlichen Joche der äußeren Mittelschiffe mit verbindenden Kapellen waren fertiggestellt.

1517-1521 erhielt der Turm eine umfassende Renovierung, wobei der untere Platz, der nur mit einfachen Brüstungen war vorgesehen, spätgotischBalustraden empfangen. Danach fanden keine Bauarbeiten mehr statt.

Baumeister

Jan vom Hennegau (Jan van den Doem I)ca. 1320–1357
Göttin von Dormael1357–1360
Jan van den Doem II1360–1396
Aernt Bruun1396–ca. 1440
Wilhelm von Boelreca. 1440–ca. 1442
Henric van Bontsfortca. 1442–1444
Jacob van der Borch1444–1475
Cornelis de Wael1476–1505
Alard van Lexweerd1505–1517
Claes Mertensz1517–1551

Kritik an Geert Grote

Dass der Bau des Utrechter Domturms nicht nur Bewunderung erregte, zeigt die Kritik von Geert Grote, der von 1371 bis 1374 Domherr war. In dem traktContra turrim Traiektensem (Gegen den Utrechter Turm), die er in diesen Jahren schrieb, protestierte er vehement gegen den Bau des Domturms, der bis dahin schon zur Laterne fortgeschritten war.[8]

Laut dem zu seiner Zeit berühmten Bußprediger Geert Grote diente der Turm keinem öffentlichen Zweck und war wie ein zweiter Turm von Babylon, ein Symbol für Stolz und Verschwendung, das nur die Eitelkeit erfreuen und die Bewunderung der Besucher erregen soll. Er sagte einen plötzlichen Zusammenbruch voraus und glaubte schon die ersten Risse zu sehen. Allerdings stand Geert Grote mit seiner Kritik wohl ganz allein, denn zum Bestseller wurde seine Abhandlung sicher nicht.

Es wurde jedoch festgestellt, dass es beim Bau des Domturms tatsächlich einen Riss durch den zweiten Platz gab, der jedoch rechtzeitig repariert werden konnte.

Spirituelles Leben im Mittelalter

Domkapitel

Wie jede Kathedrale hatte auch die Kathedrale ein Domkapitel, an dessen Spitze die Idiot. Er war nach dem Bischof der zweite Mann der Diözese. Die laufende Leitung des Chapters lag in den Händen des dom decke. Es waren insgesamt einundvierzig Pfründe dem Kapitel beigefügt, von denen 38 von den Kanonikern genossen wurden: neun Kanoniker, zehn Diakone, zehn Unterdiakone und neun Kanoniker. Sie verwalteten gemeinsam das Kapitel und die damit verbundene Immunität, während ihre liturgische Aufgabe darin bestand, die täglichen Messen, Gesänge und Gebete im Domchor zu verrichten.

Neben den Kanonen, die Kaplan eine wichtige Funktion. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, Seelenmessen für die Verstorbenen zu lesen, die zuvor eine Seelsorge gegründet hatten. Zwischen 1243 und 1484 wurden im Dom etwa fünfzig Stiftungen errichtet. Außerdem waren die Kapläne verpflichtet, am täglichen Chorgebet teilzunehmen.[9]

Der Kanon der Kathedrale aus dem vierzehnten Jahrhundert Hugo Wstinc schrieb 1342 ein Buch, in dem er die Regeln und Bräuche der Kathedrale beschrieb, die sogenannten Freier Kamer oder Camerböck. Seine Schilderung der Lage innerhalb der Dom-Gemeinde erlangte im Spätmittelalter den Status einer Leitlinie in der Organisation verschiedener geistlicher Einrichtungen.[10]

Priesterweihe Erasmus von Rotterdam

Am 24. April 1492 im Utrechter Dom Erasmus bis um Priester gewidmet von WeihbischofJan van Tiele. Infolgedessen wurde Erasmus mit einem Pfründe. Der Musiktheoretiker glareanus in einem als zuverlässig qualifizierten Traktat berichtet, dass Erasmus ihm erzählt habe, dass er schon in sehr jungen Jahren als Chorknabe mit dem Dom verbunden sei und dadurch Musikunterricht erhalten habe von Jacob Obrecht. Dies muss Ende der siebziger Jahre des 15. Jahrhunderts geschehen sein. Es deutet darauf hin, dass Obrecht zu dieser Zeit als Chorleiter der Schola Cantorum der Kathedrale oder der Kapelle des damaligen Bischofs David von Burgund.

Spätere Geschichte des Gebäudes

Reform

Das Altarbild mit Anna zu dritt in der Kapelle des Bischofs Jan van Arkel, die 1580 während des Bildersturms verwüstet wurde.
Die abgetrennten Köpfe von Pleuranten am Grab von Bischof Guy von Avesnes.

Im 16. Jahrhundert begannen politisch und religiös turbulente Zeiten. 1528 fand im Kapitelsaal des Doms die feierliche Übertragung der weltlichen Macht vom Bischof auf den Dom statt. Kaiser Karl V, die deswegen Herr von Utrecht wurde. 1546 berief Karl V. de Ritter von dem Goldenes Vlies für ihr jährliches Treffen im Domkoor.

Während Utrecht im bischöfliche Umgliederung wurde 1559 auf Erzdiözese, gewannen Reformisten immer mehr Unterstützung. Als wäre nichts geschehen, wurde 1563 ein neues Chorgestühl im Dom aufgestellt und 1571 eine neue Orgel in Betrieb genommen. 1578 verkaufte das Kapitel sogar einen großen Teil des Kirchenschatzes in der Hoffnung, die Ausstattung des Langhauses wiederzubeleben, doch der Erlös reichte gerade noch, um einige Schulden zu begleichen und überfällige Instandhaltungsarbeiten durchzuführen.

In der nationalen Politik wuchs der Widerstand gegen die Spanier. Die nördlichen Regionen kamen zusammen und am 23. Januar 1579 wurde die Kathedrale im großen Kapitelsaal der Kathedrale errichtet. Utrechter Union unterzeichnet, was den Grundstein für das legte, was einige Jahre später die Republik der Sieben Vereinigten Niederlande würde werden. Initiator wurde gezählt Johannes von Nassau, dessen Statue 1883 auf dem Domplein enthüllt wurde.

1566 war der erste Bilderstürmerei zwar knapp die Domkerk verpasst, aber nach dem sogenannten Verrat an Rennenberg am 3. März 1580 fing es Feuer. Am 7. März die Calvinisten in die Kirche, um Ordnung zu halten. Die Zerstörung durch diesen Bildersturm hat bis heute deutliche Spuren hinterlassen.

Um mehr Gewalt zu verhindern, Wilhelm von Oranien, formell war er im Auftrag Philipps II. Statthalter von Utrecht, um die Stiftskirchen zu schließen. Die Calvinisten ihrerseits setzten das Konzil von Utrecht so stark unter Druck, dass am 15. Juni jede katholische Religionsausübung verboten wurde. Die radikalen Protestanten waren damit nicht zufrieden und besetzten am 28. Juli den Dom, damit Werner Helmichius dort der erste protestant Predigt könnte halten. Der Rat griff jedoch sofort ein, ließ die Kirche räumen und die Tür wurde wieder verschlossen.

Kurze Zeit später durften die Katholiken ihren (vorläufigen) letzten Prälaten, Erzbischof Frederik Schenck van Toutenburg, in der Domkirche nüchtern beigesetzt zu werden. Die Zeremonie am 30. August wurde von den Demonstranten unterbrochen, die ihre Version von . vorstellten Psalm 130 von den Katholiken die profundis sang weg. Diese Beerdigung sollte für lange Zeit der letzte öffentliche Ausdruck des Katholizismus sein. Am 15. Januar 1581 wurde die Kathedrale schließlich von den Calvinisten in Gebrauch genommen und von den letzten katholischen Elementen „gesäubert“.

Die Renovierung bedeutete, dass Statuen und Altäre entfernt oder beseitigt wurden und die Halle machte Platz für eine Chorwand mit einer Kanzel in der Mitte. Die schrittweise Entfernung von Buntglasfenster und die Beleuchtung durch große Kerzenkronen brachte eine andere Atmosphäre in die Kirche. Das Chorgestühl hielt länger, musste aber 1695 leiden. Der Utrechter Gelehrte Aernout van Buchel versuchte, in Text und Zeichnung so viel wie möglich von dem festzuhalten, was in dieser Übergangszeit zu verschwinden drohte. Seine Beschreibungen sind von unschätzbarem Wert für die Untersuchung des verlorenen Inventars der Kathedrale.

Die Sint-Salvatorkerk, die südlich der Domkerk stand, ereilte ein härteres Schicksal als der Dom: 1582-1587 wurde sie abgerissen, mit Gründung und allem. Der Bischofspalast diente als offizielle Residenz der Gouverneur und später des Militärgouverneurs, der 1634 ein neues Tor an der Serviettenstraße habe es bauen lassen. Seltsamerweise existierte das Domkapitel noch sehr lange als Vermögensverwalter und als Teil der Zustände aus Utrecht. Neu ernannte Domherren waren jedoch immer protestantisch.

