WikiDer > Großdeutsche Richtung

Groot-Duitse richting
Das Deutscher Bund 1815-66, mit Österreich in Orange

Das Großdeutsche Richtung war der anspruch deutschsprachige Länder in Mitteleuropa unter einem führenden Land.

Die Idee entstand im 19. Jahrhundert, als nach der Revolutionsjahr 1848 diskutiert wurde, ob ein starker deutscher Staat aus allen deutschsprachigen Gebieten einschließlich der von den deutschen Staaten kontrollierten nichtdeutschsprachigen Gebiete bestehen sollte (die tolle deutsche lösung) oder aus Gebieten, die hauptsächlich von Deutschsprachigen bewohnt sind (de kleine deutsche lösung). Die erbitterte Rivalität zwischen den Großmächten Preußen und Österreich machte eine große deutsche Lösung unmöglich. Ein weiteres Problem bestand darin, dass Österreich über viele nicht deutschsprachige Gebiete herrschte, die nicht zu einem rein „deutschen“ Volksstaat gehören konnten.

19. Jahrhundert

Es Heiliges Römisches Reich war gewissermaßen großdeutsch, weil es sowohl Österreich als auch Teile Preußens umfasste, aber dem Reich fehlte eine starke Zentralregierung und es wurde außerdem 1806 auf Druck von Napoleon Bonaparte gehoben. Nach dem endgültigen Sturz Napoleons 1814 entstand bei Liberalen und Nationalisten der Wunsch nach einer demokratischen, aber starken Zentralregierung für alle Deutschen. Dies wurde hauptsächlich durch die napoleonische Kriege Verbreitung nationalistischer und freiheitlicher Ideale der Französische Revolution. Es Wiener Kongress jedoch zutiefst enttäuschte Nationalisten und Liberale. Es entstand kein starker deutscher Nationalstaat, sondern im Gegenteil ein Nachfolger des Heiligen Römischen Reiches: der Deutscher Bund.

Obwohl die Fürsten, Herzöge und Stadträte in den deutschen Ländern um ihre Machtposition fürchteten, wuchs die Erkenntnis, dass das von Napoleon gedemütigte Deutschland nur durch stärkeres und geschlosseneres Handeln gegen den Erzrivalen Frankreich und andere europäische Mächte wie z wie Großbritannien und Russland. . Dieser neue deutsche Einheitsstaat müsste dann eine Art erneuertes und modernisiertes Heiliges Römisches Reich mit ungefähr gleichen Grenzen werden. Darin waren sich die meisten Befürworter der deutschen Einheit einig, aber die Meinungen darüber, wer das führende Land sein sollte, waren geteilt. Traditionell war seit Jahrhunderten Österreich war das wichtigste und damit führende Land. Die großdeutsche Idee wollte diesen Zustand wiederherstellen: Alle deutschsprachigen Länder vereint unter österreichischer Führung. Aber seit dem 18. Jahrhundert Preußen stark hervorgetreten und versucht, Österreich dieser traditionellen Führungsrolle zu entziehen.

Im 19. Jahrhundert, nach der napoleonischen Ära, war es vor allem der preußische Ministerpräsident Bismarck ein Befürworter davon. Österreich, das dem natürlich widersprochen hat, sollte daher nach Ansicht von Bismarck ausgeschlossen werden. Dies wurde der Kleine deutsche Richtung genannt: alle unter Preußen vereinigten deutschen Länder, jedoch ohne Österreich.

Im Anschluss an die Europäisches Revolutionsjahr 1848 wurde von den Revolutionären der Frankfurter Parlament entschied sich 1849 für eine kleine deutsche Lösung, bei der das neue Deutschland Preußen, sollten die übrigen norddeutschen und die meisten süddeutschen Staaten bestehen, nicht aber Österreich. Dies erschien ihnen angesichts der Rivalität zwischen Preußen und Österreich realistischer. Dennoch lehnte der König von Preußen ihren Vorschlag für ein Deutsches Reich unter preußischer Führung ab: Er war der Meinung, die Reichskrone nur aus den Händen der deutschen Fürsten wie zu Zeiten des Heiligen Römischen Reiches erhalten zu können, und nicht aus der Zeit des Heiligen Römischen Reiches eine Vertretung. Der Deutsche Bund wurde dann unter österreichischer Führung neu gegründet.

Immerhin gewann die kleindeutsche Richtung den Fall, als Österreich 1866 de Preußisch-Österreichischer Krieg und verlor auch seine führende Position in den deutschen Ländern. 1871 wurde auf Initiative von Bismarck die preußisch geführte Deutsches Kaiserreich Österreich gehörte nicht dazu.

20. Jahrhundert

Großdeutsches Reich 1944

Die souveränen deutschen und österreichischen Reiche hatten zusammen die meisten Deutschsprachigen unter ihrer Herrschaft, kooperierten jedoch während der Erster Weltkrieg. Nach dem Verlust dieses Krieges wurde Deutschland eine Republik und Österreich-Ungarn zerfiel in neue unabhängige Staaten. Der verbliebene Rumpfstaat Österreich war nun fast ausschließlich deutschsprachig und konnte sich im Prinzip mit Deutschland zusammenschließen, um das großdeutsche Ideal zu verwirklichen: Eine Zugehörigkeit Österreichs bzw. der deutschsprachigen Gebiete Österreichs zu Deutschland war bei vielen Deutschen und vor allem Österreichern weiterhin beliebt unter Liberalen, Katholiken (Österreich ist hauptsächlich katholisch) und Sozialdemokraten. Doch 1919 verboten die Sieger des „Großen Krieges“, die Westmächte, eine solche Verbindung.

Adolf Hitler 1938 mit der 'Anschluss' aus Österreich at Nazi Deutschland immer noch das Ideal der großdeutschen Richtung. Dies wurde noch durch die offizielle Bezeichnung Deutschlands 1943 als Deutsches Reich unterstrichen. Deutsches Reich), um zu . zu ändern Großdeutsches Reich (Großdeutsches Reich). Während des Zweiten Weltkriegs existierte auch eine deutsche Elitedivision in der Wehrmacht, genannt "Division Großdeutschland".

Dieses "Großdeutsche Reich" wurde durch den Sieg der Alliierten im Zweiter Weltkrieg 1945 durch die Neuaufteilung "Großdeutschlands" in ein eigenes Deutschland und Österreich wieder rückgängig gemacht.

Seitdem sind große deutsche Ideen in Deutschland und Österreich tabu, obwohl rechtsradikale Parteien sie immer noch propagieren. Heute lebt das Ideal nur noch mit wenigen ganz rechts und Neonazi Splitterparteien.

Gesamtdeutschland

Nach 1945 teilten die Siegermächte Deutschland in vier Besatzungszonen. Darüber hinaus ist der endgültige völkerrechtliche Status der sog Östliche Gebiete unklar. Deutschland als Ganzes war Gesamtdeutschland genannt (im Gegensatz zu Großdeutschland mit Österreich). Von 1949 bis 1991 gab es a Westdeutsche Ministerium für Gesamtdeutsche Fragen, das 1969 in . umbenannt wurde Innerdeutsche Beziehungen, weil der Begriff gesamtdeutsch im Ausland oft falsch übersetzt oder missverstanden wurde.

Siehe auch