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Der Zauberberg | ||||
Titelseite Erstausgabe | ||||
| Originaler Titel | Der Zauberberg | |||
| Autor(en) | Thomas Mann | |||
| Übersetzer | 1) C.J.E.Dinaux 2) Pe Hawinkels 3) Hans Driessen | |||
| Land | Deutschland | |||
| Sprache | Niederländisch | |||
| Ursprache | Deutsche | |||
| Herausgeber | Die Arbeiterpresse | |||
| Problematisch | 2012 (neueste Übersetzung) | |||
| Ursprünglich veröffentlicht | 1924 | |||
| Mittel | gebundene Ausgabe | |||
| Seiten | 960 | |||
| Größe | 48x237x164 mm | |||
| Gewicht | 1,26 kg | |||
| ISBN-Code | 978 90 295 8619 1 | |||
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Der Zauberberg (Deutsch: 'Der Zauberberg') ist ein Roman von Deutsche Autor Thomas Mann die im Jahr 1924 wurde veröffentlicht. Das Buch gilt als Höhepunkt der modernen Literatur. Der Roman handelt von Hans Castorp, einem jungen Norddeutschen, der seine Cousine in einer Sanatorium in dem schweizerischdavos. Allerdings dauert dieser Besuch nicht wie geplant drei Wochen, sondern sieben Jahre. Während des Aufenthalts erlebt Hans Castorp das Leben und die Bräuche der Menschen im Sanatorium.
Inhalt
Vor
Obwohl die Geschichte eine Geschichte und Charaktere hat, ist die Handlung nicht hauptsächlich im Roman. Die Sorgen der Patienten im Sanatorium sind vor allem Anlass zur Lebensbesinnung und Suche nach Einsichten, die den Kern des Buches bilden. Die Charaktere sind allesamt Vertreter verschiedener Weltanschauungen wie such Humanismus und Konservatismus.
Die Ankunft
Hans Castorp ist das einzige Kind aus a Hamburger Kaufmannsfamilie, die nach dem Tod seiner beiden Eltern bei seinem Großvater aufwächst, aber als auch er stirbt, zieht er zu seinem Onkel Tienappel. Schließlich entschließt sich Castorp, Schiffbau zu studieren und kann danach bei der örtlichen Hafenfirma arbeiten. Zuvor reist er jedoch ins „Internationale Sanatorium Berghof“, wo sich sein Cousin Joachim Ziemszen aufhält. Castorp plant, drei Wochen "oben" zu bleiben, aber dieser Aufenthalt wird letztendlich sieben Jahre dauern.
Das Sanatorium, das von der Psychoanalytiker Dr. Krokowski und Chamberlain Behrens haben eine gewisse Anziehungskraft auf Castorp; Das Leben auf dem Berg fasziniert ihn. Die Patienten dort scheinen seltsame Sitten zu haben. So lebt Hermine Kleefeld bei ihr Pneumothorax, und Frau Stohr.
Herr Settembric
Lodovico Settembrini ist a ItalienischHumanist und Freimaurer. Er hängt die Prinzipien des Individualismus auf Demokratie Auf. Hans Castorp und Settembrini werden schnell Freunde und können gut diskutieren philosophisch und politisch Probleme. Für Castorp erinnert Settembrini aufgrund seiner Gesten und getragenen Kleidung an einen Drehorgelmann.
Madame Chauchat
Clawdia Chauchat ist 28 Jahre alt Russisch mit 'Kirgiezen'-Augen'. Sie erinnert Hans Castorp an Přibislav Hippe, einen Schulkameraden, von dem er sich einst einen Bleistift geliehen hat. Madame Chauchat stammt aus einer wohlhabenden Familie aus Dagestan in dem Kaukasus.
Obwohl sie verheiratet ist, trägt sie keinen Ehering. Beim Essen im Sanatorium fällt sie immer sehr auf, weil sie zu spät kommt und die Tür zuknallt. Castorp ist sehr interessiert an diesem Mitbewohner und wird von seiner Tischbegleitung, Fräulein Engelhart, umfassend informiert. Castorp verliebt sich in sie und wird eifersüchtig auf Chamberlain Behrens, der Madame Chauchat porträtiert hat. Settembrini rät Castorp, sich nicht zu sehr auf sie einzulassen.
Während der Karnevalsparty im Sanatorium fragt Hans Castorp Clawdia Chauchat, ob sie sich einen Bleistift für ein Spiel ausleihen darf, an dem sie arbeiten. Auch hier wird eine Verbindung zum Schulkameraden Hippe hergestellt. Sie erzählt Hans, dass sie am nächsten Tag wieder reisen will, zurück nach Dagestan. Dann reden sie miteinander in Französisch und Hans Castorp erklärt ihr seine Liebe. Später im Roman erzählt Hans Herrn Peeperkorn, dass er in dieser Nacht Clawdias Geliebter war. Ob dem tatsächlich so war, lässt der Roman offen.