Universität

Das Glorreiche Schule, eine Fachhochschule, die als Aufbaustudiengang der Lateinschule, als es 1634 gegründet wurde, verfügte über den großen Kapitelsaal und Kreuzgang des Doms, der seit der Reformation unter anderem als Lagerraum und Marktplatz gedient hatte. Der Kapitelsaal war in zwei Hörsäle unterteilt, ein dritter wurde über dem südlichen Kreuzgangsarm errichtet. Der Kreuzgang selbst diente den Studenten als Treffpunkt.

Als 1636 die berühmte Schule Universität wurde erhöht, der leere Chor der Domkirche wurde für die Öffentlichkeit genutzt Werbeaktionen und andere Zeremonien.[11] Der berühmte Theologe Gisbertus Voetius, Professor an der Universität, war auch von 1637 bis zu seinem Tod 1676 Pastor der Domkirche. Drei wunderschöne Zeichnungen von Pieter Saenredam aus dem Jahr 1636 in den Utrechter Archiven geben einen guten Eindruck vom Inneren des Doms zu dieser Zeit. Während der großen Universitätsjubiläen blieb die Domkirche in den folgenden Jahrhunderten das Zentrum der Feierlichkeiten. Heutzutage ist die Universität Utrecht haben noch Zugang zum Kreuzgang und zum ehemaligen Kapitelsaal.

Katholisches Zwischenspiel

Innenraum der Kathedrale 1672, während der französischen Herrschaft. Malerei von Hendrick Cornelisz. Van Vliet.
Die Ruine des Schiffes 1674. Zeichnung von Herman Saftleven.
Der restliche Teil der Domkirche. Das Schiff schloss sich am Satteldach in der Mitte an.

Während der Katastrophenjahr 1672 wurde Utrecht von den französischen Truppen von besetzt Ludwig XIV, und die Kathedrale wurde wieder als katholische Kirche genutzt. Das Kanzel, warum so viel ketzerisch Doktrin wurde verkündet, symbolisch gegeißelt und provisorisch Altäre und Beichtstühle installiert.

Am 10. Juni Apostolischer VikarJohannes van Neerkassel betrat den alten Dom und feierte eine Messe, danach Emmanuel-Theodosius de La Tour d'Auvergne, Kardinal de BouillonEr weihte das Gotteshaus am 30. Juni feierlich ein. Das katholische Intermezzo war jedoch nur von kurzer Dauer, denn noch vor dem Rückzug der Franzosen am 23. November 1673 fiel die Domkirche wieder in protestantische Hände und der hochbetagte Voetius bestieg noch einmal die Kanzel.

1674: Trennung von Kirche und Turm

Der Kerrick der Kathedrale, das berühmte Weltwunder,
Diese soo viele Jahrhunderte hoch, die auch Hallef unter sich hat.[12]

Am Mittwoch, 1. August 1674, a verheerender Sturm über die Niederlande und Belgien. Abends um halb acht erreichte er Utrecht, wo der Sturm in der ganzen Stadt und Umgebung große Schäden anrichtete. Möglicherweise gab es a Tornado. Gerard van der Schrier, Forscher am KNMI, und sein Kollege Rob Groenland argumentieren in ihrer Veröffentlichung Naturgefahren und Erdsystemwissenschaften (2017), dass ein Tornado nur lokal Schaden anrichten würde. Sie glauben, dass es eine Bogenecho.[13]

Und folglich beängstigender Sturm[14] das Kirchenschiff der Kathedrale stürzte wie ein Kartenhaus ein. Für den Fall, dass die Donderbasuyne Godts[15] der so kurz nach der Befreiung der Papstfranzosen die Gottlosigkeit und Eitelkeit der Bevölkerung bestrafen wollte. Der Utrechter Maler Hermann Saftleven erstellte 1674 und 1675 eine Reihe von dokumentarischen Zeichnungen der Ruinen, die er an die Stadt verkaufte und die sich heute im Utrechter Archiv befinden.

Während die Kirche in einem ramponierten Zustand war, wurde sie 167676 Mausoleum von Willem Joseph van Gent im Refrain abgeschlossen von Rombout Verhulst. 1680, die Überreste des Seehelden aus Gent, der auch Domherr war, wurde hier begraben. Ein Jahr zuvor, 1679, verrückter HerrEverard Meyer in der Kathedrale begraben.

Unter dem Druck der vroedschap 1677-1682 ließ das Kapitel endlich dringend notwendige Reparaturen durchführen: unter der Leitung des Stadtbaumeisters Gijsbert van Vianen die Bögen in der Westfassade des Querhauses wurden 1690 fertiggestellt [16] zugemauert und an der Nordseite der Kirche, gegenüber der Domstraat (1678), ein neuer Eingang gebaut.

Die Überreste blieben bis 1826.[17] Die Ruinen des eingestürzten Schiffes dienten als Begräbnisstätte, dienten aber auch als Treffpunkt für Sodomiten (Homosexuelle). Das will die Geschichte Französisch und Italienisch Diplomaten, die um 1713 für die Frieden von Utrecht in der Stadt waren, war die Liebe der Herren dafür und diese hätten den Ort berüchtigt gemacht. Als dies um 1730 allgemein bekannt wurde, führte dies zur Homosexuelle Affäre in Utrecht. Der Ausdruck "Er kommt hinter dem Dom" ist in der niederländischen Sprache noch ein Hinweis auf eine homosexuelle Person, ebenso wie der Name "Utrechtsaar".

Eingriffe

Nachdem im Januar 1795 die Batavische Republik ausgerufen wurde, fand im Februar in der Domkirche eine Art politischer Bildersturm statt: eine Gruppe radikaler Franzosen Patrioten angeführt von Jan van Lidt de Jeude drang in das Gebäude ein und zerstörte das Adelswappen und Grabdenkmäler. So musste beispielsweise das Grab von Anna Elisabeth van Solms, der Witwe des letzten Militärgouverneurs von Utrecht, leiden. Ihr Wohnhaus, der ehemalige Bischofspalast neben dem Domturm, wurde 1800 zum Abriss verkauft und drei Jahre später dem Erdboden gleichgemacht.

Im Jahr 1811 wurde der Kaiser erhoben Napoleon die Utrechter Kapitel, so dass der Dom und alle anderen Besitztümer des Domkapitels an das Reich fielen. Bereits 1823 erfolgte eine weitere Eigentumsübertragung, wodurch der Turm endgültig von der Kirche getrennt wurde. Die Kirche kam in den Besitz der reformierte Gemeinde, die daarnaast een aanzienlijke schadevergoeding ontving. Met de gemeente Utrecht werd een contract getekend over onderhoudsverplichtingen van de toren. De nieuwe bezitsverhoudingen maakten de weg vrij voor een paar ingrijpende bouwkundige maatregelen.

Domkerk vanuit het westen met in het midden de zogenaamde puist van Suys. Foto uit 1903.
Domtoren vanuit het zuidoosten in ontredderde toestand, vóór 1901.
Militaire luchtfoto van Domplein en omgeving, 1920-1940. Nederlands Instituut voor Militaire Historie.

In 1826 werd eindelijk het puin van het schip geruimd en kwam het huidige Domplein tot stand. Toen is ook de naburige Heilig-Kruiskapel afgebroken, en nog in 1847 werd een van de drie door de storm van 1674 gespaard gebleven schipkapellen gesloopt. Met rode en zwarte steentjes werden later de contouren van het vroegere middenschip, de Heilig-Kruiskapel en de Oudmunsterkerk op het Domplein aangegeven. In 2017 is deze markering opnieuw en duidelijker in de bestrating aangebracht. Ook het middeleeuwse consistorie ten zuiden van de Domtoren, op de plaats van het huidige ontvangstgebouw, viel later ten prooi aan de slopershamer.

Rond dezelfde tijd, van 1824 tot 1831, kon dankzij de vergoeding van de overheid de kerk zelf onder handen genomen worden. Architect Tieleman Franciscus Suys maakte het ontwerp voor een verbouwing die uitgevoerd werd door Christiaan Kramm en de Utrechtse stadsarchitect Johannes van Embden, de ontwerper van het stadhuis van Utrecht.[18] In het koor liet Suys een soort houten amfitheater bouwen, de zogenaamde "hoedendoos", en tegen de vrijgekomen westmuur van de kerk ontwierp hij een vroeg-neogotisch entreegebouw, de "puist van Suys" (1831). Een moderne gasverlichting verving de oude kaarsenkronen. Al deze toevoegsels zijn later weer verwijderd. Gebleven zijn het nieuwe orgel dat tegen de westwand van de kerk werd geplaatst, en de schijngewelven uit stuc die de houten zoldering in het dwarsschip aan het gezicht onttrekken. Ondertussen ging het verval aan de buitenkant van de Dom gewoon door.

De treurige staat van de kerk na deze ingrepen is vastgelegd in een grote maquette uit 1830 door Floris van Embden (de zoon van Johannes) in het Centraal Museum in Utrecht. Voor de universiteit ontwierp Floris Van Embden in 1830 een nieuw Leesmuseum tegen de westmuur van de pandhof, waartoe het middeleeuwse klein kapittelhuis en de Domschool werden afgebroken. Het nieuwe gebouw moest in 1891 op zijn beurt wijken om plaats te maken voor het huidige Academiegebouw, dat uiteindelijk echter in de hoek van het plein verrees.

