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Zwei in C-41 entwickelte Fotos; Für das linke Foto wurde Fuji Sensia verwendet, für das rechte Foto Kodak Elitechrome. (Kamera: Lomo LC-A) | ||
Cross-Processing, ebenfalls x Verarbeitung genannt, es ist entwickeln eines Filmtyps in der chemischen Entwicklerflüssigkeit, der einem anderen Filmtyp zugeordnet ist.
Geschichte
Der Prozess des Cross-Processing ist für sich entdeckt: Mehrere Fotografen haben aus Versehen die falsche Entwicklerflüssigkeit verwendet und diese somit unabhängig voneinander entdeckt. Besonders beliebt wurde das Verfahren, als lomography.com förderte die Methode und Tausende von Fotografen probierten sie begeistert aus. Das Ergebnis des Fotos ist unvorhersehbar, man weiß nie genau, wie das Foto aussehen wird. Daher möchte nicht jeder kommerzielle Entwickler diese Methode verwenden; Theoretisch ist die Entwicklung 'fehlgeschlagen' und es besteht die Gefahr, dass der Kunde sein Geld zurück will.
Prozess
Die gängigste Methode ist ein Film zum Entwickeln von Dias in Entwicklerflüssigkeit für normale Filme (C-41). Das Ergebnis ist ein Foto mit höheren Kontrasten und anderen, gesättigteren Farben. Die Rollenart bestimmt die Farben, Fuji Sensia führt beispielsweise zu grüneren Farben, Kodak Elitechrome in blaueren Farben.
Beispiele für andere Methoden:
- Entwicklung von Standardfilm in Diaentwickler (E-6);
- Entwicklung von Standardfilmen in Schwarzweiß-Flüssigkeit.
Digitales Cross-Processing
Bei digitalen Fotodateien lassen sich die Effekte der Cross-Processing simulieren in Bildbearbeitungsprogramme.[1] Einige Programme, wie z Picasa, sogar einen separaten Filter dafür.[2]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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