Hans Castorp beginnt sich daran zu gewöhnen
Auch wegen der Routine im Sanatoriumsalltag vergeht die Zeit für Hans Castorp immer schneller und er nimmt sie anders wahr. Obwohl Castorp sich für gesund hält, erlaubt ihm Kammerherr Behrens nicht, den Berghof zu verlassen, und um seine Krankheit zu bekämpfen, nimmt er auch an den Gewohnheiten der Sanatoriumsbewohner teil, wie zum Beispiel an der Liegekur. Adriatica von Mylendonk, die Oberschwester, verkauft ihn a Fieberthermometer, damit er sich genau wie die anderen Bewohner temperieren kann. An einer Röntgenuntersuchung Es stellt sich heraus, dass Hans Castorp an einem feuchten Ort ist Lunge hat ihn vorerst daran gehindert, das Sanatorium zu verlassen.
Hans Castorp, der sich an das Leben „oben“ völlig gewöhnt hat, entfremdet sich zunehmend vom Leben im Flachland. Neben Besuchen bei Dr. Krokowskis Vorlesungen über Liebe und Krankheit, Hans studiert auch ein bisschen im Bereich der Medizin und der Psychologie mit Büchern, die er kauft.
Naphtha
Settembrini, der todkrank keinen Ausweg mehr aus dem Sanatorium sieht, beschließt, den Berghof zu verlassen und in Davos zu leben. Dort lebt er in einem Dachzimmer von a Lebensmittelhändler. Im Haus ist jedoch ein weiteres Zimmer an Herrn Settembrinis intellektuelles Gegenstück vermietet, das Jesuit Naphtha. Diese Herkunft jüdisch Mann raus Galicien wurde später in die . umgewandelt Katholizismus. Naphta ist auch sehr intelligent und rhetorisch begabtes. Settembrini, der Ehemann der erleuchtet Ideen versucht Hans Castorp, der sein Schützling geworden ist, vor den Ideen seines Gegners Naphta zu schützen, der dennoch ein Freund ist. Naphta strebt nach einer religiösen Gesellschaft der Brüderlichkeit.
Abgang und Tod von Joachim
Weil Joachim Ziemszen Militärdienst leisten will und von Kammerherr Behrens nicht entlassen wird, kehrt er dem Sanatorium den Rücken und verlässt es ohne Erlaubnis. Hans Castorp bleibt einfach im 'de Berghof'. Nach einigen Monaten kehrt Joachim stark geschwächt zurück. Er stirbt kurz nach seiner Ankunft im Sanatorium. Bei einer später im Buch beschriebenen spiritistischen Seance wird Joachims Geist jedoch aus dem Reich der Toten gerufen und Hans Castorp kann es sehen.
Hans Castorps 'Schnee Traum'
Bei einem Skiausflug im hohe Berge rund um das Sanatorium Hans Castorp ist berührt vom "weißen Nichts" (Schnee) geht verloren und gerät in einen lebensgefährlichen Schneesturm. Um für die Schneewehe Um Schutz zu finden, muss er den Schutz eines Heustalls suchen und dort warten, bis der Sturm vorüber ist. Erschöpft von seinen Bemühungen schläft Castorp an der Wand ein. In seinem 'Schnee-Traum' sieht er ein wunderschönes Festung wo es junge Leute gibt, die mit Respekt und grüße Freundlichkeit. Er sieht auch zwei Hexen ein kleines Kind essen.
Halbwach vergleicht Castorp seine Träume und kommt zu dem Schluss, dass es in der Diskussion zwischen Naphta und Settembrini einen Mittelweg gibt. Er bezweifelt ihre Ansichten sowie den Widerspruch zwischen contradict Tod und Leben, Erkrankung und Gesundheit und Geist und Natur. Der Mensch ist von höherer Ordnung als die genannten Gegensätze, gerade weil sie als Ergebnis der menschlichen Existenz existieren.
Der Mensch soll um der Güte und Liebe will dem Tode keine Herrschaft einräumen über seine Gedanken. Dies ist die Schlussfolgerung, die Hans Castorp zieht und nach der er leben wird. Dies vergisst er jedoch bald, nachdem er dem Schneesturm entkommen ist.
Herr Peeperkorn
Auch Clawdia Chauchat kehrt ins Schweizer Sanatorium zurück, jedoch in Begleitung ihrer Geliebten, der Niederländisch Kaffeepflanzer Mynheer Pieter Peeperkorn. Castorp ist zwar etwas eifersüchtig, aber er ist sehr beeindruckt von dem vitalen Niederländer. Er empfindet es sogar als Ehre, dass dieser Mann an Clawdias Seite ist. Peeperkorn nimmt es sehr ernst, denn er trinkt viel Wein, experimentiert damit Chinin, Schlangengift und Drogen. Er besitzt nicht dasselbe rhetorisch Fähigkeiten wie Settembrini und Naphta; oft schafft er es nicht einmal, seine Sätze zu vervollständigen. Nachdem Peeperkorn stark geschwächt und seine Kraft und Lebensfreude verloren hat, stirbt er durch Selbstmord, wobei ihm ein spezielles Gerät Schlangengift injiziert wird. Madame Chauchat verlässt daraufhin den Berghof endgültig.