Onderhoud aan de toren was intussen ook al lang niet meer gepleegd. Bij een storm op 29 november 1836 liep de lantaarn zeer zware schade op. Een stuk van het gewelf stortte neer en de pijlers werden ontzet. Overwogen werd het achtkantige deel te slopen. Op aandringen van stadsarchitect Van Maurik ging men over tot provisorisch herstel, maar voor de zekerheid werden alle balustrades en andere uitstekende elementen - voor zover ze nog aanwezig waren - gesloopt. Ook de pandhof lag er in deze tijd haveloos bij.

Restauraties

Bouwsteigers bij het carillon in 2019

Een eerste restauratiecampagne van de Domkerk startte rond 1850 onder leiding van architect N.J. Kamperdijk. Hij voerde enkele discutabele ingrepen door, zoals de toevoeging van natuurstenen maaswerk in de topgevels van het dwarsschip, die tot dan toe leeg waren geweest. Ook paste hij wimbergen toe boven de vensters in de westgevel van het dwarsschip, waar oorspronkelijk voor een andere oplossing met fialen was gekozen die aansloot bij de stijl van het verdwenen schip. Kamperdijk werd in 1875 opgevolgd door F.J. Nieuwenhuis; deze kwam in conflict met de regeringsadviseurs, waaronder Pierre Cuypers, over de wijze van bedaking van de kooromgang. De subsidiestroom werd stopgezet en het werk opgeschort.

In 1921 begon een nieuwe campagne onder leiding van de architect D.F. Slothouwer, waarbij vooral ook het interieur aan bod kwam. De "hoedendoos" werd afgebroken en vervangen door nieuw meubilair naar ontwerp van Willem Penaat. Nadat in 1938 nog de "puist van Suys" was gesloopt, werden alle werkzaamheden gestaakt, hoewel nog niet alles onder handen genomen was.

Een grootscheepse restauratie van de Domkerk heeft plaatsgevonden van 1979 tot 1988 onder leiding van ir. T. van Hoogevest in het kader van het Vijf Kerken Restauratieplan. De werkzaamheden waren onder meer noodzakelijk omdat bij eerdere restauraties vaak geen weerbestendige materialen waren toegepast. Voorts is de gotische aankleding, die tijdens de eerdere restauraties nog niet was voltooid, gecompleteerd.

Sinds september 2017 wordt de Domkerk opnieuw gedeeltelijk en gefaseerd gerestaureerd door aannemingsbedrijf Nico de Bont BV uit Vught. Begonnen werd met de koorlantaarn, vervolgens kwam de oostwand van de lichtbeuk van het transept aan de beurt, daarna de noordelijke transeptgevel.

De Domtoren werd van 1901 tot 1931 ingrijpend gerestaureerd. Dit werk vond plaats onder leiding van F.J. Nieuwenhuis en Pierre Cuypers, later opgevolgd door G.W. van Heukelom. Van Heukelom ontwierp ook een nieuw 'ontvangstgebouw' naast de toren, van waaruit de toren sindsdien betreden wordt. Nieuw herstel aan de Domtoren vond plaats in de jaren 1972 tot 1975. In 1995 volgde een onderhoudsbeurt. In november 2006 begon een kleine onderhoudsbeurt, waarbij de galmborden werden vervangen en het metselwerk hersteld.

Sinds 2015 zijn inspecties uitgevoerd die aantoonden dat een nieuwe restauratie van de Domtoren noodzakelijk is. In 2016 zijn netten gespannen om loslatend mortel en metselwerk op te vangen. De restauratie zal worden uitgevoerd door aannemingsbedrijf Nico de Bont BV uit Vught. Zij is begroot op 37 miljoen euro en zal naar verwachting zo'n vijf jaar duren. In november 2018 is begonnen met het inrichten van de bouwplaats, in februari 2019 begon de opbouw van de steigers.

Herbouw middenschip?

Maquette ideële reconstructie middenschip, ontwerp Lex Haak & Kees Metz (1988).
Vooraanzicht met de reconstructie gezien vanaf de Domtoren (2004).
Bovenaanzicht met de reconstructie van het middenschip (2004).
Interieur van het koor.

Door de jaren heen gaan telkens weer stemmen op om het middenschip in oude glorie te herstellen: dit behelst circa 55% van het totale kerkoppervlak van de Dom. Hierdoor zou vanuit historisch-bouwkundig standpunt het nimmer voltooide bouwproject van de gotische Dom van Utrecht alsnog tot een einde worden gebracht. Tegenstanders hiervan, die vinden dat juist de halve Dom zo'n uniek karakter aan Utrecht geeft, hebben dergelijke plannen tot nu toe weten af te houden, gesteund door het ontbreken van enig budget voor de kostbare ingreep. Binnen de Utrechtse gemeentepolitiek pleiten slechts het CDA[19] en de ChristenUnie[20] voor de herbouw van het schip.

Coen Temminck Groll, hoogleraar architectuur en restauratie aan de Technische Universiteit Delft, heeft herhaaldelijk gewezen op de mogelijkheid van een reconstructie die alleen de contouren van het middenschip weer zichtbaar zou maken zonder dat Domkerk en Domtoren weer feitelijk één geheel vormen. Een aanzet tot zo'n ideële reconstructie van het middenschip werd in 1988 gegeven door de architecten Lex Haak en Kees Metz. Met hun ontwerp voor een roestvrijstalen staalconstructie met perspex kappen die Domkerk en Domtoren met elkaar verbond, wonnen zij in 1989 de publieksprijs in een prijsvraag uitgeschreven door de Stichting Onderzoek Herinrichting Domplein Utrecht.[21] In 2004 kreeg zo'n ideële reconstructie van het middenschip ook daadwerkelijk gestalte, toen ter gelegenheid van het 750-jarig bestaan van de Domkerk uit 260 ton steigermateriaal een tijdelijk middenschip werd opgetrokken. Dit provisorische bouwwerk werd op 26 juni 2004 geopend door premier Balkenende, terwijl ook kardinaal Simonis zijn zegen uitsprak. Theatergroep The Lunatics speelde bij deze gelegenheid De Tempeest, het stormdrama van Shakespeare.[22]

In 2010 werd de Stichting Voorbereiding Herbouw Schip Domkerk 2013 opgericht. De stichting beoogt een historisch getrouwe reconstructie van het schip volgens het principe van 'slow building', waarbij de herbouw tot stand komt met bouwtechnieken uit de middeleeuwen en uitsluitend gefinancierd wordt door bezoekersgelden. De stichting hoopte in 2013 de eerste steen te kunnen leggen en probeerde intussen voldoende draagvlak en startkapitaal te creëren. Bescheidener van opzet waren de plannen van het Initiatief Domplein 2013, dat een herinrichting van het Domplein heeft bewerkstelligd, waarbij in zeven 'tijdslagen' de geschiedenis van deze historische plek zichtbaar is gemaakt. Het project werd afgerond in 2013, het jaar waarin de Vrede van Utrecht werd herdacht.[23] Als eerste stap werden in 2005 een aantal in depot opgeslagen grafzerken uit Utrechtse kerken in de bestrating van het Domplein opgenomen, binnen de contouren van het verdwenen schip, om zo de suggestie van een kerkvloer te wekken. Vanaf 14 mei 2013 werden vervolgens de fundamenten van de pilaren van het verwoeste middenschip blootgelegd in het kader van de bouw van de archeologische schatkamer DOMunder,[24] waarbij archeologische vondsten werden gedaan.[25]

Herplaatsing Domtafelen?

Een ander plan behelst het herplaatsen van de zogenaamde Domtafelen, twee panelen uit de tweede helft van de middeleeuwen met een beknopte geschiedenis van de stad en de kathedraal, die tot de storm 1674 in de Dom hingen en waarvan de Latijnse tekst door afschriften bekend is.[26] Het plan is voorlopig gestrand door geruzie tussen partijen.[bron?]

Huidig gebruik

De Domkerk is in gebruik bij het in 1970 ingestelde Citypastoraat Domkerk, een gemeente binnen de Protestantse Kerk in Nederland. Dagelijks is er een middaggebed, wekelijks zijn er twee vespers, één ochtendgebed en één zondagochtenddienst met een oecumenisch karakter. Van 2006 tot 2019 was Netty de Jong-Dorland predikant.

Er is een levendige kerkmuziekpraktijk met wekelijks een gratis concert op zaterdagmiddag om 15.30 uur. Om de week wordt het concert verzorgd door de in 1971 opgerichte Domcantorij, die daarnaast de zondagse diensten opluistert. Domcantor is sinds 1991 Remco de Graas.[27]

Behalve voor kerkelijke activiteiten wordt de Domkerk ook gebruikt als locatie voor uiteenlopende niet-kerkelijke evenementen. Vanouds worden de dies natalis en de opening van het academisch jaar van de Universiteit Utrecht in de Domkerk gevierd. Verder vond in 2005 bijvoorbeeld het openingsconcert van het Utrechtse gothic-festival "Summer Darkness" in de Domkerk plaats.

