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Ferdinand Piëch
Ferdinand Karl Piech

Ferdinand Karl Piech (Wien, 17. April1937 - Rosenheim, 25. August2019) war ein österreichischer Industrieller. Piëch ist ehemaliger Vorstandsvorsitzender und wurde 2002 Aufsichtsratsvorsitzender der Volkswagen AG. Nach einer öffentlichen Auseinandersetzung mit den anderen Aufsichtsratsmitgliedern um seine Nachfolge legte Piëch im April 2015 sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender nieder. Grund für den Streit zwischen Piëch und den anderen Aufsichtsräten war ein Vertrauensbruch mit Martin Winterkorn (CEO der Volkswagen AG), der von vielen als möglicher Nachfolger von Piëch angesehen wurde.[1]

Lebenszyklus

Piëch ist ein Enkel von Ferdinand Porsche, deren Tochter Louise den Wiener Rechtsanwalt Anton Piëch heiratete. Er studierte Maschinenbau an der Technischen Universität Zürich. 1963 begann Piëch bei Porsche, 1972 zu einer Volkswagen-Tochter zu wechseln Audi. 1975 wurde er Vorstandsmitglied von Audi, 1988 wurde er Vorstandsvorsitzender. Piëch war maßgeblich an der Entwicklung der Marke Audi beteiligt.

Anfang 1993 wurde er als Nachfolger von Carl Hahn Vorstandsvorsitzender des Volkswagen-Konzerns, wo er Jose Ignacio Lopez de Arriortua von General Motors als Geschäftsführer der Marke Volkswagen. López führte bei Volkswagen ein drastisches Sparprogramm durch, verließ das Unternehmen jedoch Ende 1993 unter dem Verdacht der Wirtschaftsspionage.

Unter der Leitung von Piëch, Sitz und koda in die Gruppe integriert und die Kleinen Lupo erfolgreich vermarktet. Piëch konzentrierte sich hauptsächlich auf das höchste Marktsegment und kaufte die Marken für Volkswagen Lamborghinic, Bentley und Bugatti. Unter der Marke Volkswagen ist der Luxus Phaeton ohne großen Erfolg veröffentlicht.

Im Jahr 2002 wurde Pi inch in den Verwaltung gefolgt von Bernd Pischetsrieder und er selbst wurde Aufsichtsratsvorsitzender.

Piëch war Hauptaktionär von Porsche Holding. Piëch hatte daher außerhalb seiner formalen Position persönlichen Einfluss in der Gruppe. Aufgrund einer Meinungsverschiedenheit mit Piëch musste der Vorstandsvorsitzende Pischetsrieder Ende 2006 ausscheiden.[2]

Piëch war an der geplanten Übernahme von Volkswagen durch Porsche beteiligt, die im Laufe des Jahres 2009 mit einer Gesamtbeteiligung von 75 % abgeschlossen werden sollte. Der Hauptgegner dieses Prozesses war der deutsche Staat Niedersachsen, das mit 20,1 % der Anteile ein Vetorecht bei strategischen Entscheidungen hatte. Diese Übernahme wurde später abgelehnt.

Externer Link

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