WikiDer > Phosphodiesterbindung

EIN Phosphodiesterbindung (Zusamenfassend: Phosphodiester) ist ein relativ starkes kovalente Bindung zwischen a Phosphatgruppe und 2 Alkohole, bis 2 Esterbindungen. Genauer gesagt wird der Name für die Bindung zwischen einer Phosphatgruppe und zweien verwendet Kohlenhydratringe.
Rolle in DNA und RNA
Phosphodiesterbindungen spielen eine zentrale Rolle in allen lebenden Organismen auf Boden, da sie das Rückgrat für die DNA- und RNA-Struktur, die chemischen Bausteine der Erbinformation in der Zelle. In DNA und RNA bildet die Phosphodiesterbindung eine Bindung zwischen dem 3'-Kohlenstoffatom des einen (Desoxy-)Ribosezuckers und dem 5'-Kohlenstoffatom des anderen (Desoxy-)Ribosezuckers.[1]
Die Phosphatgruppe in Phosphodiestern ist negativ geladen (die negative Ladung liegt an der freien Sauerstoffatome). Da Phosphatgruppen a pkein-Wert in der Nähe von 2[2] sie sind negativ geladen bei pH 7.
Die Doppelhelixstruktur der DNA stellt daher ein Problem dar: Die negativ geladenen Phosphatgruppen können sich nicht gegenüberstehen, da sie entsprechend der Coulomb-Gesetz abstoßen, es sei denn, es sind positive Teilchen vorhanden, die als Gegenion Handlung. Eines der Forschungsziele im frühen 50er Jahre des 20. Jahrhundert Bestimmen, welche positiv geladenen Teilchen die Ketten zusammenhalten. Nach heutiger Auffassung der DNA-Struktur befinden sich die Phosphodiester-Bindungen an der Außenseite der DNA, wo sie hauptsächlich Histonproteine, und in geringerem Maße durch Metallionen (Natrium, Kalium und Magnesium) und Polyamine elektrisch neutralisiert werden.
Phosphodiesterbindungen können gebrochen werden durch Hydrolyse der Ester. Diese Hydrolyse erfolgt in Gegenwart von a biologische Katalysatoren (Enzyme), die sogenannte Phosphodiesterasen.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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