De Stichting Vrienden van de Domkerk zorgt onder meer voor de dagelijkse openstelling van de kerk, die in 2018 ongeveer 400.000 bezoekers trok.[28]

Bezienswaardigheden in het interieur

Van de rijke gotische uitmonstering van het interieur zijn slechts restanten bewaard gebleven, vaak sterk geschonden tijdens de beeldenstorm van 1580 en vervolgens aan het zicht onttrokken door overschildering of het bouwen van muurtjes. Bij restauratiewerkzaamheden zijn ze weer aan het licht gekomen. Andere kunstvoorwerpen zijn juist ná de Hervorming in de kerk geplaatst. De voornaamste bezienswaardigheden in chronologische volgorde:

  • In de koorsluiting zijn enkele tegeltjes te zien met rijkswapen, kroon en inscripties. Zij herinneren aan de plek waar de ingewanden van twee in Utrecht gestorven Duitse koningen, Koenraad II en keizer Hendrik V, zijn begraven. Overigens dateren de steentjes uit ca. 1460, toen de oorspronkelijke tombe, die in het romaanse dwarsschip stond opgesteld, moest wijken voor de gotische nieuwbouw.
  • In het dwarsschip is onder een luik een stukje van de dertiende-eeuwse mozaïekvloer te zien die bij een renovatie van de romaanse voorganger van de Dom is gelegd.
  • De geschonden graftombe van bisschop Gwijde van Avesnes in de kapel met zijn naam. Het liggende beeld van de bisschop, gestorven in 1317, is vervaardigd uit zwart marmer. In de naastliggende kapel van Van Arkel heeft zich een dergelijke tombe bevonden; resten van de zijkanten zijn verwerkt in het afsluitende hek en in de vloerbetegeling.
  • Negen van de oorspronkelijke twaalf baldakijnen tegen de koorpijlers uit circa 1340, waaronder zich oorspronkelijk beelden van de twaalf apostelen hebben bevonden. Ook de tapijtschilderingen die als achtergrond voor de beelden hebben gediend, zijn nog zichtbaar.
  • Een bijzonder fraaie muurschildering uit circa 1430 van Christus aan het kruis in de kapel van Gwijde van Avesnes aan de zuidzijde van het koor.
  • Decoratief beeldhouwwerk in de kapel van Rudolf van Diepholt uit de bouwtijd, fraai uitgevoerd in de trant van Adriaen van Wesel.
  • Het poortje van de sacristie uit 1497, met beeldhouwwerk van Hendrik Bontmaker en een gesneden deur van Jan van Schayck.
  • Een beschilderd stenen altaarretabel met een voorstelling van Anna te Drieën uit circa 1500 in de kapel van bisschop Jan van Arkel, beschadigd tijdens de Beeldenstorm.
  • Het Heilig Graf in de kooromgang uit 1501-1507 door Gerrit Splinterszoon, geschonden tijdens de beeldenstorm, met een gehavend Christusbeeld in de tombe. Twee engelen knielden oorspronkelijk aan hoofd- en voeteneinde neer. Het monument vertoont een interessante mengeling van gotische en renaissancemotieven.
  • De cenotaaf voor bisschop George van Egmond uit 1549 in zuivere renaissancestijl, bestaande uit een boog waaronder vroeger het beeld van de knielende bisschop zal hebben gestaan. In de uitvoerige Latijnse tekst aan de binnenzijde van de boog wordt onder meer bepaald dat ten eeuwigen dage op elke eerste donderdag van de maand een mis moet worden opgedragen voor de zielenrust van de overledene.
  • Fragmenten van het Renaissance koorgestoelte uit 1563 van beeldsnijder Anthonis Petersz. zijn verwerkt in de banken in de noordelijke dwarsarm.
  • De drie zeventiende-eeuwse koperen kaarsenkronen in het koor werden in 1827 verkocht omdat de kerk toen op gaslicht overging. In 1951 kwamen ze dankzij een schenking terug in de kerk. De kronen in het dwarsschip zijn kopieën.
  • Op de plaats waar in de middeleeuwen het hoofdaltaar stond, bevindt zich thans het praalgraf van vlootcommandant Willem Joseph van Ghent, die een belangrijke rol speelde bij de Tocht naar Chatham en op 7 juni 1672 sneuvelde in de Slag bij Solebay. Het monument, met het beeld van de zeeheld in wapenrusting, is een hoofdwerk van Rombout Verhulst uit 1676.
  • Grafmonument van gravin Anna Elisabeth van Solms (1616-1706) in de kapel van Veen. Het is in 1795 zwaar beschadigd door de Fransgezinden en daarna gedeeltelijk gereconstrueerd. De kapel wordt afgesloten door een hek waarvan de laatgotische stenen borstwering uit de bouwtijd van het schip dateert.
  • Grafmonument voor kanunnik Hendrik van Nellesteyn (gestorven in 1747) en zijn vrouw Stephanie (gestorven in 1735) in een plompe Lodewijk XIV-stijl.
  • Gebrandschilderd glas naar ontwerp van Richard Roland Holst in de enorme vensters van het dwarsschip: het venster met de vier evangelisten uit 1926 aan de zuidzijde, en het venster met symbolen uit het Oude Testament uit 1936 aan de noordkant.
  • Het kruis in de gedachteniskapel, in 1965 vervaardigd door Carel Kneulman voor de Verzoeningskerk bij het concentratiekamp Dachau maar daar nooit geplaatst.
  • De nieuwe bronzen toegangsdeuren van de Domkerk uit 1996 zijn van de hand van de Utrechtse beeldhouwer Theo van de Vathorst.
  • Verspreid door de kerk liggen vele grafzerken uit de veertiende tot en met de zeventiende eeuw, waaronder enkele fraaie exemplaren uit de Renaissance.

Verspreide inventaris

De codex die door bisschop Ansfried aan de Dom geschonken is.
Het grote orgel van de Domkerk.

Zoals het een middeleeuwse kathedraal betaamde, bezat de Utrechtse Dom een kostbare kerkschat. Enkele voorwerpen daaruit zijn na de Hervorming bewaard gebleven, maar zij zijn niet meer in de Dom aanwezig. Ook enkele onderdelen van het meubilair raakten verspreid. Hier volgt een selectie:

  • In het Museum Catharijneconvent wordt de Hamer van Sint Maarten bewaard, waarmee de heilige heidense tempels en afgodsbeelden te lijf zou zijn gegaan. De hamer bestaat uit een prehistorische stenen strijdbijl in een dertiende-eeuwse vatting.
  • Ook twee boeken in kostbare banden uit de elfde eeuw, naar hun schenkers de Ansfried- en Bernold-codices, zijn uit de kerkschat afkomstig en worden in het Catharijneconvent bewaard.
  • Vijf gepolychromeerde beelden van Sint-Maarten te paard en de Heilige Agnes, Maria Magdalena, de Heilige Pontianus en Paulus, mogelijk in 1450 door beeldhouwer Jan van Nude voor het sacramentshuis gemaakt, bevinden zich in het Centraal Museum.
  • Enkele fragmenten van het vroegere Renaissance-orgel en van het voormalige koorgestoelte zijn ook in het Centraal Museum terechtgekomen.
  • Het Lochorst-triptiek met de Intocht in Jeruzalem van Jan van Scorel uit 1527 in het Centraal Museum is eveneens afkomstig uit de Domkerk.

Orgels

De eerste vermelding van een orgel in de Dom dateert uit 1342. Het hing aan de noordwand van het romaanse schip en werd, toen dit plaats moest maken voor het gotische schip, in 1481 naar de oostwand van het noorder dwarspand verplaatst. Het instrument werd in 1569-1571 vervangen door een nieuw orgel van Peter Jansz. de Swart, dat op dezelfde plaats kwam te hangen.

Het huidige grote orgel in de Dom is in de jaren 1825-1831 gebouwd door de gebroeders Johan en Jonathan Bätz uit Utrecht. De vroeg-neogotische kast is ontworpen door Tieleman Franciscus Suys in het kader van een algehele herinrichting van het kerkinterieur.

Het instrument onderging in de loop der jaren vele wijzigingen en raakte in verval. Het is in 1974-1975 volledig gerestaureerd door de gebroeders Van Vulpen, waarbij de toestand in 1831 als uitgangspunt diende. Wel bleef een in 1911 om het bovenwerk aangebrachte zwelkast gehandhaafd. Het orgel bevat thans tweeënvijftig registers met in totaal 3698 pijpen, waarvan er 1013 (vooral in het rugpositief) nog uit het zestiende-eeuwse orgel afkomstig zijn.

De Domkerk bezit ook twee kabinetorgels. Het ene, uit 1796, is gebouwd door Gideon Thomas Bätz en afkomstig uit het kasteel Middachten. Het andere bestaat uit pijpwerk uit circa 1670 toegeschreven aan Apollonius Bosch, in 1989 geplaatst in een nieuwe kast van de gebroeders Van Vulpen. Ten slotte zijn er twee kistorgels, het ene in 1969 gebouwd door de firma Vierdag, het andere in 2008 door de firma Klop.

