WikiDer > Dialogismus

Dialogisme
Michail Bachtin

Dialogismus und dialogisch bezieht sich in erster Linie auf die Vorstellung von Intertextualität des Russisch Linguist Michail Bachtin dass sich jede Äußerung auf andere Äußerungen bezieht. Wörter und Sätze Mit anderen Worten, sie sind nicht isoliert, weil sie in unzähligen Kontexten schon einmal gesprochen und geschrieben wurden. Sie sind eingebettet in ein Netz von Beziehungen. Die dialogische Arbeit geht kontinuierlich weiter Dialog mit anderen literarischen Werken und Autoren. Das Gegenteil von Dialogismus ist Monologismus, wo keine anderen Stimmen zu hören sind, weil zum Beispiel alles von einem allwissenden Erzähler erzählt wird.

Dialogismus bezieht sich speziell auf Intertextualität innerhalb desselben Textes. Was der Leser darüber weiß Charakter von a Charakter wird ihn von verschiedenen Stimmen im genannt Geschichte erzählt, und erst dann kann er sich ein Bild von diesem Charakter machen. Da manchmal widersprüchliche Meinungen zu hören sind, ist Ambiguität ein typisches Merkmal des modernen Romans. Bachtin selbst nennt als Beispiel die Romane von Fjodor Dostojewski. Als Beispiel für sein Gegenstück, das (minderwertige) monologische Geschichtenerzählen, verweist er auf die Geschichten von Lew Tolstoi.

Quellen