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Joseph Berchtold | ||
Joseph Berchtold, 1938 oder früher. | ||
| Geboren | 6. März1897 Ingolstadt, Bayern, Deutsches Kaiserreich | |
| Verstorben | 23. August1962 Herrsching am Ammersee, Bayern, West Deutschland | |
| Religion | Gottglaubig[1] | |
| Landschaft | ||
| Teil | ||
| Dienstjahre | 1915 - 1918 1926 - 1945 | |
| Rang | SA-Obergruppenführer | |
| Einheit | 4. (Ersatz)/Bayerische 1. Feld Art Rgt Prinz-Regent Luipold 3. März 1915[2] 5./Bayerische 1. Feld Art Rgt Prinz-Regent Luipold 25. Juli 1915 - 17.11.1915[2] 1 Artillerie Schiessschule Armee Abt C 11. Februar 1917 - 8. März 1917[2] 8./Bayerische 1. Feld Art Rgt Prinz-Regent Luipold 19. März 1917 - 19.11.1917 4.(Ersatz)/II./Bayerische 1. Feld Art Rgt Prinz-Regent Luipold[2] 8./Bayerische 8. Reserve Feld Art Rgt 1. Januar 1918 - 9. Juli 1918[2] 9./Bayerische 8. Reserve Feld Art Rgt[2] Stosstrupp Adolf Hitler August 1923 - 9. November 1923[2] | |
| Auftrag | III./SA Rgt München 1922-1923[2] Oberleiter der SS 15.04.1926 - 31. Oktober 1926[2] Reichsführer-SS 1.11.1926 - März 1927[3] | |
| Schlachten/Kriege | Erster Weltkrieg | |
| Auszeichnungen | sehen Auszeichnungen | |
Joseph Berchtold (Ingolstadt, 6. März1897 - Herrsching am Ammersee, 23. August1962) war der erste "Reichsführer-SS" und Mitglied des Parlaments für die NSDAP in dem Reichstag.
Leben
Berchtold war der Sohn des Kurators Joseph Berchtold (Dorffen, 14. Februar 1863 - München, 29. April 1935). Er war von 1903 bis 1905 auf der Volksschule und der RealGymnasium im München. Vom Frühjahr 1915 bis Ende 1918 nahm er an der Erster Weltkrieg Teil und wurde Westfront eingesetzt. Er kehrte als . zurück Leutnantder Reserve zurück aus dem Krieg. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München ging er als Journalist arbeiten. Ab 1923 besaß Berchtold einen Zigaretten- und Schreibwarenstand in der Müncherstraat.
Im Februar 1920 wurde Berchtold Mitglied der NSDAP. Ab Juni 1920 war er auch Mitglied der „Arbeitswurstschule der NSDAP“Gleichzeitig übernahm er das Amt von "zweiter Kassierer in der NSDAP", und ab 21. Januar 1921 als "Erste Kassiererin der NSDAP". Gleichzeitig mit der Absetzung der Parteiführung byleiding Adolf Hitler Berchtold trat am 29. Juli 1921 aus der NSDAP aus und trat in die „Freie Nationalsozialistische Vereinigung München“. Am 7. März 1922 wurde Berchtold erneut Mitglied der NSDAP und übernahm das Amt des "zweiter Kassierer in der NSDAP" wieder von selbst. Gleichzeitig wurde er auch Mitglied der Sturmabteilung und übernahm 1923 mehrere SA Hundertschaften in München.
Berchtold wurde als kleinwüchsig, aber tüchtig beschrieben und konnte mit den Fäusten gezwungen werden. Dies war wohl für Hitler im August 1923 ein Grund gewesen, Berchtold zum Führer der Stoßtrupp Adolf Hitler zu ernennen. Das Motto dieser Truppen war "Macht ist richtig" ("Macht ist Gerechtigkeit") sollen die Mitglieder Hitler "absolute Treue bis zum Tod" geschworen haben. Das Stoßtrupp Adolf Hitler war der Nachfolger des „Stabswache“. Daraus entstand die SS her. Berchtold war Teilnehmer an der Bierkellerputsch am 9. November 1923 und floh nach dem Scheitern des Putsches nach Tirol in Österreich. Am 23. April 1924 wurde er in München wegen seiner Teilnahme am Putsch verurteilt.