Organisten van de Dom vanaf 1571

N.B. Van 1681 tot 1869 waren de functies van organist en beiaardier van de Dom gecombineerd

Dispositie van het orgel

I Rugpositief C–f3
Prestant8′1831
Holpijp8′1831
Quintadena8′1571/1831
Octaaf4′1571/1831
Roerfluit4′ca.1700
Quint3′1571/1831
Octaaf2′1571
Fluit2′1975/1831
Cornet disc.5st.1831
Mixtuur3-6st.1571
Scherp3-4st.1571
Trompet8′1831/1895
Touzijn bas/disc.8′1975
Tremulant1975
II Hoofdwerk C–f3
Prestant16′1831
Bourdon16′1831
Octaaf8′1831
Roerfluit8′1831
Octaaf4′1831
Gemshoorn4′1975
Quint3′1831
Octaaf2′1831
Woudfluit2′1975
Sesquialter disc.4st.1975
Mixtuur bas/disc.4-8st.1831
Fagot16′1831
Trompet8′1975
III Bovenwerk C–f3
Prestant8′1831
Holpijp8′1831
Baarpijp8′1831
Fluittravers8′1831
Viola de Gamba8′1831/1895
Octaaf4′1571/ca.1700
Open fluit4′1571/ca. 1700
Roerquint3′1975
Woudfluit2′1571/ca. 1700
Flageolet1′1571/ca. 1700
Carillon3st.1831
Echotrompet8′1831/1895
Voxhumana bas/disc.8′1975
Tremulant1935
Pedaal C–f1
Prestant16′1831
Subbas16′1831
Octaafbas8′1831
Fluitbas8′1831
Roerquint6′
Octaaf4′1571
Mixtuur4st.
Bazuin16′
Trombone8′1831
Trompet4′1831
Cinq2′1831

* Koppels: Twee manuaalkoppels, twee pedaalkoppels.

Kruisgang

Pandhof van de Dom.
Dom vanuit de pandhof.
Het zogenaamde touwvenster in de pandhof.
Bronzen beeldje (1913) van de veertiende-eeuwse domkanunnik Hugo Wstinc.

De schilderachtige kruisgang met pandhof is gelegen ten zuiden van het koor. Het neogotische toegangspoortje aan de kant van het Domplein is in 1894 ontworpen door Joseph Cuypers en versierd met een afbeelding van Sint-Maarten. Het poortje zou tot stand zijn gekomen als wraakactie van de minister van Binnenlandse ZakenTak van Poortvliet, die zich sterk had gemaakt voor een nieuw neogotisch Academiegebouw op het Domplein, maar die met lede ogen had moeten toezien dat een neorenaissance-ontwerp de eindstreep haalde. Het poortje aan de zijde van de straat Achter de Dom is in 1857 aangebracht[29] en wordt bekroond door het wapen van de universiteit.

Duidelijk is te zien dat de kruisgang in twee fases gebouwd is: de oostelijke en zuidelijke arm hebben andere venstertraceringen dan de westelijke arm, en ook de gewelven zijn verschillend: kruisribgewelven in de oudste delen, netgewelven in het jongste deel. Merkwaardig is de venstertracering met de in steen gehouwen touwen, een grapje van de middeleeuwse steenhouwer (zie foto). De fontein met het bronzen beeldje van de veertiende-eeuwse domkanunnik Hugo Wstinc dateert uit 1913 en is van de hand van Jan Hendrik Brom. Het beeld in de hoek stelt bouwmeester Jan uit Henegouwen voor en is van de hand van Paul Grégoire uit 1989. Het moderne theehuis dat uitkijkt op de kloostertuin is gebouwd tijdens de laatste restauratie (1988).

In de wimbergen boven de vensters zijn scènes uit het leven van Sint-Maarten uitgebeeld. Bij de restauratie van de kruisgang in 1876-1896 werden onder leiding van architect P.J.H. Cuypers de zwaar gehavende middeleeuwse beeldhouwwerken vervangen door kopieën. Daarbij werd een te zachte steensoort gebruikt, zodat alle scènes in 1958-1962 opnieuw moesten worden vervangen. Een aantal exemplaren van Cuypers zijn ingemetseld in Flora's Hof achter de Domtoren, bereikbaar door de poort van het voormalige bisschopspaleis aan de Servetstraat. Boven het vierde venster en in de hele westelijke arm van de pandhof (nrs. 14-19) waren de wimbergen niet meer aanwezig en heeft Cuypers de afbeeldingen aangevuld. Met de klok mee zijn de volgende scènes te zien:

1Sint-Maarten drijft met zijn wapenschild satan terug
2Sint-Maarten deelt zijn mantel met een bedelaar
3Sint-Maarten als priester in het klooster bij Poitiers
4Sint-Maarten wordt door het volk tot bisschop van Tours uitgeroepen
5Sint-Maarten overleeft het omhakken van een door heidenen vereerde pijnboom
6Sint-Maarten laat een afgodsbeeld vernietigen
7Sint-Maarten wekt een overleden kind tot leven
8Sint-Maarten drijft de duivel uit een bezetene
9Sint-Maarten geneest een melaatse voor de poorten van Parijs
10Engelen vermanen Sint-Maarten standvastig te blijven in zijn geloof
11Sint-Maarten geeft absolutie aan een boer die door de duivel is gedood
12Sint-Maarten ontmaskert een als Christus geklede satan
13Sint-Maarten bij de Romeinse keizer Maximus in Trier
14Sint-Maarten sticht het klooster van Marmoutier
15Sint-Maarten ontdekt de relieken van het Thebaanse Legioen
16Sint-Maarten op zijn sterfbed
17De relieken van Sint-Maarten beschermen Tours tegen de Noormannen
18Sint-Maarten geneest bisschop Hilderik van Luik
19Bisschop Hilderik sticht een Sint-Maartenskerk te Luik

Groot kapittelhuis

Interieur van het Groot Kapittelhuis.

Zuidelijk van de kruisgang staat het voormalige grote kapittelhuis, gebouwd omstreeks 1400. Het werd oorspronkelijk gebruikt voor vergaderingen van de vijf Utrechtse kapittels gezamenlijk (verbonden aan de Dom, de Sint-Salvatorkerk, de Pieterskerk, de Janskerk en de Mariakerk) en voor de bijeenkomsten van de Staten van Utrecht. Hier werden ook de nieuwe bisschoppen gekozen. Het Domkapittel vergaderde zelf in het thans verdwenen kleine kapittelhuis, dat tegen de westelijke arm van de kruisgang gebouwd was.[30] Oorspronkelijk bestond het grote kapittelhuis uit twee boven elkaar gelegen ruimten. Bij een verbouwing in 1495 onder Dombouwmeester Cornelis de Wael is de tussenvloer weggebroken en is het gewelf 10 voet hoger aangebracht.[31]

Op 21 oktober 1528 vond in het groot kapittelhuis de officiële overdracht plaats van het wereldlijk gezag van de bisschop aan keizer Karel V in de persoon van stadhouder Antoine de Lalaing. Hiermee kwam er een einde aan de zelfstandigheid van het Sticht.

Op dinsdag 23 januari 1579 werd in het groot kapittelhuis de Unie van Utrecht ondertekend, die de grondslag legde voor de Republiek der Zeven Verenigde Nederlanden en daarmee voor Nederland als zelfstandige staat. Om die reden staat de zaal ook wel bekend als Uniezaal.[32]

In 1634 kwam het gebouw in gebruik bij de Illustere School (twee jaar later verheven tot universiteit) en werd het in twee collegezalen opgedeeld.[33] Bij een verbouwing door architect Tieleman Franciscus Suys in 1824 werd de tussenmuur weer verwijderd; sindsdien doet de ruimte dienst als aula van de Universiteit Utrecht.[34]

In 1876-1879 werd de eerste restauratie uitgevoerd onder leiding van P.J.H. Cuypers, waarbij de middeleeuwse situatie grotendeels werd hersteld.[35] Bij een nieuwe restauratie van de zaal in 1935 kwam een deel van de huidige inrichting tot stand. De wandtapijten uit 1935-1941 zijn ontworpen door Willem van Konijnenburg. Zij stellen de zeven faculteiten van de universiteit en - op de oostelijke wand - de Unie van Utrecht voor. De gebrandschilderde ramen zijn ontworpen door Joep Nicolas.

De laatste restauratie volgde in 1960-1961. Daarbij werd onder meer een orgel geplaatst op een daarvoor gebouwde tribune tegen de westwand. Het instrument was in 1738 voor de Doopsgezinde Kerk in Deventer gebouwd door Albertus Antoni Hinsz uit Groningen. Het telt tweeëntwintig registers.[36] Op de voorzijde van de tribune zijn de wapens van de leenmannen van het Sticht aangebracht.

Domtoren

Vista-kmixdocked.pngLuiden van een klok
(download·info )
De Domtoren uit het noordwesten, gezien vanaf de Stadhuisbrug.
De Domtoren uit het zuiden, gezien vanuit de Korte Nieuwstraat. Rechts van het midden is het trappenhuis over de hele hoogte van de toren zichtbaar.
Domtoren in avondlicht, gezien vanuit het westen.
De Michaëlskapel in de Domtoren.

Hoogte en grootte

In opzet was de Domtoren mogelijk de grootste kerktoren die tot dan toe in Europa gebouwd was; torens die bij de voltooiing in 1382 hoger waren hadden hun hoogte aan hun ranke naaldspits te danken. Van die torens bestaan alleen de volgende nog: de Marienkirche in Lübeck (twee torens van 125 m, 60 m tot aan de spits, grondvlak circa 280 m² per toren), de kathedraal van Salisbury (vieringtoren van 123 m, 67 m tot aan de spits, grondvlak ca. 170 m²)[37] en het Munster in Freiburg (westtoren van 116 m, 70 m tot aan de spits, grondvlak circa 240 m²).[38] Ter vergelijking: de Domtoren is 95 m tot aan de spits en heeft een grondvlak van ca. 380 m².[39]

De oorspronkelijke hoogte van de Domtoren was 109 meter.[40] In 1910 is tijdens de restauratie van de Domtoren de oorspronkelijke spits vernieuwd, waarbij men het nieuwe dakje een helling gegeven heeft van 64° in plaats van de oorspronkelijke 59 tot 60°.[41] Hierdoor is de huidige hoogte van ruim 112 meter ontstaan.

