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Oedipuscomplex
Ödipus, durch Ingres (1805)

Es oedipus Komplex ist ein psychoanalytisch Konzept, von 1897 entwickelt von der WienerPsychiaterSigmund Freud, wo das Kind a hat Sexualität entwickelt eine gewisse instinktive erotische Bindung zum andersgeschlechtlichen Elternteil und sieht den anderen Elternteil als Konkurrenten. Laut Freud entwickelt sich der Ödipuskomplex am stärksten bei Jungen, die sich dann zur Mutter hingezogen fühlen und ihren Vater als Rivalen sehen.

Freud stellt das Konzept in das phallische Stadium (im Alter von 3 bis 6 Jahren). Dieses Stadium ist das dritte der fünf von ihm definierten psychosexuellen Entwicklungsstadien:

  1. das orale Phase
  2. das Analphase
  3. das phallische Phase
  4. das latente Phase
  5. das Genitalstadium

Während jeder Phase bewegt sich die Libido eines Kindes entlang der verschiedenen erogenen Zonen des Körpers. Das Ende der ödipalen Phase ist nach Freud gekennzeichnet durch die Kastrationsangst.

Nach Freud führt das Ödipuskonzept im späteren Leben zur Entwicklung von Schuldgefühlen und insbesondere bei Jungen zur Angst vor Bestrafung durch den Vater. Wichtige Aspekte des Ödipuskomplexes werden von Freud in der 'Krankheitsgeschichte' von 'Kleiner Hans'.

Der Name des Komplexes bezieht sich auf die griechisch Mythos über Ödipusder vom Schicksal seinen Vater tötete und seine Mutter heiratete. Carl Gustav Jung genannt die ödipalen Fantasien von Mädchen wie es elektrischer Komplex (benannt nach der Tochter von Agamemnon).

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