Endphase
Am Ende des Buches langweilen sich die Bewohner des Sanatoriums sehr und beschäftigen sich mit banalen Aktivitäten wie dem Sammeln Briefmarken, fotografieren und Essen Schokolade. Hans Castorp ist fasziniert vom Neuen Grammophon das wurde gekauft. Das hört er oft, besonders Schuberts Lied Der Lindenbaum.
Der zunächst mit Worten geführte Kampf zwischen Naphta und Settembrini eskaliert schließlich zum Waffenduell. Naphta schießt sich während dieses Duells aus Zweifel und Wut in den Kopf.
Aus den ursprünglich geplanten drei Wochen, die Hans Castorp im Sanatorium verbringen würde, wurden sieben Jahre. Der Ausbruch des Erster Weltkrieg ist jedoch das Endsignal des Buches. Der Donnerschlag, den das für die gelangweilten Sanatoriumsbewohner bedeutet, lässt viele wie Hans Castorp die Koffer packen. Seine Reise führt ihn jedoch in eine völlig veränderte Welt. Er findet sich im Krieg wieder und der Leser nimmt Castorp als Soldat auf dem Schlachtfeld an der Westfront wahr. Nach einer Weile verliert der Erzähler und mit ihm der Leser Hans Castorp den Überblick. Ob Castorp den Krieg überleben wird, bleibt unklar.
Geschichte
Der Grund zum Schreiben Der Zauberberg war Wohnsitz von Thomas Manns Frau Katia im 'Waldsanatorium' Davos in 1912. In zahlreichen Briefen schrieb sie ihrem Mann über das Leben dort. Auch Thomas Mann selbst war einmal zu Besuch. Während seines dreiwöchigen Aufenthalts lernte Mann auch das Sanatoriumsleben kennen.
Ursprünglich war beabsichtigt, die Eindrücke seines Besuchs in a Novelle, der dann das humorvollere Gegengewicht seines Buches hat Tod in Venedig (Tod in Venedig) sollte sein. Bereits im Jahr nach seinem Besuch begann Mann mit dem Schreiben von "The Magic Mountain", was ihn zur Arbeit an "The Magic Mountain" führte.Felix Krull“ unterbrochen. Der Erste Weltkrieg zwang ihn jedoch, die Arbeit aufzugeben, woraufhin er 1920 wieder aufgenommen. Zwischendurch immer noch aufgetaucht Herr und Hund, der Gesang vom Kindchen und Betrachtungen eines Unpolitischen.
Die ursprüngliche Novelle hatte sich nun zu einem zweiteiligen Roman entwickelt; eine schöne kurzgeschichte Thomas Mann selbst hätte es gesagt. Im 1924 das Buch wurde von der Deutschen herausgegeben Verlag S. Fischer Verlag.
Bestimmte Elemente aus 'De Toverberg' sind bereits in der Erzählung zu finden Tristan von 1903. Dabei begleitet Anton Klöterjahn seine lungenkranke Gattin Gabriele in ein Bergsanatorium. Dort lernt sie den Schriftsteller Detlev Spinell kennen. Der Autor schafft es, sie ein wenig abzuschneiden Wagners Oper Tristan und Isolde Klavier zu spielen, obwohl ihr die Ärzte des Sanatoriums jede Anstrengung untersagt haben.
Übersetzungen
Es gibt drei niederländische Übersetzungen von De Toverberg. Das erste erschien 1927 in zwei Bänden und wurde von C.J.E.Dinaux. 1975 unterzeichnet Pe Hawinkels für eine neue Übersetzung. Die neueste Übersetzung ist die von Hans Driessen, das 2012 herauskam.
Filmanpassung
Die erste Verfilmung erfolgte 1968 in Form einer TV-Produktion von Sender Freies Berlin.
Im 1981 gefilmt Franz Seitz, ein Filmproduzent aus München, der Roman. Die Regie lag in den Händen von Hans W. Geissendorfer. Die deutsch-italienisch-französische Koproduktion dauerte insgesamt ca. 2,5 Stunden in der Filmfassung und ca. 7 Stunden in der Fernsehfassung. Darsteller enthalten Christoph Eichhorn als Hans Castorp, Rod Steiger als Herr Peeperkorn, Marie-France Pisier als Clawdia Chauchat, Hans Christian Blech, Flavio Bucci als Settembrini, Charles Aznavour wie Naphtha, Alexander Radszun, Margot Hielscher, Gudrun Gabriel, Ann Zacharias, Irm Hermann, Kurt Raab, Rolf Zacher und Tilo Prückner.
Musik
Der Kölner Minimal-Techno-Musiker Wolfgang Voigt macht rein 1997 ein Album mit dem Titel 'Zauberberg' (Toverberg), das mit seinen dunklen und geheimnisvollen Klangkompositionen eine Verwandtschaft mit dem Werk von Thomas Mann.
Im Jahr 2002 gab es churu, im Schweiz, ein Oper entsprechend dem Inhalt des Buches mit dem Titel 'Zauberberg' inszeniert. Das Komponist war mal Robert Großmann, es Libretto wurde gemacht von Rolf Gerlach.