Architectuur

Een trans van de Domtoren.

Ook architectonisch is de Domtoren om verschillende redenen een bijzonder bouwwerk. De opbouw van drie stapsgewijs versmallende delen is hoogst origineel en van geen eerder gebouwde toren bekend: het burchtachtige onderste vierkant van 38,60 meter hoog wordt gevolgd door een eleganter tweede vierkant van 29,48 meter hoog, dat op zijn beurt bekroond wordt door een luchtige, achthoekige lantaarn van 26 meter hoog.[42] Er is wel geopperd dat de toren de Goddelijke Drie-eenheid zou symboliseren.[43]

Bijzonder voor een gotische toren is ook dat steunberen geheel lijken te ontbreken; ze zijn als het ware verborgen tussen de nissen van het eerste vierkant. Merkwaardig is het lage dakje in plaats van een hoge spits. Het is niet uitgesloten dat zo'n spits oorspronkelijk voorzien was.[44] Dat er bij de bouw slechts voor één toren is gekozen in plaats van de gebruikelijke twee voor een kathedraal, en dat de toren vrij van de kerk is ontworpen, heeft waarschijnlijk te maken met praktische overwegingen die al genoemd zijn onder het kopje bouwgeschiedenis.

Bouwmateriaal

De kern van de Domtoren is vrijwel geheel van baksteen. Voor een rijker effect werd deze kern grotendeels bekleed met natuursteen, die geïmporteerd moest worden uit België en Duitsland. Oorspronkelijk bestond de bekleding vooral uit tufsteen uit de Eifel, met grote hoekstenen van Namense steen. Hier en daar was ook rode zandsteen in de toren verwerkt, afkomstig van de romaanse voorganger van de huidige Dom.

Bij de eerste grote herstelbeurt van 1517-1520 werd vooral Bentheimer zandsteen, Namense steen, Baumberger steen en kalksteen uit Avesnes toegepast. Namense en Baumberger steen werden ook veel bij latere restauraties gebruikt. De oorspronkelijke bakstenen plint van de Domtoren werd in 1866 grotendeels vervangen door Portland kalksteen .[45]

Overigens is uit archivalia en sporen ter plaatse af te leiden dat de Domtoren oorspronkelijk geschilderd was: de twee vierkanten waren grotendeels steenrood en de lantaarn was stralend wit.[46]

Invloed

De Domtoren heeft eeuwenlang als inspiratiebron gediend voor andere torens in het Nedersticht.[47] Het duidelijkst is dat te zien bij de Onze-Lieve-Vrouwetoren in Amersfoort (ca. 1445-ca. 1470) en de toren van de Cunerakerk in Rhenen (1492-1531), die een vergelijkbare opbouw hebben van twee vierkanten met een achthoekige lantaarn. Ook de kerk van Wijk bij Duurstede had een toren van dit type moeten krijgen, maar de bouw, begonnen in 1486, werd na de voltooiing van het eerste vierkant gestaakt.[48]

Bij een groep kleinere kerktorens uit de eerste helft van de zestiende eeuw in Amerongen, Eemnes-Buiten, Houten, Loenen, Nieuw-Loosdrecht, Soest, Kamerik en Westbroek is invloed merkbaar, al ontbreekt de achthoekige lantaarn. Men spreekt in dit verband wel van Stichtse gotiek.[47] Ook buiten het Nedersticht drong de invloed door: de Martinitoren in Groningen (1469-1482) en de bovenbouw van de toren van de Sint-Janskerk in Maastricht zijn enigszins verwant aan de Domtoren.

Functie

De toren had verschillende functies. In de eerste plaats diende hij natuurlijk als klokkentoren, en daarnaast bezat de toren van meet af aan een uurwerk. Verder bezat de bisschop er een privékapel en was er de woning en uitkijkpost van de torenwachter gevestigd. Bovenal zal prestige bij de bouw een rol hebben gespeeld: de Domtoren was de uitdrukking in steen van de macht van de Utrechtse kerk, een monument dat vanuit het hele Nedersticht te zien was.

Vaak is gesuggereerd dat de toren bedoeld was om de bisschop een veilige uitwijkplaats te bieden: de Utrechtse kerkvorst was niet altijd veilig in zijn eigen residentie. Het weerbare karakter van het onderste vierkant lijkt op die functie te wijzen.[49] Toch wordt deze hypothese over het algemeen bestreden.[50]

Onder de toren is een kelder aanwezig die mogelijk als gevangenis dienstdeed. In het onderste vierkant is de grote poortachtige doorgang aangebracht, die oorspronkelijk naar de hoofdingang van de kerk leidde. Boven de poort bevindt zich de Michaëlskapel, de privékapel van de bisschop. Deze kon de ruimte rechtstreeks vanuit zijn bisschoppelijke paleis bereiken, en via een luchtbrug, de zogenaamde bisschopsloge, had hij vanuit deze kapel toegang tot de kerk. Een verdieping hoger bevindt zich de Egmondskapel, die in ieder geval vanaf de vijftiende eeuw als woning van de torenwachter en later ook als gelagkamer in gebruik was. Tegenwoordig is hier een klein museum ingericht. Het tweede vierkant dient in zijn geheel als klokkenzolder; hier is ook het torenuurwerk ondergebracht. De lantaarn had oorspronkelijk geen praktische functie maar biedt sinds de zeventiende eeuw onderdak aan de beiaard. Boven op de toren staat ten slotte een windvaan met een uitbeelding van Sint-Maarten die zijn mantel met een bedelaar deelt.[51]

Tegenwoordig heeft de Domtoren vooral een symbolische en toeristische functie als icoon van Utrecht. In 2016 beklommen ruim 80.000 bezoekers de toren.[52]

Inscripties

Inscripties in de westmuur van de Domtoren.

In de Domtoren, links naast de onderdoorgang aan de zijde van de Servetstraat, zijn twee stenen met inscripties aangebracht die aan de bouw van de toren herinneren. De bovenste luidt:

doen men screef MCCCXX en een
leijt men van mij den eersten steen
daer na MCCC en twe en tachtich
was ic wolmact so men siet waerachtich

De onderste luidt:

M C ter X bis semel I
festo paulique Johannis
Turris Adaptatur qua
Traiectum decoratur

Vertaling: "In 1321, op de feestdag van Paulus en Johannes [= 26 juni], is begonnen aan deze toren die Utrecht siert." De eerste steen van de Domtoren werd gelegd door Jacob van Oudshoorn, deken van het Domkapittel en later bisschop, en door Gijsbert van Everdingen, de oudste domkanunnik.

Luidklokken

De grootste luidklok: de Salvator.
Vista-kmixdocked.pngLuiden van de klokken Salvator, Maria, Martinus, Michaël, Baptista en Magdalena
(download·info )

De Domtoren herbergt een unieke collectie luidklokken. Klokkengieter Geert van Wou vervaardigde in 1505 een diatonische reeks van dertien klokken, een van de machtigste geluien in Europa. Daartoe werden alle toen aanwezige klokken, inclusief de grote Kostverloren, omgesmolten. Om onopgehelderde reden was het Domkapittel niet tevreden met de nieuwe klokken, en de gieter heeft zijn volledige honorarium nooit uitbetaald gekregen.

In de zeventiende eeuw werden de kleinste zeven klokken van Van Wou omgesmolten ten behoeve van een nieuwe beiaard. In 1982 is het Domgelui weer tot de oorspronkelijke sterkte aangevuld door de Koninklijke Klokkengieterij Eijsbouts in Asten. Een veertiende klok, eveneens van Van Wou, hoort niet bij het oorspronkelijke gelui. Het is wellicht afkomstig uit de verdwenen dakruiter op de viering van de Dom. Tegenwoordig wordt het gelui van de Domtoren (ruim 31 000 kg) in Europa qua gewicht maar door weinig andere overtroffen, zoals door de acht klokken van de Dom van Keulen, die echter grotendeels van veel jonger datum zijn. De klokken hebben altijd aan rechte luidassen gehangen en worden met de hand geluid. Sinds 1979 wordt dit gedaan door het Utrechts Klokkenluiders Gilde.

