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Intertekstualiteit

Intertextualität ist das Phänomen, dass literarische Texte Echos anderer (literarischer) Texte enthalten. Wir lesen und schreiben im „Intertext“, in einer kulturellen, sozialen und literarischen Tradition, die in Texten festgehalten wird. Einfach ausgedrückt, handelt es sich um den Einfluss früherer Texte und deren kreative Verwendung. In diesem Sinne ist der Begriff da 1966 in dem Literaturwissenschaft benutzt.

Das Gewebe, das a Text ist wiederum durch zahlreiche Fäden mit anderen Texten verbunden. Der französische Philosoph geht mit dieser Ansicht am weitesten Jacques Derrida, wonach die ganze (erkennbare) Realität ein einziger großer Text ist: "Il n'y a pas de hors-texte".

Intertextuelle Verbindungen können im Text mehr oder weniger sichtbar sein: wenn Zitat, wenn Parodie oder Parodie, als (literarisch) Motto, wenn Anspielung. In manchen Fällen wird die Intertextualität vom „Autor“ versteckt oder sogar geleugnet (Plagiat).

Der Begriff wurde 1966 von dem französischen Literaturwissenschaftler im Westen eingeführt Julia Kristeva, in ihrer Diskussion des russischen Theoretikers Michail Bachtin. Ihre These ist bekannt, dass ein Text nur im Lichte anderer Texte verstanden werden kann. Daher kann nur ein Leser, der Teil dieser Tradition ist, die Bedeutung dieses Textes bestimmen. Diese Definition von Intertextualität entlehnt viel von der Dialogismus wie von Bachtin definiert.

Beispiele

  • "die Worte, die du wach liest ... fürchte nicht den Gedanken, dass du von diesen Worten geküsst wurdest" (Leo Vroman, 'Für die, die das lesen') spielen auf das Märchen von . an Dornröschen
  • 'Ja' (ein Gedicht von K. Schippers) beginnt mit "Ich liebe dich wie du manchmal bist / wie ein goldener Sommertag", eine Anspielung auf Shakespeares berühmtes Sonett "Soll ich dich mit einem Sommertag vergleichen"
  • 'The Foolish Gathering' (ein Gedicht von Tonnus Oosterhoff) enthält zahlreiche (korrupte oder nicht) Zitate und Anspielungen auf 'Das Lied der törichten Bienen' von Martinus Nijhoff
  • Hugo Claus' Roman Die Gerüchte verarbeitet die Theorie von René Girard über die Sündenbock-Mechanismus

Literatur

Paul Claes, Echos Echos. Die Kunst der Anspielung, Nimwegen: Vantilt 2011