In Österreich wurde Berchtold 1924 Gaugeschäftsführer der NSDAP in Kärnten, und war dort Führer der SA. Nach dem Verbot der NSDAP durch den Putsch in Deutschland (Februar 1925) trat er 1925 wieder ein. im April 1926 kehrte Berchtold nach Deutschland zurück. Und am 15. April 1926 übernahm er die SA in München. Gleichzeitig war er der Nachfolger von Julius Schreck wenn „Oberleiter“ der SS und ab 1. November 1926 als Reichsführer-SS angegeben. Berchtold wurde im März 1927 als SA- und SS-Führer abgelöst, ihm folgte Erhard Heiden. Von 1928 bis 1945 war er SA-Führer in der Obersten SA-Führung (OSAF) in der SA.
In der Folgezeit arbeitete Berchtold als Journalist und Propagandist. Vom 1. Januar 1927 bis Januar 1933 war er Redakteur, von Januar 1933 bis Februar 1933 als Chef des Dienstes (geschäftsführender Redakteur), ab Januar 1938 als Stellvertreter Chefredakteur des Völkischer Beobachter. 1928 gründete er die Zeitschrift de „Der SA-Mann“ an, wo er bis Januar 1938 als Chefredakteur tätig war, der dann von der Obersten SA-Führung neu aufgelegt. Er war auch Autor mehrerer anderer nationalsozialistischer Veröffentlichungen und Mitarbeiter anderer Zeitschriften.
Andere Ämter in der Zeit des Nationalsozialismus waren von untergeordneter Bedeutung. Ab März 1934 war er Mitglied des Münchner Stadtrates, dann vom 1. Oktober bis Kriegsende Stadtrat für München. Ab 29. März 1936 war er Mitglied der unwichtigen Reichstag. Am 15. November 1935 wurde er Senator für nationale Kultur ernannt, und ab 6. März 1936 gehörte er auch dem „Kulturkreis der SA“. Ab 29. April 1940 diente er kurzzeitig in der Wehrmacht wenn Hauptmannder Reserve.
Nach dem Krieg wurde Berchtold vorübergehend in einem Internierungslager interniert.
Militärkarriere
- SA-Obergruppenführer: 30. Januar 1942[3][2]
- Hauptmannder Reserve: 29. April 1940[2]
- SA-Gruppenführer: 1. Mai 1937[2][3]
- SA-Brigadeführer: 1. Januar 1935[3]- 1. Januar 1936[2]
- SA-Oberführer: 1. Januar 1933[3][2]
- SA-Standartenführer: 18. Dezember 1931[2]
- Reichsführer-SS: 1. April 1926 - März 1927[3]
- Leutnantder Reserve:[1]
- Offiziersanwärter: 10. März 1918[2]
- Vizewachtmeisterder Reserve: 12. März 1917[2]
- Offiziersanwärter: 15. Oktober 1916[2]
- Unteroffizier: 11. Juni 1916[2]
- gefreiter: 1. Januar 1916[2]
- Kanonier: 3. März 1915[2]
Mitgliedsnummern
- NSDAP-nr.: 750 (beigetreten Februar 1920[1][2]), merken Sie sich mit der Nummer: 964 (7. April 1926 .)[2])
- SS-Nein.:
Auszeichnungen
- Eisernes Kreuz 1914, 2. Klasse (12. November 1916 .)[2])
- Ehrenkreuz für Frontkämpfer im Weltkrieg 1934[2]
- Blutordnung (Nr.9) am 9. November 1933[2]
- Coburger Abzeichen im Oktober 1922[2]
- Insignien der Nürnberger Parteitage 1929[2]
- Ehrenwinkel der Alten Kämpfer
- Verwundetenabzeichen 1918 in Silber[2]
- Goldmedaille der NSDAP (Nr.750) 1933[2]
- Dienstdekor der NSDAP in Gold[2]
- Ärmelband Stosstrupp Adolf Hitler[2]
- Militärverdienstorden (Bayern)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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