Een overzicht van de klokken:[53]

Schematische dispositie en luidrichting van de luidklokken op de klokkenzolder van de Domtoren. De cijfers verwijzen naar de klokken in de tabel.
Nr.NaamSlagtoonDiameter
(cm)
Gewicht
(kg)
GieterGietjaar
1Salvatorfis02278227Geert van Wou1505
2Mariagis02035915Geert van Wou1505
3Martinusais01824273Geert van Wou1505
4Michaëlb01703343Geert van Wou1505
5Johannes Baptistacis11532398Geert van Wou1505
6Maria Magdalenadis11361655Geert van Wou1505
7Agnes Maiore11271305Eijsbouts1982
8Agnes Minoreis11221146Eijsbouts1982
9Pontianusfis1114942Eijsbouts1982
10Kruisklok (Campana Crucis)gis1102662Eijsbouts1982
11Benignusais191467Eijsbouts1982
12Thomasb185396Eijsbouts1982
13Adrianuscis276281Eijsbouts1982
14Jezus Maria Johannesb182392Geert van Wou1506

Beiaard

De beiaard in de lantaarn van de Domtoren.
Vista-kmixdocked.pngCarillon en klokluiden om 8 uur.
(download·info )

In de Domtoren hangt een vermaarde beiaard van vijftig klokken. In 1479 werd de eerste voorslag van zes klokken in de toren opgehangen. Dit spel was tot eenentwintig klokken uitgegroeid, toen het stadsbestuur van Utrecht in 1663 een nieuwe beiaard van vijfendertig klokken bestelde bij de klokkengieters Pieter en François Hemony. Voor de nieuwe beiaard werden de oude carillonklokken en zeven luidklokken van Van Wou omgesmolten. Nog altijd zijn vierendertig klokken oorspronkelijk van de gebroeders Hemony, de overige zestien zijn in 1972 bij een algehele restauratie door de Koninklijke Klokkengieterij Eijsbouts in Asten gegoten. Toen is ook een nieuwe klokkenstoel gebouwd. De beiaard heeft een omvang van vier octaven; de grootste klok heeft een gewicht van ruim 7000 kg. De klokkenreeks is als volgt samengesteld: g0 (werkelijke toonhoogte fis0)–bes0–c1–d1–es1–(...)–c5.

Als beiaardier werd in 1625 de blinde Jacob van Eyck aangesteld. Hij vervolmaakte samen met de gebroeders Hemony de beiaardgietkunst maar hij maakte de aanschaf van een volwaardig Hemony-carillon voor de Domtoren niet meer mee.

De beiaard wordt elke zaterdag van 11.00 tot 12.00 uur bespeeld en van april tot en met november ook op vrijdag van 12.30 tot 13.30 uur. Daarnaast zijn er in juli en augustus zomeravondconcerten op maandagavond van 20.00 tot 21.00 uur. Deze concerten worden georganiseerd door de Utrechtse Klokkenspel Vereniging.[54]

Speeltrommel

De speeltrommel onder de beiaard van de Domtoren.

De oorspronkelijke speeltrommel van Jurriaen Spraeckel uit 1666 is nog steeds in gebruik. Het loopwerk wordt in beweging gebracht door het gewicht van een oud zeventiende-eeuws kanon, dat elk uur elektrisch wordt opgetakeld. Het startsein voor de speeltrommel wordt mechanisch gegeven door het uurwerk van de Domtoren dat zo'n dertig meter lager in de toren staat opgesteld. De speeltrommel heeft een diameter van ruim anderhalve meter en kan vier verschillende melodieën spelen. De speeltrommel speelt 24 uur per dag, vier keer per uur, ieder kwartier een andere melodie.

Bij oplevering omvatte de speeltrommel zesenzestig rijen voor hetzelfde aantal hamers die op de buitenkant van de klok slaan, en 125 maten. De achtendertig grootste klokken van de beiaard zijn via de speeltrommel te bespelen. Om de versteekmogelijkheden uit te breiden is de speeltrommel in de twintigste eeuw voorzien van extra gaten. Ook is het systeem van 'vaste noten' toen vervangen door een systeem van 'schuifnoten'. De noten kunnen nu op elke gewenste plek van de trommel worden 'gestoken'. De trommel heeft 24 750 gaten. Het wijzigen van de muziek duurt enkele uren.

Beiaardiers van de Dom vanaf 1565

Arie Abbenes, voormalig beiaardier van de Domtoren.

N.B. Von 1681 bis 1869 wurden die Funktionen des Organisten und Glockenspiels der Kathedrale zusammengelegt

Daniel Gijsbertz. von Berlicum1565/66-1604/05
Gijsbert Danielsz van Berlicum1604-1623
Herman van Riemsdijk1623-1625
Jacob van Eyck1625-1657
Johan Dix1657-1666
David van Sligtenhorst1666-1677
Johan Carel Valbeek1681-1706
James Han1706-1721
Johan Han1721-1733
Rutger ten Hengel1733-1737
Johan Philip Albrecht Fischer1737-1778
Frederik Nieuwenhuysen1778-1840
Willem Johan Frederik Nieuwenhuysen1840-1869
J.A.H. Wagenaar I1869-1894
J.A.H. Wagenaar II1894-1937
J.A.H. Wagener III1937-1953
Chris Boss1954-1985
Arie Abbenes1985-2011
Małgosia Fiebigseit 2011

Uhr

Das erste Uhrwerk im Domturm wird 1369, noch während des Baus, erwähnt. 1658 war der Domturm der zweite Turm in den Niederlanden (nach dem Alte Kirche von Scheveningen) ausgestattet mit einem modernen Pendeluhr, gebaut von der Den Haag Uhrmacher Salomon Coster. Der Kauf des Zeitmessers lag vielleicht an Jacob van Eyck, die mit dem Erfinder der Pendeluhr verwandt war, Christian Huygens.

Besonders ist auch das aktuelle Uhrwerk des Domturms. Es wurde 1859 gegründet Paris Hergestellt von Amédee-Philippe Borrel (1818-1887) und gehört zu den modernsten und genauesten Zeitmessern dieser Zeit. 1974 installierte Izaak de Caluwé einen Elektroantrieb, der die ursprünglichen mechanischen Funktionen überflüssig machte. Nach jahrzehntelanger Vernachlässigung wurde der Zeitmesser 2004 restauriert und der mechanische Antrieb mit einigem Aufwand restauriert.

Die aktuelle Bescheidenheit Zifferblätter stammen aus dem Jahr 1920 und ersetzen eindrucksvolle Vorgänger von 1618, die oben am zweiten Gelenk montiert waren.

Die Uhr wurde im April 2019 entfernt. Es wird im Dom bis 2023 während der Renovierung des Turms und des Uhrwerks fehlen.[55]

Älteste Bilder der Dom

Viele spätmittelalterliche Gemälde religiöser Szenen zeigen im Hintergrund eine phantasierte Stadt als Symbol des Himmlischen Jerusalem. In einigen Fällen wurde eine Abbildung des Domturms eingefügt, die an seiner charakteristischen Form erkennbar ist. Es handelt sich um folgende Kunstwerke:

  • Der Domturm ist auf einem der berühmtesten Kunstwerke der Welt abgebildet, dem Lamm Gottes von den Brüdern Van Eyck in dem St.-Bavo-Kathedrale im Gent. Lange Zeit war die Frage, ob der Turm 1432 von Van Eyck selbst hinzugefügt wurde oder ob dies bei einer Restaurierung in 1550 wo der Utrechter Maler Jan van Scorel war beteiligt. Bei der letzten Restaurierung im Jahr 2019 wurde festgestellt, dass der Turm original ist, aber im 16. Jahrhundert komplett neu gestrichen wurde. Nachdem die späteren Farbschichten entfernt wurden, erscheint der Turm sogar sehr genau abgebildet. Es ist das älteste erhaltene Bild des Domturms, der damals genau fünfzig Jahre alt war.
  • Auch auf Die Jungfrau von Kanzler Rolin von Jan van Eyck (um 1435, Louvre, Paris) zeigt den Domturm. Allerdings hat der Turm hier im zweiten Platz zwei statt drei Nischen pro Seite.
  • Auf einem Thumbnail mit König David im Gebet in einem Stundenbuch um 1450-1460, zugeschrieben Willem Vrelant (österreichische Nationalbibliothek, Wien), links im Hintergrund erhebt sich der Domturm.
  • Ein Triptychon mit dem Kreuzigung von einem anonymen Utrechter Meister (um 1460, Centraal Museum, Utrecht) mit dem Dom von Nordwesten im Hintergrund der Mitteltafel rechts; das Schiff ist noch romanisch. Auch die Utrechter Nachbarkirche wird gezeigt. Siehe das Bild unter der Überschrift Adelbold-Kathedrale.
  • Die Folter des heiligen Erasmusas von einem anonymen holländischen Meister aus dem Jahr 1474 (Gesellschaft für Antiquitäten, London). Rechts im Hintergrund eine schematische Darstellung des Domturms.
  • Hl. Hieronymus mit Klient von einem anonymen Utrechter Meister (um 1475, Muzeum Narodowe, Breslau). Rechts im Hintergrund eine recht schematische Darstellung des Domturms.
  • Ein verschwundenes Wandgemälde in der Utrechtse Jacobi-Kirche von ca. 1480, die durch Kopien bekannt ist und deren Konturen an der alten Stelle restauriert wurden. Diese zeigt die Stadt Utrecht von Nordwesten.
  • Porträt eines unbekannten Mannes von der Bartholomäus Meister (um 1480, Wallraf-Richartz-Museum, Köln). Links gibt ein Fenster den Blick auf den Domturm frei.
  • Altarbild mit dem Kreuzigung des Meister von Figdors Kreuzabnahme (ca. 1475-1525, Rijksmuseum, Amsterdam). Links im Hintergrund ein primitives Bild des Domturms.
  • Triptychon mit dem Abstieg vom Kreuz von Jacob van Utrecht (1513, Gemäldegalerie, Berlin). Im Hintergrund links der Mitteltafel sind der Dom und die Buurkerk von Südosten her dargestellt.
  • Triptychon mit Anbetung der Könige, Jacob van Utrecht zugeschrieben (um 1520, Wallraf-Richartz-Museum, Köln). Im Hintergrund rechts der Mitteltafel ist der Dom von Südosten aus zu sehen. Auf der Tafel ist auch der Turm der Buurkerk abgebildet.
  • Triptychon mit dem Kreuzigung des Meister von Frankfurt (um 1520, Stadelmuseum, Frankfurt am Main). Im linken Hintergrund der Mitteltafel ist der Dom von Südosten sehr detailliert dargestellt.
  • Rechter Flügel des Altars der Familie Snoy von einem anonymen Utrechter Meister (um 1530, Centraal Museum, Utrecht). Der Dom und die Buurkerk aus dem Nordwesten.
  • Panel mit dem Kreuzigung von einem anonymen holländischen Meister (erste Hälfte des 16. LVR-LandesMuseum Bonn). Primitives Bild der Kathedrale von Nordosten.

Modelle

Im japanischen Freizeitpark Huis Ten Bosch steht ein 105 Meter hoher Nachbau des Domturms von 1992. Der Hauptunterschied zum Original besteht darin, dass die Besucher in der japanischen Version mit dem Aufzug nach oben gebracht werden. Ein kleineres Modell des Domturms (4,5 Meter hoch) wurde 1983 anlässlich des 600-jährigen Bestehens des Turms in der Miniaturstadt enthüllt Madurodam.

Einige Abmessungen

  • Die Gesamtlänge der Kirche vor dem Einsturz des Langhauses (Außenseite) betrug 119 Meter, einschließlich Turm.
  • Die Länge des Querschiffs beträgt 49 Meter (außen).
  • Das Kirchenschiff ist 12,14 Meter breit.
  • Die Gewölbehöhe im Chor beträgt 31,50 Meter.
  • Der Dachfirst der Kirche liegt 41,60 Meter über dem Boden.
  • Der Turmfuß misst 19,50 mal 19,50 Meter.
  • Der Turm ist 112,32 Meter hoch.
  • Der Domturm hat 465 Stufen, inklusive der zwei Stufen an der Eingangstür des Empfangsgebäudes neben dem Turm.

Wissenswertes

Der Dom während Leerzeichen '86.
  • Kronprinz Philip, Sohn von Kaiser Karl V und später König Philipp II, bestieg 1549 bei einem Besuch in Utrecht den Domturm.
  • 1654 das Kriegsschiff Kathedrale von Utrecht gebaut, die bis 1688 von den Republik der sieben Provinzen.
  • Zar Peter der Große bestieg am 10. März 1717 den Domturm.
  • In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der "Pastoralzeit" in den Niederlanden, wurden berühmte Pastoren wie Nicholas Beets (ab 1854) und Abraham Kuyper (1867-1870) in der Domkirche gepredigt.
  • Im April 1863 Charles Spurgeon besuchte die Niederlande und predigte unter anderem in der Domkirche.[56]
  • Beim Bau der Elektrik Straßenbahnnetz der Stadt Utrecht Der Durchgang im freistehenden Domturm wurde genutzt: Statt umständlich um den Turm schwingen zu müssen, fahren die Straßenbahnen von Zeile 2 von 1893 bis 1938 unter dem Turm. Dann fuhr die GVU- Stadtbusse der Linie 2 durch den Domturm. Dies endete 2003, als die Linie 2 zu einer Ringlinie gemacht wurde.
  • Der belgische Orgelvirtuose Flor Peeters, Organist der Basilika Sainte-Clotilde in Paris, gab die Uraufführung der Sinfonia per Organo von Hendrik Andriessen, Organist der Katharinenkathedrale in Utrecht.
  • 1938 war die Domkirche „spirituelles Zentrum“ für die Gründungsversammlungen im angrenzenden Akademiegebäude mit dem großzügigen Domkapitelsaal, von Ökumenischer Rat der Kirchen. Wegen der Kriegsgefahr wurde dann beschlossen, nur noch einen provisorischen Ausschuss dieses Rates, den „Ökumenischen Rat der Kirchen-in-Fremden“, einzusetzen. Der unternehmungslustige niederländische Pfarrer Dr. Willem Visser 't Hooft, der umfangreiche Kontakte in protestantische, römisch-katholische und ostorthodoxe Kreise unterhielt, wurde Generalsekretär. Erst 1948, drei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, hielt der Ökumenische Rat der Kirchen seine erste offizielle Generalversammlung ab. Dies geschah in Amsterdam und der Rat wurde dort offiziell in der Nieuwe Kerk gegründet.
  • Mehrere Mitglieder der Haus Oranien-Nassau wurden in der Domkirche getauft: Prinzessin christina am 9. Oktober 1947, Prinz Johan Friso am 28.12.1968, Prinz Konstantin und Prinz Bernhard jr. beide am 21. Februar 1970.
  • Prinzessin Christina heiratete am 28. Juni 1975 in der Domkerk Jorge Guillermo. Prinz Bernhard jr. und Annette Sekreve heirateten dort am 8. Juli 2000.
  • Während des Weltraum-Events Leerzeichen '86 1986 ließ Chris Titulaer vorübergehend ein gemalter Saturn-Rakete voller Größe gegen den Domturm. Der Koloss war fast so hoch wie der Turm selbst.
  • Am 24. September 2005 die niederländische Erstaufführung der Ritornel-Da-Capo-Arie 'Alles mit Gott und nicht ohn' Ihn' von 1713 (BWV 1127) von Johann Sebastian Bach. Die Darsteller waren Musiker der Domcantorij unter der Leitung von Domcantor Remco de Graas.
  • Für Meilen im Umkreis, Grenzen, Straßen und Visierachsen orientiert am Domturm, Beispiele dafür sind Teil der Provinzgrenze, die Gartengestaltung von Schloss Zuylen und den Oxford-Pfad hoch Der Uithof.
  • Am 22. September 2016 gab es einen Wettbewerb, um den inoffiziellen Rekord für Hanteln von 1984 zu brechen. Es wurde über die 465 Stufen auf 2,21 Minuten verbessert. Mit dem Start auf der Straße und dem Ziel auf der höchsten Trans.[57]
  • Am 01.12.2021 fand ein Bannerabwurf vom Domturm statt. Dies wurde von Extinction Rebellion Utrecht gemacht, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen[58].

Der Dom in der Literatur

  • Adolf Visscher, "Der Domturm in Utrecht", Utrechter Volksalmanach vor 1842, 109-184 (Romantische Novelle über Thomas aus dem Hennegau, Baumeister des Domturms)
  • JA. Alberdingk Thijm, Der Organist der Dom, 1848 (Bekannte romantische Novelle über die blinde Domorganistin Janes während des Stichtse-Krieges von 1482-83)
  • P.H. aus Mörkerken, Jan van den Dom, Amsterdam 1929, auch spätere Ausgaben. Ursprünglich veröffentlicht in De Gids, 1911 (Neue 'Legende' über den Baumeister des Domturms)
  • William Hoffmann, Johannes vom Dom von Utrecht, Amsterdam 1953 (Legende über den Baumeister des Domturms)
  • Rinke Doornekamp, Ein dummes Buch, Utrecht 1975, 2. Auflage 1998 (Eine Sammlung ganzer und halber Wahrheiten und eine einzige Lüge um den Dom)
  • Thea Beckmann, Stadt im Sturm, Rotterdam 1979, auch spätere Ausgaben (Jugendroman über die französische Besatzung 1672-73 und den Sturm von 1674, ausgezeichnet mit dem Silberner Granger)
  • Verschiedene Autoren, Turmeingang. Geschichten, Gedichte und Zeichnungen rund um den Dom, Utrecht 1982 (Sammelsammlung erschienen anlässlich des 600-jährigen Jubiläums des Domturms)
  • Ed van Eeden (Hrsg.), Wenn ich diesen Dom nicht hätte. Neue Geschichten & Gedichte über den Dom, 2004 (Etwa fünfzig Utrechter Schriftsteller und Dichter ließen sich vom 750. Jahrestag der Domkirche inspirieren)
  • Ed van Eeden, Dossier Mord auf der Dom, Thriller, Utrecht 2004
  • Hieke van der Werff, Eine Nacht in der Domkerk, Utrecht 2010 (Jugendliteratur über drei Kinder, die in der Domkerk übernachten. Schnell merken sie, dass sie nicht allein sind)
  • Rom Maulwurfmacher, Mord in der Dom, Literaturthriller, Utrecht 2011

Siehe auch

Externe Links

Panoramen

Gezicht op Utrecht door Joost Cornelisz. Droochsloot, ca. 1630 (Centraal Museum, Utrecht)
Blick auf Utrecht von Joost Cornelisz. Drooch-Graben, um 1630 (Zentralmuseum, Utrecht)
Gezicht op Utrecht met de Dom en de Buurkerk anno 2008
Blick auf Utrecht mit Dom und Buurkerk im Jahr 2008
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EtalagesterDieser Artikel wurde am 22. Juli 2006 veröffentlicht diese Version in der Vitrine enthalten.